Darf der Arzt das machen?

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7 Antworten

Die Diagnose würde ich mal in Frage stellen und dass Atemnot in einem bestimmten Alter "nur" Asthma sein kann, ist ebenfalls totaler Quatsch. Es gibt Zig Erkrankungen, die alle mit Atemnot einhergehen.

Solange Du nicht akut in Gefahr bist, darf die Ärztin selbstverständlich sagen, dass Du zum Hausarzt gehen sollst, aber warum dann erst am Freitag? Gehe doch heute hin.

In einer Notfallambulanz im Krankenhaus dürfen letztendlich auch nur Notfälle behandelt werden und Du bist ganz offensichtlich kein Notfall gewesen. Insofern ist es völlig korrekt, wenn Dich die Ärztin wieder wegschickt.

Ich weiß ja nicht, ob es sowas bei Euch auch gibt, aber wir haben hier bei uns zumindest grundsätzlich einen hausärztlichen Notdienst, welcher immer zu Zeiten, wo keine Sprechstunde ist (also Mittwochnachmittags, Freitagnachmittags, am Wochenende und Nachts zuständig ist. Auf die Art und Weise müssen die Patienten nicht extra ins Krankenhaus fahren, sondern können einfach den hausärztlichen Notdienst aufsuchen oder zu sich nach Hause bestellen. Auf die Art und Weise kommen dann auch nicht so enorme Kosten zustande, als wenn man bei jeder Kleinigkeit in die Notfallambulanz fährt.

Wie gesagt, ich kann Dir nur raten, heute Deinen Hausarzt (oder einen Vertreter) aufzusuchen. Der wird Dir dann schon sagen, woran Du erkrankt bist. Asthma glaube ich aber ehrlich gesagt nicht und selbst wenn, kann man diesen nicht daran erkennen, wie der Hals von innen aussieht. Dafür sind dann schon ein paar andere Tests notwendig, um diese Diagnose zu stellen. Abgesehen davon hat man bei Asthma auch keinen Hautausschlag. Ich würde anhand Deiner Beschreibung ehrlich gesagt mehr in Richtung Scharlach tippen, aber das ist rein hypothetisch, weil ich Dich ja nicht sehen kann. Wie gesagt ... ab zum Hausarzt mit Dir und gute Besserung.

Snoejg 01.11.2012, 15:10

die ärztin wird die verdachtsdiagnose asthma ja nicht nur aufgrund der beschreibung: "atemnot" gestellt haben, sondern hat sich das sicher genauer beschreiben lassen und den patienten untersucht haben. daran, dass z.b. die ausatemphase verlängert ist oder der patient bei der auskultation während des ausatmens trockene rasselgeräusche wie giemen ode brummen offenbart, kann man ein obstruktive ventilationsstörung erkennen. und dann gibts halt nur noch wenige mögliche ursachen, deren wahrscheinlichkeit man leicht abwägen kann.

in den hals schaut man nicht, um asthma zu diagnostizieren, sondern (abgesehen, dass das ganz einfach zur jeder körperlichen untersuchung dazugehört, wenn man diese genau und gewissenhaft durchführt) um z.b. bei einer allergischen reaktion oder einem infekt begleitende schleimhautirritationen oder eben schleim erkennen zu können.

Abgesehen davon hat man bei Asthma auch keinen Hautausschlag.

asthma kann allergischer natur sein und ebenso der hautauschlag. eine allergische reaktion geht daher oft mit asthma und hautauschlag einher.

Deiner Beschreibung ehrlich gesagt mehr in Richtung Scharlach tippen.

zu scharlach gehört aber nun mal ne mandelentzündung und die erkennt man wie? richtig, indem man in den hals schaut.

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Sternenmami 01.11.2012, 15:23
@Snoejg

Ach wie schön ... da bin ich wohl mal an einen perfekten Möchtegern-Mediziner geraten.

Oben in der Frage steht ganz klar und deutlich, dass die Ärztin "nur" in den Hals geguckt hat und daran kann man nun mal eine Asthma-Erkrankung nicht erkennen.

Wie gesagt, ich habe klar und deutlich geschrieben, dass sich der Fragesteller zur genauen Abklärung der Symptome zum Hausarzt begeben soll und man eine Asthma-Erkrankung eben nicht nur am Ausleuchten des Halses diagnostizieren kann. Daran ist absolut überhaupt nichts falsch, also weiß ich nicht, was hier Dein Kommentar dazu soll.

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Sternenmami 01.11.2012, 15:25
@Snoejg

Ich finde auch immer toll, wenn hier die Leute an den Antworten anderer herumkritisieren, aber selber noch nicht mal in der Lage sind, eine vernünftige Antwort zu geben. Ich sehe hier nämlich nirgendwo einen Beitrag von Dir!!!

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Snoejg 01.11.2012, 15:37
@Sternenmami

Oben in der Frage steht ganz klar und deutlich, dass die Ärztin "nur" in den Hals geguckt hat

"in den hals hat sie nur reingeguckt" (zitat fragesteller) ist nicht das gleiche wie "sie hat nur in den hals geguckt" (deine formulierung).

und daran kann man nun mal eine Asthma-Erkrankung nicht erkennen.

die logische schlußfolgerung aus deinem satz wäre eben, dass sie es auch nicht daran erkannt hat.

Daran ist absolut überhaupt nichts falsch, also weiß ich nicht, was hier Dein Kommentar dazu soll.

wohl aber, aufgrund der geschilderten beschreibung die verdachtsdiagnose asthma anzuzweifeln und statt dessen auf scharlach zu tippen.

Ach wie schön ... da bin ich wohl mal an einen perfekten Möchtegern-Mediziner geraten.

du wirst das beurteilen können.

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Snoejg 01.11.2012, 15:45
@Sternenmami

wenn schon geantwortet wurde, was ich schreiben würde, besteht kein grund für mich, dieses auch noch einmal selbst hinzuschreiben, sondern ich bewerte einfach die meiner meinung nach richtigen antworten.

und jetzt fühl dich mal nicht gleich angegriffen, nur weil ich deine wohl ungerechtfertigten zweifel an der ärztin angezweifelt habe.

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Sternenmami 01.11.2012, 17:18
@Snoejg

Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich hasse nur Leute, die meinen, etwas besseres zu sein und noch mehr die Leute, die absolut jedes Wort als Zitat widerlegen müssen.

Ich habe nie Zweifel an der Ärztin geäußert, sondern lediglich die Diagnose in Frage gestellt. Man kann einfach anhand einer einmaligen Untersuchung, so intensiv sie auch gewesen sein mag (und genau das bestreitet die Fragestellerin ja) kein Asthma diagnostizieren. So einfach ist das. Jede Diagnose, die so gestellt wurde, sollte man in Frage stellen. Das ist meine generelle Meinung. Außerdem habe ich klar und deutlich hingeschrieben, dass ich ebenfalls den Verdacht auf eine Scharlach-Erkrankung gegeben sehe, aber auch das muss durch einen Arzt, der den Patienten vor sich sieht, bestätigt oder eben nicht bestätigt werden.

An meinen Worten war nichts falsch und das ändert sich auch durch Dein ständiges Zitieren nicht. Dabei will ich es jetzt auch belassen, denn es führt zu absolut nichts.

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Snoejg 01.11.2012, 17:58
@Sternenmami

was spricht denn außer dem wort "hautauschlag" und vielleicht noch dem alter jetzt gerade für scharlach? wo siehst du denn da "den verdacht auf scharlach gegeben"?

wenn von fieber keine rede ist, wenn die ärztin doch in den mund geschaut hat (und zwar nicht um asthma zu diagnostizieren ;-) und dabei ja wohl keine rachen- oder mandelentzündung, keine beläge oder himbeerzunge gesehen zu haben scheint.?

was veranlaßt dich zu der annahme, dass gerade du, ohne den ausschlag gesehen oder ihn zumindest mal genauer beschrieben bekommen zu haben, diesen besser einschätzen könntest als eine hautärztin, die eben jenen gesehen hat?

erklärs mir... das ist mir völlig unverständlich

wie kommt man auf die idee, wenn man sich hier schon selbst als "möchtegernmediziner" betätigt und der meinung ist, mit den paar informationen so einen fall besser einschätzen zu können, als die behandelnde ärztin, andere, welche zu recht die eigene einschätzung des sachverhalts anzweifeln, dann als "möchtegernmediziner" zu titulieren?

(auf die restlichen denkfehler könnte ich jetzt satz für satz eingehen, aber das magst du ja nicht.)

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Sternenmami 01.11.2012, 19:07
@Snoejg

Ich lass es einfach ... Du scheinst ja gerne jedes Wort umzudrehen, aber genau den Gefallen tu ich Dir jetzt nicht mehr. Wenn Du meinst, dass es Dir damit besser geht, dann bitte, aber nicht mit mir. Denk einfach mal darüber nach, was Dir dieses "Kritisieren" und "Worte umdrehen" in den Antworten anderer überhaupt bringt. Helfen tust Du damit nämlich absolut niemandem!!!

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Snoejg 01.11.2012, 19:43
@Sternenmami

deine worte dreh ich keinesfalls um, sondern hinterfrage einfach nur ihren (nicht vorhandenen) sinn. und sehr wohl hilft es in diesem fall dem fragesteller, wenn er nicht fälschlicherweise dem unbegründeten und sinnfreien verdacht erliegt, doch vielleicht an scharlach erkrankt zu sein. hilft zweifellos mehr, als ihm diese unsinnige verdachtsdiagnose einzureden.

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Dürfen tut sie das tatsächlich - aber sinnvoll und im Sinne des Erfinders ist das nicht. Bei der Kombination von Ausschlag am Hals und Luftnot fällt mir neben Asthma auch durchaus noch eine schwere allergische Reaktion ein, also ein durchaus lebensbedrohliches Geschehen. Eine genauere Abklärung wäre also wünschenswert gewesen, notfalls auch unter Weiterleitung an andere ärztliche Kollegen im Hause. Wenn dir was passiert wäre, z.B. ein Unfall nach Bewusstlosigkeit bedingt durch die Atemnot auf dem Heimweg, wäre ihr wahrscheinlich sogar ein Kunstfehler zu unterstellen gewesen, da sie die Situation falsch eingeschätzt und nicht die notwendigen Untersuchungen eingeleitet hat.

Fazit: Sie darf dich so behandeln, aber sinnvoll oder medizinisch erschöpfend und "lege artis" ist es vermutlich nicht (Aussage unter Vorbehalt, weil ich weder dich noch deinen Befund kenne)

Sie wird wohl abgewogen haben, ob das jetzt was bedrohliches ist oder was, das "noch warten" kann.

Akute Atmenot mit Erstickungsanfällen sollte sie nicht wegschicken. War´s das ernsthaft bei Dir?

Kaffeejunkie50 01.11.2012, 14:41

So heftig wars nicht aber heftig genug dass ich mich auf irgendwass schwer konzentrieren kann.

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Also, ich soetwas sagen darf sie natürlich aber das muss halt nicht stimmen. Mein Bruder war letztens wegen einem ausschlag am bauch bei einer Hautärztin (!) und sie sagte auch nur:" Also, wenn du über 60 jahre alt wärst würde ich sagen du hättest einen echten ausschlag, aber das ist nur eine kleine Hautirritation" (mein Bruder ist 16). Natürlich vertraut man seinem arzt... Naja, der "nicht- ausschlag" wurde schlimmer und meine mutter hat ihn zu einem anderem Hautart geschleppt... Was er wirklich hatte war letztendlich Gürtelrose... und das ist nichtmal so ungefährlich! Also ärtze sind manchmal vielleicht etwas faul oder haben es doch nicht drauf, geh wirklich besser zum hausarzt!!!!

logisch darf sie das wegen sowas geht man zum Hausarzt und nicht aus panik zur Klinik

wenn man abends wegen einem Ausschlag in die Notaufnahme der Uniklinik fährt, muss man mit sowas rechnen

warum denn nicht? Du warst wohl nicht in Lebensgefahr.

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