Darf der Ausbildungsbetrieb einen in der Freizeit auf eine Messe zwingen?

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5 Antworten

Die vom ArbG angeordnete Anwesenheit auf einer Messe ist Arbeitszeit und muss entweder zusätzlich vergütet oder in Freizeit ausgeglichen werden. Die Übernahme von Fahrtkosten ist gem. §§ 15 BBiG, 670 BGB verpflichtend. Anderslautende Vereinbarung sind gemäß § 25 BBiG nichtig, weil sie zu Ungunsten des Auszubildenden von § 12 Abs. 2 S. 1 BBiG abweichen würde (BAG v. 19.6.1988, EzB § 5 BBiG nr. 25).

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Der AG darf niemanden zwingen.Weil es ist Ihre Entscheidung,was sie nach Ihrer Arbeit macht.Er kann nicht einen Tag vorher einfach sagen, sie soll zu einer Messe fahren.Und da sie ja auch mit Ihr Auto fahren soll,ist sie ja auch nicht mehr über denn Arbeitgeber versichert,weil es ja nicht mehr in der Arbeitzeit liegt das heißt falls sie einen Unfall haben sollte,geht das alles auf ihre Kappe.

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Kommentar von ralosaviv
27.10.2012, 11:41

Der ArbG kann im Rahmen seines Direktionsrechts sehr wohl "jemanden zwingen".....

Auf welcher Rechtsgrundlage soll sie denn bei dienstlichen Fahrten mit dem eigenen PKW nicht versichert sein? Die Fahrt liegt schon alleine deshalb innerhalb der Arbeitszeit, weil sie vom ArbG angeordnet worden ist.

Deine Antwort stimmt hinten und vorne nicht.

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Es kommt darauf an ob Sie die Karte nur so von Ihrem Chef erhalten hat oder ob er Sie aufgefordert hat auch zur Messe hinzufahren.Im zweiten punkt würde Sie nämlich einen Tag frei bekommen, beim anderen nicht wei Sie dann Privat dorthin gefahren wäre.

An ihrer Stelle würde ich aber trotzdem hinfahren, weil Sie sich dann darüber Informieren kann was es neues gibt, und sie kann auch dort berufliche Kontakte knüpfen-

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Es kommt darauf an, ob die Messe für Deine Schwester ausbildungsrelevant ist. ist sie es, so kann die Teilnahme zwingend sein. Hierbei sollten natürlich Spesen (Sprit, Übernachtung) inklusiv abgerechnet werden.

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Das richtet sich nach den Vorschriften des BGB, Schadenersatz. Fraglich ist sowieso, ob das angewiesen werden kann, wahrscheinlich wurde sie genötigt, sich freiwillig zu melden.Andererseits, wenn sie nach der Ausbildung übernommen werden will, sollte man vielleicht besser nix sagen?

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Kommentar von Pebbelz
27.10.2012, 11:02

Sie sagt ja auch nichts und fuhr Zähneknirschend hin. Aber ich find es schon seltsam, da ich den meiner Ausbildung dafür immer Ausgleich bekam!

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Kommentar von ralosaviv
27.10.2012, 11:42

Schadenersatz? Nötigung? Ist das nicht ein bißchen sehr weit hergeholt?

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