Darf der Lohn gepdändet werden?

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5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

der Lohn Deines Bruders ist unpfändbar! Da gibt es nach der von Dir beschriebenen Maßgabe auch keine Ausnahme.

Die Praktik dieses Inkassounternehmens sind unredlich, milde ausgedrückt.

Ich empfehle wie folgt:
Suche bitte raus, wo dieses Inkassounternehmen seinen Sitz hat. Dann ermittelst Du, welches Landgericht für diesen Geschäftssitz örtlich zuständig ist. Dabei ist das Internet behilflich. Bei Google eingeben: "zuständiges Gericht" und da nimmst Du den obersten Link. da findest Du eine Maske, in der Du die Postleitzahl des Geschäftssitzes von dem Inkassoladen eingeben mußt und dann wird Dir u.a. das zustände Landgericht mithgeteilt.

Da schreibst Du hin und zwar an den Präsidenten des Landgerichts und schilderst ihm, was Du hzier geschrieben hast und wie der Laden heißt und wo er seinen Sitz hat.

Alles andere passiert dann von allein, oft auch sehr ruckartig. Ich gehe davon aus, dass Dein Bruder vor diesem Pennerverein dann Ruhe hat.

Viele Grüße Vollstreckerin

Nein, eine Pfändung kann nicht stattfinden.

Sozialbezüge sind sowieso nicht pfändbar und auch mit dem Mikrojob wird der Freibetrag nicht überschritten.

Zudem muß eine Pfändungsanfrage schriftlich laufen und darf gar nicht telefonisch abgewickelt werden.

Last but not least: Die Bank wird jegliche Pfändungsanfrage abschmettern, weil es kein pfändbares Einkommen gibt.

Dein Bruder kann also ganz ruhig bleiben.

Können schon, aber diese Beträge sind komplett unpfändbar, weswegen es sich nicht lohnen würde. Eine Pfändung wird aber durch einen Beschluss des Vollstreckungsgerichts und nicht durch einen Anruf des Inkassobüros bewirkt.

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