Darf der US-Kongress die geldpolitischen Entscheidungen der FED verweigern? Wie sieht die Situation bei der EZB aus?

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2 Antworten

Die FED ist zwar in Privatbesitz, aber der Staat kann einen gewissen Einfluss nehmen. 

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/ellen-brown/wem-gehoert-die-federal-reserve-die-fed-ist-im-privatbesitz-aktionaere-sind-privatbanken.html

http://www.kas.de/wf/de/71.12932/

Da die privaten Mitgliedsbanken gleichzeitig Eigentümer des FED sind, das Direktorium aber vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt wird, kann von einem hybriden – halb staatlich und halb privatwirtschaftlichem – System gesprochen werden,

Dagegen ist die EZB rein Privatwirtschaftlich und völlig "unabhängig" von Staat, Regierung, Gesetz, Recht und Gericht. Ihr einziger Zweck ist es, große Kapitaleinkommen zu sichern und zu mehren.

Untersuchungen zum Grad der Unabhängigkeit von Zentralbanken kommen daher i. d. R. zu dem Schluss, dass die EZB als die unabhängigste oder zumindest als eine der unabhängigsten Zentralbanken der Welt angesehen werden kann, auch wenn sie das Niveau ihres Vorbildes, der Deutschen Bundesbank, nicht ganz erreicht hat.

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Die Kontrollfunktion sieht so aus, dass der FED-Präsident/in regelmäßig im Parlament über die Arbeit der FED berichtet, das macht die EZB aber auch.

Ich kann mir kaum vorstellen ( kenne das nicht auswendig ) , dass im Federal Reserve Act drin steht, dass der Kongress "Reformen" durchführen darf, ohne das genauer spezifiziert ist, welche Reformen das sind.

Es wäre wohl etwas zuviel verlangt, dass wir, weil Du das Ding schlampig gelesen hast, das Ding auch nochmal lesen, um dir dann zu sagen, was genau an "Reformen" der Kongress vornehmen darf.

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