Darf der Lehrer Sachen auf dem Tisch verbieten?

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5 Antworten

Er kann den sogar einziehen und alles was sonst noch auf den Tisch liegt was da nicht hingehört auch dein Handy das er aber erst nach Ende des Schuljahres zurückgeben muss . Alle Handys sollten im der Schule ganz verboten werden und  beim antreffen auf dem  Schulgelände eingezogen und am Ende des Jahres erst wieder ausgehändigt werden .

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Eichbaum1963 07.04.2016, 13:41

das er aber erst nach Ende des Schuljahres zurückgeben muss .

Da würde sich der Lehrer bzw. die Schule aber mächtig Ärger einfangen. ;)

Eine merkwürdige Rechtsauffassung hast du...

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Was läuft bei Euch Kids bloß in der Erziehung falsch? Der Lehrer fordert Dich auf, und dazu ist er berechtigt, Deinen Motoradhelm von Deinem "Arbeitsplatz" zu nehmen. Was machst Du? Jammerst hier rum wenn Euch jemand Eure Grenzen aufzeigt und fragst ob er das darf. Was kommt als nächstes? Dein Motorrad im Klassenraum?

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Na sicher doch. Der Tisch ist doch keine Garderobe.

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Ja darf er. Ich beantworte sogar mal Begründung. Laut Landesschulgesetz darf er Pädagogische Maßnahmen jederzeit ergreifen. Hier ein Auszug aus dem Schulgesetz Schleswig-Holstein (Gibt es so oder so ähnlich in allen Bundesländern):

§ 25

Maßnahmen bei bei Konflikten mit oder zwischen Schülerinnen und Schülern

(1) Die Erfüllung des Bildungsauftrages der
Schule ist vor allem durch pädagogische Maßnahmen zu gewährleisten. In
die Lösung von Konflikten sind alle beteiligten Personen einzubeziehen.
Zu den Maßnahmen gehören insbesondere gemeinsame Absprachen, die
fördernde Betreuung, die Förderung erwünschten Verhaltens, das
erzieherische Gespräch mit der Schülerin oder dem Schüler, die
Ermahnung, die mündliche oder schriftliche Missbilligung, die
Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, die Schülerin oder den
Schüler Fehler im Verhalten erkennen zu lassen, das Nachholen schuldhaft
versäumten Unterrichts nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern und
die zeitweise Wegnahme von Gegenständen

(2) Soweit Maßnahmen nach Absatz 1 Satz 3 nicht ausreichen, können Ordnungsmaßnahmen getroffen werden,

1.

um die Schülerin oder den Schüler zur Einhaltung der Rechtsnormen oder der Schulordnung anzuhalten, oder


2.

um die Schülerin oder den Schüler zur Befolgung von Anordnungen der
Schulleitung oder einzelner Lehrkräfte anzuhalten, die zur Erfüllung des
pädagogischen Auftrages der Schule erforderlich sind, oder


3.

wenn eine Schülerin oder ein Schüler Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung anwendet oder dazu aufruft.

(3) Ordnungsmaßnahmen sind:

1.

Schriftlicher Verweis,


2.

Ausschluss auf Zeit von Schulveranstaltungen außerhalb des Unterrichts,


3.

Ausschluss vom Unterricht bis zur Dauer von zwei Wochen,


4.

Überweisung in eine Parallelklasse oder eine entsprechende organisatorische Gliederung,


5.

Überweisung in eine andere Schule mit dem gleichen Bildungsabschluss.

Körperliche Gewalt und andere entwürdigende Maßnahmen sind verboten.
Ordnungsmaßnahmen sollen pädagogisch begleitet werden. Die Maßnahmen
nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 sollen nur bei schwerem oder wiederholtem
Fehlverhalten der Schülerin oder des Schülers angewandt werden.

(4) Die Ordnungsmaßnahme muss in einem
angemessenen Verhältnis zum Anlass stehen. Vor einer Ordnungsmaßnahme
sind die Schülerin oder der Schüler und im Falle der Minderjährigkeit
ihre oder seine Eltern zu hören. Die Schülerin oder der Schüler kann
eine zur Schule gehörende Person ihres oder seines Vertrauens
beteiligen. (...)

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Ja weil auf dem Tisch nur deine Stift und hefter und Bücher liegen sollen

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