Darf der Lehrer mich auf diese Weise bewerten?

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16 Antworten

Hallo naddiiiwhatever! Ich habe erst heute Deine Frage gelesen. Meine Meinung dazu ist folgende: 1. Ich würde in diesem Fall die Lehrerin entweder gleich oder direkt nach der Schulstunde fragen, warum sie Dir eine solche Bewertung gegeben hat. 2. Bei uns in Österreich gibt es einen sogenannten "Klassenvorstand", vielleicht bei Euch in Deutschland etwas Ähnliches. Bei diesem solltest Du, falls Dir die Lehrerin keine Antwort gibt, Dein Anliegen vortragen. Schließlich ist (fast) jeder Lehrer froh, wenn seine Schüler nicht die Lust am Lernen durch "Nicht wissen, wieso?" verlieren. 3. Gibt es bei Euch Sprechstunden für Eltern? Wenn ja, wäre, wenn alles andere versagt, ein Besuch Deines Erziehungsberechtigten gut. Und 4., ganz wichtig: frage nie Schüler nach Problemen Schüler/Lehrer! Sie werden fast immer auf Deiner Seite sein, und Du wirst wieder keine objektive Antwort auf Deine Frage bekommen. Es ist zwar kein gutes Beispiel, aber es soll Dir zeigen, wieso. Frage bei Gericht Diebe, die im Zuhörerraum sitzen, ob der Angeklagte, der auch Dieb ist, gerecht verurteilt wird. Du kannst sicher sein, dass Gleichgesinnte immer zum Fragenden halten. Das soll aber bitte nicht heißen, dass ich Dich mit einem Dieb vergleichen würde! Nein! Ich wollte ein drastisches Beispiel aufzeigen, dass wir nur alle Menschen sind, Schüler wie Lehrer. Daher wünsche ich Dir für die Zukunft, dass nie wieder für Dich der Eindruck entsteht, ohne Begründung ungerecht behandelt zu werden. Alles Gute für Dein schulisches Weiterkommen! Echinocactus

Viele Lehrer suchen sich vor der Stunde welche raus,die sie beobachten. Das mit dem Heft war wahrscheinlich eine Art Notlösung,damit sie eine mündliche Note von dir bekommt.(Oder diese nicht allzu schlecht wird) Wann der Lehrer die Schüler mündlich benotet bleibt ihm überlassen.

Deine Mitschriften dürfen nicht zur Bewertung ran gezogen werden. Das ist totaler Humbug, da jeder wie genau er die Mitschriften anfertigt zu einem gewissen grad frei gestalten kann. Einige markieren vieles Farblich, andere durch besonderes unterstreichen, der nächste schreibt alles in Stichpunkten und der letzte verwendet eventuell Abkürzungen, die sich ihm nur selbst erschließen. Also steht da eine Frage im Raum: Wie und welchen Maßstab soll man da ansetzen?

Natürlich darf ein Lehrer deine Mitschriften bemängeln oder loben ist ganz klar. Wer alles quer nach kreuz schreibt oder nur die Hälfte mit schreibt unterscheidet sich nun mal von jemanden, der sauber alles notiert und dabei wichtige Fakten hervorhebt. Das Spiegelt sich dann allerdings in der Mitarbeit und in den Testaten wieder. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Bei uns war das so, wenn wir einen Test verpasst haben, mussten wir entweder nachschreiben oder es gab eine mündliche Abfragung. Davon, dass man anhand seiner eben mit geschriebenen Aufzeichnungen bewertet wird, habe ich bis jetzt noch nicht gehört.

Natürlich! Dann sieht sie, ob du aufpasst oder nicht! Z.B. eine, die jetzt nicht mehr in unserer Klasse ist, hat in Physik nie abgeschrieben bzw. aus zwei Seiten einen Satz gemacht und solche Scherze und hat dann dementsprechend großzügigerweise eine 5 in der Mitarbeit bekommen, weil der Lehrer keine 6en in der Mitarbeit vergibt...

Sei doch froh, dass du so bewertet wirst! Aber eine drei ist ja jetzt nicht so toll, wenn du 2,5 stehst! :/ Und zu der Arbeit: Wie wär's mit nachschreiben? Bei uns MUSS man das! Bzw. in Mathe und Latein muss ich jeweils nur eine von zwei Arbeiten nachschreiben bzw. werde statt einer Arbeit mündlich abgefragt, da es zeitlich unmöglich ist (ich müsste sonst noch 7 Arbeiten nachschreiben, weil ich dieses Schuljahr schon so oft und lange krank war, dass ich ca. 36 Fehltage habe)...

naddiiiwhatever 29.11.2013, 18:24

Damals hat sie zu mir gesagt: Da du ja nicht da warst werde ich dir sagen wann ich dich mündlich dran nehme damit du dich vorbereiten kannst. Nachschreiben mach ich bei Lk's nicht...

aber danke trozdem

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Warum soll eine Lehrerin / Lehrer immer alles für die Schüler "planbar" machen? Wenn Du immer mitmachst, hast du keine Probleme

Natürlich DARF sie das aber es ist halt unfair!Du kannst nix machen,Lehrer sitzen am längeren Hebel.

HermesFrauchen 29.11.2013, 18:12

nein, das ist nicht unfair.

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Arkanier 29.11.2013, 18:13

Was ist unfair daran, die Mitarbeit zu bewerten?

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Doch, der Lehrer darf jeder Zeit Deine Leistung im Unterricht bewerten. Warum sprichst Du nicht mal mit ihr und fragst, ob Du vielleicht ein Referat halten darfst, um Deine Note zu verbessern.

Deine Lehrerin hat dich ja nicht nur für die eine Stunde bewertet, sondern hat sich dein Heft angeschaut, weil sie mit Blick auf das Halbjahreszeugnis für sich wohl gerade dabei zu sein scheint, eine kleine Zwischenbilanz eurer Leistungen zu ziehen... Und da hat dir die ordentliche Heftführung scheinbar noch zu einer 3 verholfen.

Natürlich darf dein Lehrer das! Vielleicht sieht sieht sie in dir auch Potenzial und hofft einfach, dass du das ausschöpfst?

klar jeder lehrer macht mitarbeitsnoten?! is wie ne mündliche abfrage, nur dass sie dein verhalten und deine mitarbeit im unterricht bewertet.. was ist denn daran so schlimm? arbeite doch einfach mit.

naddiiiwhatever 29.11.2013, 18:26

Wir hatten ein neues Thema und das hab ich erst nicht verstanden ...also ich hab dann heut nachmittag meine freundin gefragt und die hats mir erklärt...

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Miraculix84 29.11.2013, 22:29
@naddiiiwhatever

Frag doch im Unterricht nach. Wenn du nicht nachfragst, muss doch der Lehrer davon ausgehen, dass du es verstanden hast. Er kann das ja schlecht riechen. In dem Fall würde ich sagen, hast du einfach Pech gehabt. Es gilt das Sesam-Straßen-Motto: "Wer nicht fragt, bleibt dumm."

Aber mach dir nix draus. Gibt auch noch andere Fächer und Lehrer.

LG

MCX

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jaezmen 04.12.2013, 20:20
@naddiiiwhatever

wenn ihr ne ex schreibt und du hast nicht gelernt oder das thema nicht verstanden zählt die doch auch ?!

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Wo ist dein Problem? Sie hat dich doch nur zurecht darauf hingewiesen, dass du mehr mitarbeiten sollst. Abschreiben reicht eben nicht.

Wenn das Thema komplett neu war, darf sie dich nicht so bewerten. Kommt mir iwie so vor wie eine kurze Ausfrage. Falls es dies war, darf sie es wie gesagt nicht.

dawala 30.11.2013, 10:40

Warum soll sie die Mitarbeit nicht bewerten dürfen? Bei dieser spielt es doch absolut keine Rolle ob ein Thema neu ist oder nicht.

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Gunshot 01.12.2013, 15:59
@dawala

Doch tut es. Wie soll man denn gut mitarbeiten, also sich ständig melden und was gutes sagen, wenn man zuvor noch nichts vom Thema gehört hat?

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jaezmen 04.12.2013, 20:22
@Gunshot

ja man muss nicht, aber vieles kann man sich auch denken, man kann sich auch vorher mal anschauen was als nächstes dran kommt. allgemeinbildung kann man auch in den unterricht einfließen lassen.

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jaezmen 04.12.2013, 20:22
@Gunshot

ja man muss nicht, aber vieles kann man sich auch denken, man kann sich auch vorher mal anschauen was als nächstes dran kommt. allgemeinbildung kann man auch in den unterricht einfließen lassen.

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Ja, jede Stunde darf er/ sie die Mitarbeit bewerten... was ist denn das für eine Frage? Wie die Bewertung für die Mitarbeit erfolgt kannst du erfragen; so ist es dir dann möglich, genauer nachzuvollziehen, was erwartet wird und weshalb du wie benotet wirst/ wurdest.

warum soll sie keine unterrichtsbeitragsnoten machen dürfen? das machen Lehrer fast immer, die sagen dir das halt nur nicht

Naja, soweit ich weiss, darf er dich auch ohne Vorwarnung bewerten..

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