Darf der Hauptbesitzer das Pferd einfach verkaufen, ohne meine Zustimmung?

5 Antworten

Entscheidend ist doch nicht, wer Besitzer ist, sondern wer Eigentümer. So wie ich es sehe, hat dein Sponsor das Pferd gekauft und du bist nur Mitbesitzer, aber nicht Eigentümer. Und eure Vereinbarung war doch die, daß das Pferd wieder verkauft wird. So wie ich das sehe, braucht er deine Zustimmung gar nicht und kann das Pferd verkaufen.

Mit dem Anwalt stehe ich in Kontakt, aber ich kann es nicht abwarten, daher dachte ich, dass einer von euch vllt von so einem Fall schon jemand gehört hat!

PS: Im Pferdepass und bei der FN bin ich offiziell als 2. Mitbesitzer eingetragen!! Ich kenne  es so, dass wenn ein Pferd mehrere Mitbesitzer hat, der jenige der das Pferd verkaufen möchte, nur mit Zustimmung aller anderen Mitbesitzer das Pferd verkaufen darf. Wollen die anderen Mitbesitzer, aber ihre Anteile nicht verkaufen, so darf er meines Wissens nach nur seinen Anteil verkaufen!

Außerdem habe ich Vorkaufsrecht! Das hat er mir versichert!!

Dein "Sponsor" hat das Pferd gekauft und ist somit auch der Eigentümer, er kann also entscheiden, was mit dem Tier passiert (also auch ob und wann es verkauft wird).

Was im Pferdepass steht ist nahezu unbedeutend, zumal dort nur Besitzer eingetragen sind, keine Eigentümer. Dir gehört das Pferd also nicht im eigentümlichen Sinne, noch ein Teil davon, - du bist nur Besitzer! Das ist juristisch ein wesentlicher Unterschied.

Ja, aber er sagt ja selber auch, dass ich Eigentümer von einem Teil des Pferdes bin! Da streitet er nichts ab!! Dafür haben wir auch Zeugen! Dann dürfte er doch eigl nur den Eigentum seines Anteils verkaufen oder nicht??

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@Kimii1993

Hat er gesagt, das Pferd geöre zu 30% dir, oder hat er gesagt du bist Eigentümer von 30% des Pferdes.

Dabei ist die genaue Wortwahl ausschlaggebend. Und genau diese müßtest du auch beweisen können.

So wie du es oben geschildert hast, ist die Sache ziemlich eindeutug.

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