Darf die Bank solche Fragen stellen?

... komplette Frage anzeigen

21 Antworten

Ich kann die Frage und die Aussage des Bankangestellten nicht nachvollziehen.

Das Einzahlen von Bargeld auf das eigene Konto ist gebührenfrei und erst bei Summen ab 15.000€ muss der Einzahler lediglich "identifiziert werden" (Geldwäschegesetz).

Welche Steuern und Gebühren wurden von dem Banker hier genau angesprochen? Für mich macht das keinen Sinn und die Frage "Woher haben Sie das Geld?" finde ich schon recht dreist!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BurgN
10.09.2016, 10:11

Die 15 TEUR-Grenze gibt es nicht mehr.

0

Bei lediglich 857 Euro interessiert sich zumindest in Deutschland kein Finanzamt dafür.

Bist Du eventuell mit einem Beutel Münzen bei der Bank aufgeschlagen? Für die Annahme von Münzgeld ab einer bestimmten Summe aufwärts darf die Bank allerdings Gebühren berechnen.

Was das mit der "Karte" auf sich haben soll, ist mir absolut schleierhaft. Allerdings hättest Du alle Deine Fragen auch von Deinem Kundenbetreuer beantworten lassen sollen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von schelm1
09.09.2016, 10:36

Bist Du eventuell mit einem Beutel Münzen bei der Bank aufgeschlagen?
Für die Annahme von Münzgeld ab einer bestimmten Summe aufwärts darf die
Bank allerdings Gebühren berechnen.

Ausschließliich das ist der einzige Grund für das durchaus verständliche Verhalten des Bankers!

0

Bei diesem Betrag ist es absolut lächerlich, was sich der Bankangestellte da geleistet hat. Das geht den einen feuchten Kerricht an, warum Du diesen Betrag einzahlen wolltest, ich hätte das gar nicht erzählt.

So gut wie alle Banken, von ganz kleinen Filialen abgesehen, haben die eine Geldzählmaschine, das ist für die überhaupt kein Aufwand, zum Beispiel einen Sack von Kleingeld da oben reinzuwerfen.

Man sollte Geld nicht zu Hause horten, aber das ist bei diesem Betrag überhaupt kein Thema

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article135921834/Deutsche-packen-ihr-Geld-wieder-unters-Kopfkissen.html

lg Lilo

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von schelm1
09.09.2016, 10:33

Sowohl die Anschaffungskosten  solcher Maschinen, deren Unterhaltung, Bedienung und auch die späteren kostenintensiven Folgearbeiten der Aufbereitung von Kleingeld scheinen Ihnen komplett verborgen!?!

Wäre der Fragesteller nicht zu träge, passend zu zahlen, käme es nicht zur Ansammlung solcher für alle scheinbar lästigen Münzhaufen!

0

Vermutlich dürfte es sich um sehr viele, zu dem noch kleinere Münzen gehandelt haben.

Da erheben tatsächlich eineige Banken und Sparkassen Gebühren gemäß deren AGB  für die Geldbearbeitung.

Die Frage nach der Herkunft dürfte auf erstaunter Neugier im Hinblick auf die Menge wohlmöglich noch kleiner Münzen  beruhen und hat keien ernsthaften Hintergrund.

Falls Sie der Gebührenpolitik Ihrer Hausbank entgehen möchten, wechseln Sie die  Bank oder zahlen Sie gelgentlich mal passed, das verhindert das Aufkommen größerer Münzansammlungen, die für die Bank sehr aufwendig und damit lästig erscheinen.

- Das dürfte der Tod des "Weltspartages" für Kinder werden, wenn das so weitergeht. -

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo,

auch wenn's der Angestellte unglücklich ausgedrückt hat, Fragen kann eig. jeder stellen, es ist grundsätzlich rechtens.

Die Anforderung für die Geldnachbearbeitung (Münzen auf Umlauffähigkeit Prüfen, das Rollen etc, die Arbeitszeit der Mitarbeiter, die Transportkosten usw. sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen.

Die Alternative für die Dienstleistung Geld zu Zählen und zu tauschen ohne etwas dafür zu berechnen wäre dann das Kleingeld gar nicht mehr anzunehmen. Es gibt kein Gesetz, dass irgendjemand dazu verpflichtet mehr als 50 Münzen zur Begleichung einer Schuld anzunehmen.

Ob ein KI eine Dienstleistung für Kunden kostenfrei anbietet oder nicht bleibt dessen Preisgestaltung überlassen.

Schöne Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Steuern für Einzahlungen gibt es nicht. Die Bank kann allerdings Gebühren für die Einzahlung einer solchen Menge Kleingeld nehmen. Das hat aber eigentlich weniger damit zu tun, woher das Geld ist, sondern damit, dass Kleingeld Arbeit verursacht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also sowas hab ich noch nie gehört. Das einzige was die mich fragen ob ich ein Konto bei denen hab!
Egal ob Ich das Geld nur wechsle oder Einzahle da wurden noch nie faxen gemacht.
1-2x im Jahr gehe ich auf die Bank und lasse zwischen 500 und 1000€ wechseln.
Entweder wird das Geld auf meine Kinder aufgeteilt oder wir fahren damit in Urlaub.
Wir haben da ein Glas wo alles kleine rein kommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei Summen über 5000€ mußt du nachweisen, woher Du sie hast - Geldwäschegesetz.

857€ gehen den Bankangestellten einen feuchten Kehrricht an.

Eine Bank, die Geld für Einzahlungen verlangt, würde ich wechseln.

Du kannst Geld auf deine normale Bankkarte laden. Nennt sich Geldkarte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von BurgN
10.09.2016, 10:10

Hallo Menuett,

es gibt kein Gesetz, dass Dich dazu verpflichtet der Bank gegenüber nachzuweisen woher das Geld kommt. Die Bank kann natürlich nachfragen (Fragen stellen darf jeder), aber Du musst keine Antwort drauf geben. 

Wenn Zweifel bestehen wird die Bank halt Verdachtsanzeige wg. Geldwäsche stellen. In der Regel will eine Bank durch fragen nach der Herkunft des Geldes diese Zweifel ausräumen. Dabei ist es allerdings unerheblich wie hoch der Betrag ist.

Vielleicht hat der Angestellte gefragt weil es für Gewerbliche Kleingeldeinzahler andere Preise gibt als für Private.

Schöne Grüße

0

Hey BestF,

ich vermute mal stark, dass das was mit deinem Erscheinungsbild zu tun hat. Denn solche Summen sind in der Regel nicht wirklich beachtenswert. Das kann ja genau so gut eine größzügige Spende von Opa oder der Oma sein. 

Für einen solchen Betrag gibt es schlichtweg 1.000 verschiedene, legale Gründe. Ab einer Einzahlung von 10.000€ wirds jedoch anmeldepflichtig, soweit ich weiß. 

Grüße aus dem Pott,

chris

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zum einen geht es eine Bank nur bei sehr hohen Summern (5-Stelliger Bereich) wirklich etwas an, warum du so viel Geld einzahlst und woher es kommt (damit soll Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung unterbunden werden), zum anderen frage ich mich, ob der Bankangestellte dabei war, als du das eingezahlt hast.

Was bist du denn von Beruf?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo! Also dass Gefundenes Bargeld besteuert werden muss ist mir nicht bekannt. Jedoch bin ich dort kein experte.

Jedenfalls kannst du das Geld in dem Fall Bar lagern, oder auf eine Pre-Paid Card laden, danach kannst du sie dort verwenden, wofür du sie gekauft hast, z.B. kann man eine PaySafeCard kaufen, mit dieser kann man in vielen Online Spiele/Filme Läden verwenden.

Lg. Victor.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich hab neulich 500€ am Automat eingezahlt. Der Automat hat nicht nach der Herkunft gefragt und den Mitarbeiter hats nicht interessiert. Bei solchen Beträgen wird man nicht zwingend gefragt. Antworten muss man darauf auch nicht.

Allerdings ändert sich das glaub ich bei Beträgen von mehreren Tausend Euro.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerHans
10.09.2016, 16:22

Es handelte sich hier offensichtlich um unsortiertes Kleingeld

0

Unter normal Umständen fragt deine Bank nicht nach, allerdings klingt die Summe von 450 interessant....das ist doch die Summe, die man zu Harz4 dazuverdienen darf, oder?

Wenn du Harzer bist, ja, dann darfst du NICHT einfach so geld besitzen oder einzahlen..wäre ja noch schöner..jeden Monat 1000 Euro "auf der Strasse finden" und noch schön Sozi beziehen....

Und jetzt willst du wissen, wie du's am Amt vorbeischaffen kannst?

Kann mich ja täuschen, aber klingt schon sehr suspekt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Erst wenn ein Bargeldbetrag von 5.000 € eingezahlt wird, MUSS die Bank da an die Bafin melden.

Natürlich wenn regelmäßig Bargelder eingezahlt werden, obwohl kein Gewerbe angemeldet wird, liegt schnell der Verdacht von Schwarzarbeit vor.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Grautvornix
09.09.2016, 10:43

Unabhängig von der Verpflichtung zur Erstattung einer Verdachtsanzeige besteht die Pflicht, ab einem Betrag von 15.000 Euro den Einzahlenden zu identifizieren und die Transaktion aufzuzeichnen. Die Aufzeichnung als solche wird nicht weitergegeben, sondern muss fünf Jahre lang aufbewahrt
werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Geldw%C3%A4sche

0
Kommentar von BurgN
10.09.2016, 10:05

Hallo DerHans,

Deine Aussage kann ich nicht bestätigen und ich bin mir sicher, dass sie Falsch ist.

Hast Du für die 5000,00 Euro Grenze eine Quelle in der man das nachlesen kann?

Vielen Dank

1
Kommentar von H2Onrw
11.09.2016, 19:48

Die Grenze liegt meiner Kenntnis nach bei 15000 € auf das eigene Konto und 1000 € auf ein "fremdes" Konto und dies bei Verdacht auf z.B. Geldwäsche.

0

Bank ist feminin :) und ja, wenn du monatlich große geldsummen auflädst dann kann man schnell mal denken du hast das Geld durch Schwarzarbeit oder drogenhandel bekommen etc. er kann schon fragen woher du es hast

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

"die Bank" oder "der "Bankmitarbeiter".

Ich glaube das ist eher Fiskus Angelegenheit und kann der Bank egal sein.

(Pers. Meinung aus Österreich)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo

ich geh mal davon aus, das viel Kleingeld dabei war.

Unsere serviceorientierten und nimmersatten Filialbanken nehmen mittlerweile Gebühren, wenn sie Kleingeld annehmen müssen.

Das ist meiner Frau auch passiert, als sie mit einem Tütchen 1 er und 2er in die Sparkasse kam. "Nur Sparschweine werden kostenlos angenommen" hieß es. Auf die Frage ob sie jetzt wieder nach Hause gehen und alles wieder ins Sparschwein stecken solle, war man so "entgegenkommend" und nahm es an - aber mit der Auflage, es aufs Konto einzuzahlen und nicht einwechseln zu wollen.

Gewerbetreibene (mit Bargeldverkehr) wie mein Kneiper, haben das selbe Problem. Sie zahlen (obendrein auf die hohen Kontogebühren) auch noch Einzahlungen aufs Konto)

Ich mach schon seit langen nicht mehr den Wahnsinn mit und bin bei einer Onlinebank. Wenn ich mal Bargeld bekomme, verbrauch ich es und heb dann eben nichts ab.

.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hefti15
09.09.2016, 12:43

Ein Logik hat dein ganzer Kommentar nicht. Hier rumheulen, dass Gebühren für Bargeldeinzahlungen fällig werden (was an den geänderten Gesetzen liegt - ergo, die Banken können gar nichts dafür).

Und dann deinen letzten absurden Absatz. Macht nicht den geringsten Sinn. Gerade eine Onlinebank ist ja in diesem Zusammenhang ja keine Lösung bzw. Alternative.

0

Was den für Steuern?

Eine Kleingeldumtauschsteuer ist mir nicht bekannt.

Wenn du da ein Konto hast, dann müssen sie das nehmen.

Sie können höchstens verlangen das du das Geld in Rollen ablieferst.

Und es geht sie auch nichts an wo du das her hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das scheint Methode zu haben, schau mal auf diese Web-Seite:

https://kleingeld-wechseln.de/kleingeld-einzahlen-bei-banken-und-sparkassen/

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Grautvornix
09.09.2016, 10:32

Unglaublich!

50% des Wertes von den zurückgegebenen Münzen wurden mir bei der Stadtparkasse Düsseldorf als Bearbeitungsgebühr abgezogen.

Den Bankangestellten hätte ich ausgelacht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlungsmittel

Deutschland


In Deutschland sind „auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel“ gemäß § 14

Abs. 1 Satz 2 BBankG.[11] Bei Euro- und Centmünzen ist die Annahmepflicht auf maximal 50 Münzen „beschränkt“.[12]
Nach Art. 11 Satz 3 dieser EG-Verordnung ist „mit Ausnahme der
ausgebenden Behörde
(…) niemand verpflichtet, mehr als fünfzig Münzen bei einer einzelnen Zahlung anzunehmen“.


-----------------------------------------------------------------------------------------





Die ausgebende Behörde, das ist dann wohl die Bundesbank.
Nur die sind verpflichtet mehr als 50 Münzen anzunehmen, oder wie verstehe ich das?

0

Wenn du etwas regelmäßig verkaufst, musst du ein Gewerbe anmelden und Steuern zahlen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Menuett
09.09.2016, 10:18

Gesichert nicht, wenn es sich dabei um eigene private Sachen handelt.

0
Kommentar von 1900minga
09.09.2016, 10:19

Das stimmt.
Aber das konnte ich der Frage nicht entnehmen^^
Habe aber auch zu ungenau gelesen

0

Was möchtest Du wissen?