Darf der Auftraggeber von mir ein Nachweis über Umsatzsteuerabfuhr verlangen

3 Antworten

Ob er das Recht hat, weiß ich nicht. Ich hatte einmal, habe ein Geschäft, an eine Stelle der öffentlichen Hand ein größeres Teil verkauft. Man wollte damals auch erst bezahlen, es ging um eine 5-stellige Summe, wenn ich vom meinem Finanzamt die Bescheinigung beibringen könnte, daß ich zu diesem Zeitpunkt keine Steuerschulden habe.

ja aber, wenn ich Quartalsabrechner bin, mit Fristverlängerung. Wie soll ich ich ihm denn zum Beispiel einen nachweis erbringen, wenn noch nichts vorliegt. Dann könnte mich ja jeder fragen. Oder?

Kannst du mir sagen, wo man das nachlesen kann. Gibt es dafür bestimmte Seiten.

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@andreasmetzker

ich kann Dir die genauen Quellen aus dem Stehgreif nicht nennen.

Ruf bei Deinem Finanzamt an. Die kennen solche Bescheinigungen und werden i.d.R. auch schnell ausgestellt. Es geht nur um die Frage, ob Du für das aktuelle Jahr als umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer geführt wirst. Ob Du dann die fällige Umsatzsteuer tatsächlich an das Finanzamt abführst, spielt dann keine Rolle mehr.

Du könntest ja inzwischen Dein Gewerbe wieder abgemeldet haben und trotzdem weiter mit Rechnungen arbeiten. Das hat es tatsächlich alles schon gegeben. Das machen viele mit System. Auch der Auftraggeber hat dann Probleme.

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es geht nicht um die Umsatzsteuer der betreffenden rechnung, sondern um eine pauschale Bestätigung, dass Umsatzsteuer abgeführt wird.

Wir haben einmal jährlich eine solche Bestätigung von unseren freien Mitarbeitern verlangt. Hierzu wurden wir durch unser Wirtschaftsprüfungsunternehmen aufgefordert.

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@collo

Und was macht Ihr, falls jemand von denen als Kleinunternehmer angemeldet ist?

Dann darf er doch gar keine MwSt auf Rechnungen schreiben und wird logischerweise auch nie USt abführen.

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@JoWaKu

dann braucht er auch keine Bescheinigung beizubringen, da das Problem nicht aufkommt

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ja, er kann. Die Finanzämter stellen auf Wunsch solche Bescheinigungen aus.

Hintergrund sind die Steuergesetze. Stellt ein Unternehmer zu Unrecht Umsatzsteuer in Rechnung, so muß diese Umsatzsteuer trotzdem an das Finanzamt abgeführt werden. Der Rechnungsempfänger, die die "falsche" Umsatzsteuer gezahlt hat, darf jedoch "nicht" als Betriebsausgaben absetzen.

Eine Firma hat also ein berechtigtes Interesse zu wissen, ob die Umsatzsteuer tatsächlich abgeführt wird. Besonders bei "Ein-Mann-Unternehmen" liegt hier vieles im Argen.

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Hallo Zusammen,

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Erste Frage:

Es gibt einige Tätigkeiten die nicht vergütet werden aber Arbeitsleistung erbracht wurde. z.B. Auftrag X, Anfahrt, Klärung, Arbeitszeit mit Anfahrt 1h. Auftrag kann nicht abgeschlossen werden aufgrund von einer fehlenden Erlaubnis oder anderen mir nicht beeinflussbaren Gegebenheiten. Im Arbeitsvertrag sind diese Tätigkeiten nicht mit aufgelistet. Bin ich verpflichet arbeiten bzw. Leistungen zu erbringen wo ich bewusst vorher schon weiß das diese nicht vergütet wird? Nach meiner Auffassung gelten alle Tätigkeiten die nicht vergütet werden als meine Freizeit. Im Arbeitsvertrag sind nur LPs ersichtlich die (Erledigt sind/werden). Ist der Arbeitgeber verpflichet mir für jede Tätigkeit die er von mir verlangt, mich entsprechend zu bezahlen? (In meinem Fall von zusätzlichen LPs die unser Auftraggeber also unser Unternehmen für das meine Firma arbeitet nicht bezahlt).

Zweite Frage:

Abhänig von der ersten Frage. Bisher musste man für die nichtbezahlten Aufträge gewisse Arbeitsschritte/Tätigkeiten einhalten. Die Aufgaben wurden nun erweitert und somit muss ich nun noch mehr Aufgaben erfüllen die ebenfalls nicht bezahlt werden und mich mehr Zeit kosten. Darf der AG das?

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Dritte Frage:

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Vierte Frage:

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Hallo!

Ich bin Student und möchte neben dem Studium als Texter/Redakteur, Übersetzer und Korrektor/Lektor arbeiten, bzw. tue es schon. Alles sog. "Freie Berufe", so viel weiß ich. Das Thema Scheinselbstständigkeit habe ich schon ausgeschlossen. Ich habe mich bereits beim Finanzamt als freiberuflich gemeldet und habe eine Steuernummer erhalten. Zwei Auftraggebern habe ich schon Rechnungen geschrieben (in denen die Übersetzungs- und Texttätigkeit hervorgehen) und Honorare bekommen.

Ich habe am Beginn meiner Tätigkeit einen Antrag bei der Künstlersozialkasse gestellt wg. Rentenversicherung. Krankenversichert bin ich gesetzlich als Student. Die KSK hat meinen Antrag jetzt geprüft und will zig Dinge als Nachweis jetzt von mir haben, unter anderem meinen Schriftwechsel mit Auftraggebern und wie ich Kunden akquiriere, was ich sehr seltsam finde.

Dazu kommt, dass ein Auftraggeber, dem ich etwas übersetzt habe, sich weigert, mit der KSK zu kooperieren, weil die angeblich so viel Dinge wissen wollen vom Auftraggeber, was Geld (Steuerberater) und Zeit kostet. Er hat mir empfohlen, vom Antrag zurückzutreten und mir eine Gewerbeanmeldung als "Werbeagentur" zu besorgen.

Meine Fragen zu der Angelegenheit:

1.) Sind die beschriebenen Tätigkeiten mit einer Anmeldung als Werbeagentur abgedeckt oder bekomme ich da Probleme, weil ich die sog. "Katalogberufe" der Freien Berufe ausführe? Soll ich evtl. andere Tätigkeiten angeben, damit ich eine "Werbeagentur" sein kann?

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3.) Habe ich steuerliche / finanzielle Vor- oder Nachteile als Gewerbetreibender? Muss ich in die IHK?

4.) Falls ich doch in die KSK muss bzw. darf: Muss ich alle Nachweise, die die KSK haben will und die sie in dem Schreiben aufführen, erbringen, oder reichen ein/zwei Nachweise?

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Christoph

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