Darf der Endpreis 50% über dem Kostenvoranschlag liegen?

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4 Antworten

vorsicht! Es ist nicht alles so einfach wie es zunächst scheinen mag, bei einem Kostenvoranschlag musst du zwischen einem verbindlichen, welcher Vertragsbestandteil wird, oder einem unverbindlichen Unterscheiden. Bei ersterem wird dieser Vertragsbestandteil als Festpreisangebot, von dem tatsächlich nur im Bereich 10-20%, je nach Rechtsprechung abgewichen werden darf... bei einem unverbindlichen muss er dich lediglich über die entstehenden Mehrkosten informieren.

Ausnahme: Auftreten von Schäden, mit denen der Handwerker nicht hätte rechnen müssen (wie Termiten im Dachstuhl o.ä.), in diesem Fall ist er auch nicht gebunden bzw kann seinen Voranschlag anfechten.

hi there, nein darf er definitiv nicht, ein Anwalt kann dich auch darüber aufklären warum, hier würde das zu weit führen. solange du keine sonderwünsche hattest oder deinen handwerker ständig mit irgendwelchen änderungswünschen traktiert hast, sind max 10% üblich.

Ok , danke für die Auskunft .

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Das müsste schon so begründet werden, dass diese Kosten auf keinen Fall vorhersehbar waren. Mit 10-20% muss man wahrscheinlich leben und das wird auch leidlich ausgenutzt. Es kommt doch recht selten vor, dass der Kostenvoranschlag unterboten wird. Oft kommt dann dieser Werbeeffekt auf anderem Wege wieder der Kasse zugute.

Mit bis zu 15% drüber kann man rechnen, denke ich.

Sollten keine unvorhersehbaren Hindernisse auftreten wie z.B. besondere Teile die erst beschafft werden müssen (kosten auch Geld + größerer Arbeitsaufwand) so sind 50% definitiv viel zu viel.

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