Darf der Chef jemand den Job kündigen wegen Fahrverbote in Stuttgart?

16 Antworten

Also man kann niemandem wegen seines Autos kündigen, so viel steht schon mal fest.

Das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer. Klar kann gelegentliches Zuspätkommen wegen Zugausfällen oder Stau auf der Autobahn passieren, bei höherer Gewalt sind Abmahnungen oder gar Kündigungen wegen einmaliger Vorkomnisse in der Regel nicht gerechtfertigt und dagegen kann angegangen werden. Voraussetzung ist, dass die verspätete Zeit von einem Gleitzeitkonto abgeht oder nachgearbeitet wird, arbeitet man einfach nur kürzer, kann dies vom Lohn abgezogen und/oder abgemahnt werden.

Kommt jemand jedoch chronisch zu spät, ohne dass eine entsprechende Gleitzeitregelung vorliegt oder verletzt die Kernzeit oder die eigentliche , kann deshalb abgemahnt und bei weiterer Wiederholung gekündigt werden. Eine Vorab-Verwarnung "komm bloß nicht zu spät" ist nicht zulässig, selbst wenn die böse Absicht im Vorfeld unbedacht geäußert wurde.

Dein Bekannter hat also zwei Möglichkeiten: Mit dem verbotenen Diesel weiterfahren und das Bußgeld riskieren (es ist halt auch die Frage, wie das geprüft werden soll), wobei hier auch anzumerken ist, dass es a) sehr teuer ist (80 Euro) und b) auch wiederholte Verkerhsverstöße im kleinen Rahmen (bis hin zu andauerndem Falschparken für nen schlappen Zwanni) an der Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges aufkommen lassen und einen Führerscheinentzug nach sich ziehen können. Oder aber mit der Bahn fahren und dann entsprechend früher los fahren. Einfach so zu spät kommen, ist jedenfalls nicht.

Abgesehen davon wäre auch zu prüfen, ob nicht doch ein neues Auto (ein alter Benziner, der aber besser als Euro 2 ist oder ein neuer mit Leasing oder Vario-Finanzierung) in Frage käme: Michmädchenrechnung: Die Leasingrate für einen neuen Fiesta mit dem 1l-Motor in Basisausstattung kann schon bei kleinen Beträgen wie 120 Euro anfangen. "Kann ich mir nicht leisten" wäre mit Versicherungsbeiträgen (hier wäre zu beachten, dass bei Leasing eine Vollkasko Pflicht ist, falls der aktuelle nur Haftpflicht oder Teilkasko versichert ist, aber die Versicherungsklasse könnte günstiger sein), Steuer (definitiv mehrere hundert Euro günstiger), Verbrauch (evtl. geringer, dafür teures Benzin aber immer noch günstiger), Alters-Reparaturen (kommen bei einem alten Auto häufiger vor) und dem Verkaufserlös des alten Fahrzeugs an einen Exporteur nach Osteuropa (die reißen sich um unsere alten, sauberen und effizienten Diesel!) gegenzurechnen. Spart man gegenüber dem alten Auto z.B. 900 Euro an Sprit, Versicherung, Steuer und Altersreparaturen und kostet so ein Fahrzeug 120 Euro Leasing- oder Vario-Finanzierungsrate (Vario-Finanzierung = bezahl erst mal eine Rate auf den Wertverlust wie beim Leasing und überlege am Ende der Laufzeit, ob du es gegen Restwert auslöst oder zurückgibst und mit einem neuen Auto genau so weitermachst) fast kostenneutral.

Er hat sein chef gesagt das er in Zukunft mit der Bahn fräht wenn es Fahrverbote gibt's. Er hat auch gesagt es könnte sein dass er so maximal 5 bis 10 Minuten zu spät kommen könnte.

Das heißt im Umkehrschluss, dass täglich zehntausende Bahnfahrende Stuttgarter 5-10 Minuten zu spät auf Arbeit kommen?

Warum nimmt der Bekannte dann nicht eine Bahn, die ein paar Minuten früher fährt?

 Darf der Chef das?

Ja, logisch. Wenn der Arbeitsbeginn vertraglich festgelegt ist, kann er nicht einfach regelmäßig 10 Minuten zu spät kommen.

seit wann ist die Bahn weniger zuverlässig als die Rush Hour Staus ?

sowohl im Stadtverkehr mit dem Auto, wie mit der Bahn muss man Verspätungen einkalkulieren. Einmalige "höhere Gewalt" muss der Chef akzeptieren: Verkehrschaos durch Glatteis, entgleiste Züge. Aber die üblichen 10 Minuten Verspätung, dagegen gibts ein Mittel: einen Zug früher nehmen !!

Wie der Arbeitnehmer zur Arbeit kommt, geht den Chef im Prinzip nichts an, aber wenn er Kundentermine macht, oder den Laden zu einer bestimmten Zeit öffnet, dann kann er erwarten dass der Arbeitnehmer das hinbekommt !

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