darf der lehrer das jetzt eigentlich

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9 Antworten

Hallo

Also bei uns ist das so: Wenn der Lehrer bei einer Klassenarbeit zu viele Punkte gegeben hat, darf er die im Nachhinein nicht mehr abziehen, also er darf die Note nicht herabsetzen.

Manchmal ist das aber ungerecht den anderen gegenüber. wir hatten einmal, dass sich ein Lehrer verechnet hat. Der Schüler hat dann statt einer 3 ne 1 in der Klassenarbeit bekommen.

LG Micky

Bei der Schulpolitik unterscheiden sich die Vorgaben in den Ländern. ich kann dir nur die Regelung für Bayern sagen. Dort ist es EINDEUTIG ERLAUBT. Das Kultusministerium schreibt dazu:

In der Regel besteht kein rechtlicher Anspruch auf Beibehaltung einer Note, die ersichtlich dem erbrachten Leistungsnachweis nicht entspricht.

Vielmehr dürfen Noten von schriftlichen Prüfungen grundsätzlich nachträglich nicht nur verbessert, sondern auch verschlechtert werden, sofern für eine entsprechende Änderung ein sachlicher Grund gegeben ist. Dies ergibt sich indirekt z.B. aus § 27 Abs. 4 Satz 2 LDO, wonach die Schulleiterin bzw. der Schulleiter im Einvernehmen mit der betreffenden Lehrkraft (oder bei entsprechendem Beschluss der Lehrerkonferenz) die Note einer schriftlichen Aufgabe ändern kann. Inwiefern von dieser - rechtlich bestehenden - Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, steht allerdings im pädagogischen Ermessen.

Die verantwortliche Lehrkraft kann mithin die Note auch nach Herausgabe einer schriftlichen Arbeit an die Erziehungsberechtigten ändern; denn sie ist als für die Leistungsbewertung Verantwortliche zur korrekten, der tatsächlich erbrachten Leistung entsprechenden Bewertung und gegebenenfalls Notenänderung berechtigt. Sie ist insofern lediglich durch die bei der Leistungsbewertung zu beachtenden Grundsätze der Vollständigkeit, der Gleichbehandlung und der pädagogischen Verantwortung gebunden. Die Erziehungsberechtigten bestätigen durch ihre Unterschrift die reine Kenntnisnahme.

Viele Lehrer handhaben das "pädagogische Ermessen" aber so, dass sie, wenn ihnen kleinere Fehler (zum Beispiel ein Punkt zuviel gegeben, der dann die Note entscheidet) unterlaufen sind, ein Auge zudrücken, wenn das vom Schüler im Nachhinein gesagt wird. Am besten ist, du hältst in einem solchen Fall einfach die Klappe und machst kein Aufsehen darüber.

Öfters kommt der Fall vor, dass der Lehrer die Noten im PC ausrechnet und sie danach einfach auf die Arbeiten abschreibt. Passiert dabei ein Fehler, kann die Arbeit eine vollkommen andere Note enthalten. Im (für das Zeugnis relevanten) Notenbogen steht dann aber die Note, die der Lehrer im PC hatte. Es bringt dem Schüler in diesem Fall also nichts, den Fehler zu verschweigen.

soweit ich weiß, darf man das nicht. verbessern geht aber übrigens ;-)

wir hatten den fall mal, da hat der lehrer einem schüler seine zeugnisnote genannt, im zeugnis des schülers stand aber eine note besser. der hat sich gewundert und nachgehakt, und es kam raus, dass der lehrer sich vertan hat. er durfte die note aber nicht mehr schlechter machen. die bessere note blieb also im zeugnis.

Hallo Purzelmaus, klar darf er das, warum auch nicht, falsch ist falsch. Dein Abitur kann zumbeispiel noch bis zwei Jahre nach der Prüfung nachkorriert werden wenn der Verdacht besteht das etwas krummes gelaufen ist

Wenn er sich verrechnet hat dann darf er natürlich die Punkte wieder abziehen.

Punkte können abgezogen werden, aber die Note kann dadurch nicht herabgesetzt werden.

Wie ist es in Österreich, Steiermark?.

Nein, das darf man nicht.

klar ;) man darf halt nicht so dumm sein und zum Lehrer rennen: " Ja, Herr Wurstsemmel, hab hier eine Falsche Antwort, und somit den Punkt nicht verdient ^_^ "

also wer so blöd ist, verdient es eigentlich :D

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