Darf der Lehrer Schüler beim Sport filmen?

13 Antworten

Hallo Tina!

Ich kann es sehr gut nachvollziehen dass Sie und ihr Sohn dass nicht so toll finden! Ob der Lehrer das darf kann ich nicht zu 100% sagen... Bei mir war das so, dass ich am Schulanfang ein Zettel hab unterschreiben müssen. Mit meiner Unterschrift ( und auch die Unterschrift meiner Mutter. Wenn man minderjährig ist, dann muss die Mutter bzw. auch Vater sich damit einverstanden erklären ) erklärte ich mich damit einverstanden, dass Fotos von mir von der Schule benutzt werden dürfen. (Homepage, Klassenfotos, Klassenbücher,..).

Ich denke aber nicht, dass das bei Ihnen auch der Fall war. Oder vllt doch?

Naja also sie müssen sich das trotzdem nicht gefallen lassen. Sie können mit dem Lehrer persönlich mal ein Gespräch führen. Sollte es nichts nützen, dann ab zum Rektor. Wenn das auch nichts bringt dann weiß ich auch nicht was Sie sonst tun könnten. Achja Sie könnten ja auffordern dass die Videos gleich nach dem herzeigen gelöscht werden, da Sie ja gar nicht gefragt wurden ob der Lehrer solche Aufnahmen von Ihrem Sohn auf seiner Kamera haben darf..

Sollten auch die anderen Schüler sich davon gestört fühlen, dann könnten Sie sich ja zusammentun und Unterschriften gegen das Filmen im Sportunterricht sammeln. #likeinderpolitik :D

Hoffe ich konnte Dir irgendwie helfen!

Mfg.

Gerade beim Sport ist eine Bildvorlage zu Trainings- und Unterrichtszwecken sehr hilfreich.

Videoaufzeichnung von Referaten im Klassenraum haben einen ähnlichen Nutzen.

Und die Durrchführung von Unterrichtsverfahren und Methoden unterliegt nicht der Begutachtung und Genehmigung durch Eltern.

Die Aufnahmen dürfen allerdings nicht veröffentlicht werden. Aber Sie können davon ausgehen, dass der Sportlehrer das weiß, auch wenn in seinem Körper kein besorgtes Mutterherz schlägt.

Seien Sie froh, dass ihr Sohn an einer so fortschrittlichen Schule unterrichtet wird statt sich in Sorgen zu ergehen.

Die Psyche Ihres Sprosses wird dadurch nicht geschädigt.

Einer solchen Prozedur wird er sich in seiner beruflichen Ausbildung und Laufbahn sicher noch öfter unterziehen müssen.

Elterliche Begluckung in der schulischen Eziehung und Ausbildung ist nicht hilfreich. Es sollte, wenn ihn ein Verfahren stört, selbst mit dem Lehrer reden und nachfragen. Der erklärt ihm das schon.


Also dass der Lehrer nicht gefragt hat finde ich auch nicht ganz in Ordnung.
Als ich noch in der Schule war hat mein Lehrer uns bei einigen Einheiten auch gefilmt um uns zu zeigen wo noch die Defizite liegen. Das hat er aber auch direkt mit uns besprochen und unter vier Augen. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Ich habe dadurch gut vor Augen geführt bekommen was ich noch falsch mache und wie ich es besser machen kann. Die Videos wurden auch direkt wieder gelöscht. Also vielleicht setzt sich die Klasse erst mal mit dem Lehrer zusammen und spricht ihn ab bevor das ganze gleich verurteilt und hoch gepusht wird.

Ein Gespräch mit dem Lehrer sollte das erste sein, direkt ihn zu übergehen und den Direktor(also seinen Vorgesetzen) wild zu machen ist mit Kanonen auf Spatzen schießen.
Auch direkt etwas böses dahinter zu vermuten ist ein wenig Panikmache. Da er die Aufnahmen mit den Schülern bespricht sehen diese ja ob er Nahaufnahmen ihres Hintern oder ähnliches macht ;)

Bezüglich der Rechtsprechung, da hier ja schon einiges steht, möchte ich in den Raum werfen das dies nicht ganz so einfach ist indem man sagt Recht am eigenen Bild.Im Schulgesetz steht das gewisse Handlungen erlaubt sind wenn sie der Förderung der Schüler beitragen ... Das erheben von solch Daten dürfte anfürsich unter gewissen Punkten kein Problem sein. Das Verbreiten (weitergabe an Dritte) wäre dann entsprechend rechtswiedrig. ..

Bevor man nun aber den juristschen Teil beleuchtet sollte man mit dem Lehrer sprechen wegen Sorge beim Datenschutzes. Was meiner Meinung nach gar nicht geht ist halt das nicht benoten wenn man nicht gefilmt werden möchte.

Er kann das machen, aber nur für diese sportlichen Zwecke. Man kann darauf bestehen, dass nach der besprechung das Material gelöscht wird. Der Lehrer hätte aber alle (auch Eltern) informieren sollen.

Zur Beschwerde/Klärung gibt es Wege, die man einhalten sollte:

a. der Lehrer selbst

b. dann der Klassenlehrer/Stufenbetreuer

c. der Schulleiter - anders ist so etwas von Elternseite unklug.

Und den Vertrauenslehrer informieren


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