Darf der Hund mit?

18 Antworten

Ich würde ihn zu Hause lassen,wer weiss wie er bei vielen Menschen ,wo sicherlich für ihn auch Fremde drunter sind ,reagiert. Auf vielen Friedhöfen sind Tiere auch nicht erlaubt.

Hallo DarkDancerin,

hiermit möchte ich Dir mein Beileid aussprechen.

Ich würde den Hund nicht mitnehmen. Hunde habe eine sehr feine Nase und sollte Deine Oma nicht in einer Urne bestattet werden, können Sie immer noch riechen, daß Frauchen in der Nähe ist. Hund können das Frauchen auch als Leiche erriechen. Es muß nicht zwangsläufig Probleme mit dem Hund bei der Beerdigung geben. Ich würde aber nicht darauf ankommen lassen.

Frage doch am Besten bei einem Tierheim, Hundeplatz oder bei einem Hunde Saloon nach. Für ein paar Euro passen die sicher mal auf den Hund auf. Gerade wenn Du sonst keinen hast, der auf Ihn aufpassen könnte.

Wenn dies alles nicht geht, dann spreche Dich doch mit einigen die zur Beerdigung geladen sind ab. Sicher könnt Ihr es auch so handhaben, daß immer im Wechseln mal dem Hund bekannte Personen aufpassen. Du könntest auch Direkt den Pfarrer fragen, ob er keinen in der Gemeinde kennt, der da kurz mal aufpassen tut. Wenn andere auch noch Hund mitbringen könnte man sie auch zusammen spielen lassen. Dies wäre das Beste.

Gruß Abahatchi

der geruch verändert sich nach ein paar tagen, dass hunde ihren halter nicht mehr erkennen. sonst würden sie ihn nicht anfressen, was schon häufig passiert ist.

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@taigafee

Hallo taigafee

der geruch verändert sich nach ein paar tagen,

Dir ist schon klar, daß dies nur ist, wenn ein Leichnam verwest. Natürlich werden in Deutschland jedes Jahr "Herrchen" gefunden, bei denen schon die Verwesung einsetzte und von Hunden angeknabbert werden.

Ist Dir aber auch klar, daß Hunde "Herrchen" meinst nur dann anfressen, wenn der bis dahin unbekannte Hunger kommt? Kein Futter im Napf und nun? Selbst Menschen fressen Menschen unter besonderen Umständen. Ich erinnere da nicht gerne an einen gewissen Flugzeugabsturz in den Anden.

Mir sind sogar Fälle bekannt, nach denen Hunde Ihr Herrchen noch nach Tagen im Wald gefunden haben, erhängt an einem Baum. Und nun? Im November ist es im Wald wie in einer Kühlzelle oder? Wie wäre dies in einer tagelang ungeheizten Wohnung im Winter? Hätte ich die Fragerin fragen sollen, ob Frauchen schon verwest war oder gut erhalten wie Ötzi in eine Gletscherspalte? Ist es nicht eher so, daß Hunde eben erriechen, ob Herrchen krankes Gewebe hat (Tumore), unterzuckert ist (Diabetiker) oder tot.

Daß Hunde erriechen, daß Herrchen tot ist bedeutet noch lange nicht, daß sie es nicht als früheres "Herrchen" identifizieren können.

Hund erkenne Ihr "Herrchen" selbst an abgeschnittenen und gewaschenen Haaren, sind diese nicht auch für gewöhnlich all zu oft schon länger totes menschliches Gewebe?

Gruß Abahatchi

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@Abahatchi

ich hatte früher barsoi. eine züchterin wurde kurz nach ihrem tod von ihren hunden bis auf das skelett abgefressen.

ich stelle mir vor, dass die leichenaufbereitung einen menschen geruchlich stark verändert, und dass vor allem durch den sarg nicht allzuviel durchdringen dürfte.

aber wissen kann man das natürlich nicht.

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@taigafee

ich stelle mir vor, dass die leichenaufbereitung einen menschen geruchlich stark verändert,

Das stimmt, jedoch können Hunde viele Gerüche genau auseinander halten. Spürhunde finden die Spur eines Bankräubers auch dort, wo zuvor Frauen mit Parfüm entlang gingen.

und dass vor allem durch den sarg nicht allzuviel durchdringen dürfte.

Für menschliche Nasen nicht, darum brauchen wir in den Alpen auch Lawinenhunde die verschüttete Menschen metertief im Schnee aufspüren.

eine züchterin wurde kurz nach ihrem tod von ihren hunden bis auf das skelett abgefressen.

Unter Wölfen kann es auch zu Kannibalismus kommen. Auch wenn dies selten ist, der Wolf (Hund) riecht weiterhin: Züchterin = Frauchen, Frauchen ≠ Wolf, tote Nichtwölfe = Futter, Hunger = Futter fressen.

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Hallo DarkDancerin,

erst einmal möchte ich dir mein Beileid aussprechen.

Bei uns herrscht auf den meisten Friedhöfen ein Hundeverbot. Aber auch sonst würde ich das Tier NICHT mitnehmen. Hunde haben nun einmal eine feine Nase, die können auch durch einen Sarg hindurch einen (auch verstorbenen) Menschen riechen. Es kann dir dann passieren, dass du ihn nicht mehr vom Grab wegbekommst.

Auch besteht immer die Gefahr, dass ein Hund bei so vielen Gerüchen zu graben beginnt und plötzlich mit einem Menschenknochen im Maul vor dir steht. Das klingt vielleicht etwas erheiternd, aber ich kann dir versichern, das ist es NICHT.

Wenn du wirklich niemanden kennst, der auf den Hund diese paar Stunden aufpassen kann, dann frag einmal im Büro der Friedhofsverwaltung nach. Die Zeremonie am Friedhof dauert ja normalerweise keine Stunde und die viele haben Verständnis dafür, so lange das Tier nicht gerade ihr Büro in ein Chaos verwandelt.

Falls alle Stricke reißen bleibt nur noch die Möglichkeit, sich an einen Hundesitter zu wenden, Das kostet zwar ein paar Euro, aber es sind meist erfahrene Leute, die gut mit den unterschiedlichsten Charakteren umgehen können. Organisationen, die das Tier in einen Zwinger sperren würde ich nicht empfehlen, da es dann wirklich leidet und ja gar nicht verstehen kann, warum es plötzlich im Gefängnis landet.

Einen Hundesitter findet man normalerweise nicht innerhalb von zwei Tagen. Und dass Hunde einen Verstorbenen noch riechen können, ist ein Märchen, das sich leider stursinnig hält. Der Geruch eines Menschen verändert sich nach dessen Tod, auch schon allein durch die Behandlung des Begräbnisinstitutes. Und ein Dackel wird ganz sicher nicht plötzlich mit einem Menschenknochen da stehen, ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass Du zu viel Fernsehen schaust. Der Tipp mit der Friedhofsverwaltung ist allerdings sehr vernünftig, die sind sicherlich schon öfter mal mit diesem Problem konfrontiert worden.

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also zur beerdigung selbst geht es sicher, ich weiß nur nicht wie es in der kirche geht.

Nein, das geht nicht sicher. An den Eingängen zu den Friedhöfen steht stets ein Hundeverbotsschild. Und in einer solchen Situation hätte ich nicht gerade Lust auf eine Auseinandersetzung.

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Ganz bestimmt wäre der Hund nicht der erste Hund der zu einer Beerdigung mitgenommen wird. Wenn der Hund ein liebes freundliches Tier ist, solltest du eine kleine Anfrage beim Bestatter machen...

Wenn es sich vermeiden läßt, dann lasst Oma's Hund nicht 6 Stunden alleine - da wäre er viel besser für eine kürzere Wartezeit im Auto gut aufgehoben...

Es tut mir leid, dass deine Oma nun doch verstorben ist. Hat es sich denn zum Guten für den Hund geregelt? Darf er bei dir bleiben? Alles Gute für euch!

Ja danke. Die kleine Maus liegt neben mir und weint. Sie vermisst Oma sehr und ich auch aber zusammen schaffen wir das. Die Ärzte hatten uns aber schon mitgeteilt das die Chance das meine Oma wieder aus dem Krankenhaus kommt sehr gerin ist

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@DarkDancerin

Habe auch so nen süßen. Ein Golden Retriever. Kann verstehen das sie traurig ist und ihr Herrchen vermissst. Bei unserem ist es auch so. Er weint gleich nur, wenn jemand mal kurz nach draußen geht. Gib ihr einen ganz lieben Kuss und knuddel mit ihr. Wie alt ist sie denn?

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@Carlystern

Sie ist ein Jahr und 2 Monate alt. Was denkst du wie lange wird sie noch weinen

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@DarkDancerin

sie weint weil sie mitkriegt, dass du sehr traurig bist und weil du beschwichtigend streichelst und tröstest... Benimm dich der kleinen Maus gegenüber so normal wie möglich... ich weiß... das ist leicht gesagt...

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@DarkDancerin

Das kann schon ne Weile gehen. Ja unser ist genauso alt. Wird am 8. Januar 1 Jahr und 3Monate

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