Darf der Chef das Feierabendbier im Pausenraum verbieten?

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21 Antworten

Jederzeit hat der Chef das Recht, Alkoholkonsum jeglicher Art zu untersagen. Dabei geht es auch um die Grundsätzlichkeit. Hier mal "nur" ein Bier, oder soviel, dass es einen nicht beeinträchtigt? Wer sollte das überwachen. Deswegen ganz oder gar nicht! Und wer das nicht akzeptieren kann, sollte sich eingestehen, dass er offensichtlich ein Alkoholproblem hat!

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Der Chef hat immer das Recht Alkoholkonsum auf dem Betriebsgelände zu verbieten, ganz gleich ob dies in einer Betriebsvereinbarung oder eine Betriebsordnung, wo ich das reinschreiben würde steht. Das das Verbot in einem MTV steht halte ich für sehr unwahrscheinlich und aus der Luft gegriffen.

Egal bei welcher Tätigkeit, Alkohol hat dabei nicht zu suchen. Wer meint er müsste während der Arbeit Alkohol trinken, der sollte sich therapieren lassen, denn der ist oft krank und braucht Hilfe.

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Entweder es steht zusätlich im Arbeitsvertrag oder er kann es per Direktionsrecht auf dem Firmengelände verbieten. Aber ehrlich, wird da nicht manchmal mit zweierlei Maß gemessen? Arbeitnehmer auf der einen Seite und Geschäftsfreunde auf der anderen. Da wird schon mal eine Buddel oder auch zwei geköpft.

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Obwohl natürlich alle, die sagen, daß das Verbot rechtens (und sicher auch begründet, gerade bei schwieriger, gefährlicher Arbeit oder pöbeligen Mitarbeitern) ist, finde ich es schon erstaunlich wie krasse Schwarzweiß-Meinungen hier zu lesen sind und wie alle, die von EINEM Bier sprechen, als Alkoholiker abgestempelt werden. Da frage ich mich, ist das typisch deutsch oder eine allgemeine Verkrampftheit und Lustfeindlichkeit oder haben sich tatsächlich alle so wenig unter Kontrolle oder so unterdrückte Wünsche, daß, wenn man sie vor einen Kasten Bier setzte, sie diesen nur entweder nicht anschauen dürfen oder gierig komplett aussaufen müssen? Armes, verkrampftes Deutschland (oder bin ich der einzige Mensch, der es schafft, etwas zu trinken, ohne Alkoholiker zu werden?).

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Der Chef darf Alkoholkonsum auf dem Betriebsgelände verbieten. Er hat ja Hausrecht dort. Dementsprechend macht es dann keinen Unterschied, ob während, vor oder nach der Arbeitszeit getrunken würde -> es ist verboten!

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Kommentar von dogit
04.02.2011, 17:46

Vollkommen korrekte Antwort. DH!

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Also zuerst einmal hat der AG das recht GENERELLES ALKOHOLVERBOT auszusprechen, unabhängig von der Tätigkeit der jeweiligen AN. NACH FEIERABEND musst du den Betrieb verlassen, also fällt das Bier nach Schichtende auch weg, wenns den AG stört.

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die frage ist doch, was passiert, wenn......

und auch, woher kommt das bier? mitgebracht oder kann man es in der kantine kaufen?

a) alkohol offiziell verboten: nach feierabend nur ein bier trinken, dürfte nur zu einer einfachen rüge führen. abmahnung oder kündigung wären höchstens bei echter trunkenheit wegen störung des betriebsfriedens möglich, da es nicht in der arbeitszeit, aber im betrieb passiert.

b) alkohol nicht ausdrücklich verboten oder bier in der kantine zu kaufen: wenn es in diesem fall vorwürfe geben sollte, müssen sie schon sehr heftig sein. hier kann man davon ausgehen, dass es geduldet wird.

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Natürlich kann der Betriebsleiter bestimmen, ob im Pausenraum (bzw. allgemein auf dem Betriebsgelände) Alkohol getrunken werden darf oder nicht.

Dabei ist unerheblich, ob Du es für Vertretbar hältst oder nicht.

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Er kann den genuss von Alkohol generell in seinem Betrieb verbieten.

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SEIN Pausenraum SEINE Entscheidung ;)

Oder müßtest du es hinnehmen wenn sich jemand in deinem Wohnzimmer einen Schuss setzt?

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Kommentar von dogit
04.02.2011, 17:49

Das ist ein krasses Beispiel, aber richtig.

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Ergänzung zu den bisherigen Antworten: in Bayern wird das mit dem Bier etwas laxer gehandhabt, weil es dort traditionell als Lebensmittel gilt.

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Kommentar von Rollostoimetz
04.02.2011, 13:16

Tradition steht aber trotzdem nicht über dem Gesetz.

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Der Chef hat ganz einfach das Hausrecht.

Und wenn Er festlegt daß auf seinem Grund und Boden nicht gesoffen wird, dann hat er das Recht dazu.

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Du hast ja auch noch den Weg nach Hause und der steht auch unter ein besonderen Versicherungsschutz! Unterbrichst Du den Weg nach Hause und gehst in eine Kneipe ein saufen, dann ist das kein Weg mehr nach Hause und der weitere Versicherungsschutz ist arbeitsrechtlich nicht mehr gegeben! E-:-)

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Wie soll man bitte mit der Frage umgehen wenn der/die Fragende "Jura" als Expertenthema hat ??

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Also als erster würde ich es nicht probieren Bier im Pausenraum zu trinken. Der Chef hat Hausrecht und man würde nur einen schlechten Eindruck hinterlassen.

Wo trinkt ihr denn, wenn ihr eine Betriebsfeier habt? Der Chef trinkt mit, dann trinkt man einen mit. Zuviel macht aber wieder nicht den besten Eindruck.

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Der Chef darf den Alkohol auf dem Firmengelände verbieten!

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Ganz eindeutig: Wenn der Chef sagt, Alkohol am Arbeitsplatz ist verboten, dann ist es verboten. Dazu gehört auch der Pausenraum. Und das ist auch gut so !!! Ich würde mein Auto keiner Werkstatt anvertrauen, wo im Pausenraum Bier getrunken wird, egal wann.

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Der Chef hat Hausrecht!

Alkohol hat nichts am Arbeitsplatz verloren, und wenn man Mittags schon eins braucht, sollte man sich schon mal Gedanken machen ...

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Kommentar von dogit
04.02.2011, 17:48

Stimmt, da würde ich mir auch mal gedanken machen. Wobei in Bayern das in einigen Betrieben kein Problem ist mit dem Mittags-Bier.

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ja das kann er .......alkohol am arbetisplatz ist verboten ..auch die berufsgenosenschaft verbietet das

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auf dem geläde kann er es dir vebiten verläst du in der pause das gelände dan nicht

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