Darf der Mensch die Natur zu seinem Vorteil verändern

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15 Antworten

Nach einem großen Rückblick auf die Geschichte des Menschen kann man sagen: Es liegt offensichtlich in der Natur des Menschen, die Natur zu verändern, von der er ein Teil ist. Das kann nicht mit JA oder NEIN beantwortet werden, denn die zentrale Frage ist, was heißt ZU SEINEM VORTEIL? Darauf geben zwei eine Antwort:

1) Der Mensch selbst, weil er aller Voraussicht nach je nach Betroffenheit und Standpunkt verschieden beurteilt, ob eine Veränderung ein Vorteil ist oder nicht und

2) Die Natur ohne Mensch agiert und reagiert auf das, was der Mensch tut. Die Natur als ganzes wird den Menschen überleben. Die Frage ist, ob der Mensch überlebt, wenn er sich selbst seiner natürlichen Basis des Überlebens in der Natur beraubt.

Der Vorteil des Menschen ist sein Denkvermögen, wenn er sich als Teil der Natur betrachtet. Der Nachteil des Menschen ist sein Denkvermögen, wenn er der Illusion nachgibt, dass er sich ausschließlich in seinem Kopf eine neue, lebbare Welt zurechtzimmern kann.

Jede menschliche Willensäußerung ist ein Eingriff in die Natur. Versuche doch einmal, einen Tag zu leben, ohne die Natur für Deine Zwecke zu verändern! Das fängt schon beim Atmen an. Vom Apfel Essen erst gar nicht zu reden. Allein schon die Terminierung der Getreideernte (Das geht in die Daten der Meteorologen ein wegen des veränderten Windwiderstandes) nimmt Einfluss auf den Verlauf des Wetters. Auch mit der Veröffentlichung Deiner Philosophie, ob der Mensch Mensch sein darf, hast Du die Natur "zu deinem Vorteil verändert".

Der Mensch mag biologisch viel gemeinsam haben mit Tieren. Er besitzt aber einen Willen, mit dem er sich die Natur planmäßig unterwirft ("Macht euch die Erde untertan!"). Der Wille ist der Gegensatz zur Natur.

Der Mensch darf die Natur zu seinem Vorteil veraendern,tut aber fast immer das Gegenteil. Wenn das manchmal auch kurzfristig nach Vortei aussieht,die folgenden Generationen muessen die Zeche zahlen.

Natur nenne ich unsere Umwelt schon lange nicht mehr... Wir haben durch unseren drang nach wissen diese längst hinter uns gelassen... Wir versuchen die Natur dazu zu bringen sich nach uns zu richten, sind davon aber noch weit entfernt....

Wir haben die Natur bereits verändert unnd werden es auch weiterhin tun

Der mensch kann das machen...aber er sollte das nicht.Sie sollte sich der natur anpassen und nicht die natur ihr.Denn der mensch kann sich besser anpassen als die natur,da die natur sowas nicht gewöhnt ist und zuden existiert sie schon länger

Jedes Lebewesen konkuriert beständig mit anderen um die forhandenen Lebensgrundlagen . Viele nehmen dabei auch zielgerichtet Einfluß auf ihre Umgebung und verändern sie zu ihrem Vorteil ( z.B. der Bieber baut Dämme mit denen er größere Wasserflächen erzeugt ). Der Mensch macht nichts anderes. Leider fehlt dabei aber der Blick für das Ganze, wodurch die Veränderung der Natur letztendlich die Lebensgrundlage des Menschen zerstört! Die fortlaufende Bevölkerungsentwicklung verstärkt diesen Efekt noch !

Ja solange der Umwelt kein erheblichen Schaden zugefügt wird. Wenn eine Brandrodung in den Tropen statt finden nur um dort Kühe zu züchten dann ganz klar Nein!

Die Frage ist doch wohl eher - kann er das überhaupt?

gut, der Mensch baut sich Städte - ja, toll.

Tiere bauen sich Nester - krass, wa?

Der Mensch baut Tunnel - das machen viele Nager und andere auch.

Es kommt dadurch zu neuen Tierarten? die Kleidermotte konnte sich herausbilden in Nestern, wo sich durch Tiere oder Vögel deren Haare und Gefieder ansammeln, wo sich ebendiese Motte von dem enthaltenen Keratin ernährt - also: Ohne diese Nester keine Kleidermotte...

Oder was ist mit Naturkatastrophen, die z.B. den Schneehasen hervorgebracht haben?

Wir sollten uns wohl nicht allzu wichtig nehmen. Die Natur wird auch schon noch mit uns Menschen fertig, sonst sterben wir aus - so einfach ist das.

der mensch IST natur, auch wenn ihm das häufig nicht gefällt. also ist eine veränderung durch ihn auch natur.

Der Mensch greift doch nicht so unwillkürlich, instinktiv in die Natur ein wie ein Vieh! Dann wäre es so wenig ein Eingriff in die Natur wie der Regen, der Schnee, natürliche Vegetation oder Verbreitung der Ameisen.

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Ja das darf er. Das ganze aber nur soweit das er den Einklang mit der Natur nicht außer Acht läßt. Ameisen bauen Str. der Mensch tut das auch. Nur das Tiere natürliche Baumaterialien benutzen und der Mensch natürliche Materialien soweit verändert das sie durch den entstandenen Stoff der Natur mehr schadet als nützt. Kein Tier bringt ein anderes Tier in sein Biotop das in dem dortigen Habitat nichts zu suchen hat. Der Mensch tut das immer wieder ( siehe Kaninchen oder die Aga Kröte in Austr. oder den Goliathfrosch in NRW - Deutschland ) . Auch in der Landwirtschaft darf der Mensch die Natur verändern, nur Tiere tun das mit Nachhaltigkeit. Ist ein Gebiet abgeerntet zieht das Tier weiter und das Land erholt sich. Der Mensch aber bleibt und zerstört dabei die vorhandene Natur.

Gruß Wolf

Nein, weil der Mensch nicht "über allem steht", obwohl das viele meinen.

Leider haben wir das schon gemacht (Genmanipulation etc.)

Ja natürlich - sonst wären wir längst ausgestorben.

JA den er ist doch das Oberhaupt der Natur. Wer soll ihm den hindern?

Macht der Mensch das nicht schon??

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