Darf der Ausbildende den Auszubildenden kündigen,wenn er in der Berufsschule mangelhafte Leistungen bringt? Paragraph?

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8 Antworten

Wenn Du keine Leistung erbringst und keine Besserung auf Dauer ersichtlich ist, dann darf man Dich kündigen. Berufsschule ist nicht zum Ausruhen da, da sollte man schon einiges dafür tun.

Innerhalb der Probezeit ist generell eine Kündigung ohne ANgabe von Gründen möglich.
Nach der Probezeit wird es schwieriger,

Einfach so nur wegen schlechter Leistungen in der Berufsschue darf der Arbeitgeber nicht kündigen! Hier müssen zunächst Maßnahmen getroffen werden um das zu ändern, z.B. durch gezielte Nachhilfe innerhalb des Betriebes. Auf jeden Fall muss hier Rücksprache mit der Berufsschule  gehalten werden, um z.B. herauszufinden ob auch andere Schüler so schlecht sind (es kann ja wirklich am Lehrer liegen).
Allgemein sagt man, es müssen erst alle pädagogisch notwendigen Maßnahmen  durchgeführt werden ehe eine Kündigung ausgesprochen werden kann.

Ansonsten ist eine Kündigung  aus in einem wichtigen Grund möglich wie z.B. Diebstahl, Veruntreuung, ständige Arbetsverweigerung ...

http://www.konstanz.ihk.de/berufliche_bildung/ausbildung/recht/astas/kuendigung/1676790

Nicht das Gesetz, sondern der Ausbildungsvertrag ist da wichtig.

Wenn dort drin steht, dass der Azubi sich anstrengen muss, gute Leistungen zu bringen, um das Ausbildungsziel in minimaler Zeit zu erreichen, dann kann der Ausbilder schlechte Leistungen als "ungenügende Anstrengung" begründen.

Die Frage ist, ob er gleich kündigen muss. Man könnte sich eigentlich auch anders einigen und ein zusätzliches Jahr bei etwas weniger Ausbildungsvergütung dran hängen oder sowas, wenn der Azubi sitzenbleibt.

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