Darf der Kollege 12 Euro Tagesgeld ansetzen?

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2 Antworten

Lieber Danubi.

Bei dem Tagegeld "handelt' es sich wahrscheinlich um ein Verpflegungsgeld, dass von der Finanzbehörde festgelegt wird. 

Meines Erachtens ist dies rechtens, da er innerhalb und ausserhalb seines Wohnortes Einsätze hätte, die eine Verpflegung zu Hause kaum gewährleisten würde. Das wäre dann auch, wenn dies der Fall sein sollte, steuerlich in Ordnung.

Wenn er zu Hause tätig wäre oder in 

u n m i t t e l b a r e r 

Nähe seines Wohnortes, so dass eine Verpflegung innerhalb des Hauses möglich ist, könnte eine Zumutbarkeit gegeben sein, so dass evtl. das Tagegeld entfallen würde.

Dies ist keine Beratung oder gezielte Information, aus der abgeleitet werden könnte, dass diese gemäss der Frage, bestehender Gesetze oder Verordnungen anwendbar ist.

Hier wird lediglich der Versuch unternommen, eine Frage ohne rechtlichen Hintergrund zu beantworten, weshalb jegliche Haftung ausgeschlossen wird.

Der Fragesteller, wenn dieser eine Handlung aus seiner Sichtweise vornimmt und Inhalte dieser Antwort nutzt, "handelt" in eigenem Interesse und unterliegt der eigenen Verantwortung.

Liebe Grüße

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Kommentar von gerolsteiner06
28.07.2016, 12:17

@ngd...: Du bist eindeutig ein Jurist.

Wer anders kann auf die Idee kommen, bei der Beantwortung einer GF-Frage einen Haftungsausschluß zu formulieren.   !!!!

Ich lach mich tot ... erkennst Du eigentlich noch wo die Juristerei aufhört und das "normale" tägliche Leben anfängt ??

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das ist alles aus Wikipedia:
Verpflegungsmehraufwand
steht für die zusätzlichen Kosten, die eine Person zu tragen hat, weil sie sich aus beruflichen Gründen außerhalb der eigenen Wohnung und außerhalb der  ersten Tätigkeitsstätte aufhält und sich daher nicht so günstig wie zu Hause verpflegen kann. Dieser beruflich bedingte Mehraufwand kann als Betriebsausgabe (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG) oder Werbungskosten (§ 9 Absatz 4a EStG) geltend gemacht werden.

Nur wenn der Verpflegungsmehraufwand beruflich oder geschäftlich veranlasst ist, ist er steuerlich absetzbar. Die individuelle Ermittlung wäre aufwändig und deshalb werden Pauschalbeträge/Pauschbeträge vorgegeben, die abhängig von Reisedauer und Reiseland sind.
Auswärtige Tätigkeiten ohne Übernachtung
12 Euro für den Kalendertag oder die Nacht, an dem der Arbeitnehmer ohne Übernachtung außerhalb seiner Wohnung mehr als 8 Stunden von seiner Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte abwesend ist. Maßgebend ist die Abwesenheitsdauer von der Wohnung und der „Ersten Tätigkeitsstätte“.
Ende Wikipedia.

Der Abstand dieses Einsatzortes von der Wohnung oder 1.Tätigkeitsstätte ist nicht von Bedeutung. Dies kommt erst bei der Abrechnung von Fahrtkosten in die Diskussion.

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Kommentar von Danubi
28.07.2016, 11:19

Danke :-)

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