Darf der Arbeitgeber über meine Freizeit bestimmen?

14 Antworten

Wenn es denn so Pflicht ist, ist es auch Pflicht die Kosten zu übernehmen und zwar vom Arbeitgeber. Schwierig, reden hilft bekanntlich nichts, wenn man es sich nicht versauen möchte geht man hin. Wenn deine Stellung (damit meine ich nicht nur die Hierarchie) doch recht gut ist und du nichts zu Befürchten hast, dann pfeife drauf.

ist es eine Schulung,Weiterbildung? Aber dann noch Geld dafür bezahlen zu müssen,finde ich schon happig.Das zahlt normalerweise der AG,da er die Schulung ja beantragt hat.Oder sollen die 35Euro für Unkostenbeitrag,Verköstigung sein?Dann bringst du eben dein eigenes Essen mit,falls dem so wäre.Wenn es eine Pflichtveranstaltung ist,läuft es im besten Falle unter Arbeitszeit.Wie gesagt,es kommt darauf an,was es ist.Ansonsten würde ich sagen:du bist schon verplant und kannst es nicht absagen (du mußt den Grund nicht nennen).Dann mußt du aber damit rechnen,tags darauf ins Büro des Chefs zitiert zu werden....

Nein, dein Chef darf das nicht.... sofern diese Veranstaltung eine reine Feier, der Firma ist und mit nichts Beruflichen verbunden ist, sozusagen als Arbeitszeit gilt und du dafür dann so oder so einen Ausgleich bekommen musst. Und Geld muss man erst recht nicht zahlen.

Mein Fahrlehrer verhält sich unprofessionell. Was kann ich machen?

Hallo zusammen.

Eigentlich wollte ich von meinem Automatikführerschein auf Schaltung wechseln. Da ich seit 6 Jahren kein Auto mehr gefahren bin, habe ich einige Fahrstunden genommen und musste nur noch die Fahrprüfung machen. Allerdings macht mich der Fahrlehrer wirklich fertig. Er ist manchmal richtig beleidigend (z.B. fahre ich "Wie eine Besoffene" bei meiner ersten Autobahnfahrstunde - ständig sind da solche Seitenhiebe). Aber damit kann ich klarkommen.

Das schlimmste ist: Er ist wirklich unzuverlässig. Mehrere Termine an denen wir verabredet waren hat er "vergessen" und ist nicht erschienen.

Es ist schwer einen Prüfungstermin mit ihm zu bekommen. Beim ersten Prüfungstermin konnte der TÜV meine Daten nicht finden, weil er meinen Namen nicht richtig nennen konnte. Die Fahrstunde vor der Prüfung musste ich "Abholdienst" für 3 anderen Prüflinge spielen, anstatt Parken zu üben oder eine der Prüfungsstrecken abzufahren, wie ich es eigentlich wollte. Danach habe ich die Prüfung versaut. Die Fahrstunde musste ich natürlich bezahlen.

Einen Prüfungstermin, den er mir drei Wochen vorher zugesichert hat, musste er absagen, weil er vergessen hat mich beim TÜV anzumelden. Davor habe ich in derselben Woche 7 Fahrstunden genommen, weil ich dachte, dass ich am Freitag Prüfung habe. Er hat mir seinen Fehler erst Donnerstag Abend mitgeteilt. Ich habe ihn darum gebeten auf Kulanz zumindest 3 Stunden zu erstatten. Aber keine Chance. Seit dem weiß ich nicht ob und wann ich eine Prüfung erhalte. Er antwortet auf keinen Anruf oder SMS.

Im August 2015 habe ich angefangen und er hat mir bis heute nur einen zustande gekommenen Prüfungstermin besorgt. Dafür aber jede Menge Geld für die Fahrstunden kassiert, für die ich bis heute keine Quittung gesehen habe. Die Fahrstunden habe ich jedes Mal in Vorbereitung auf die Prüfung genommen, weil er mir immer versprochen hatte bis Freitag oder spätestens nächste Woche einen Termin zu besorgen.

Ich finde das richtig unverschämt, sowohl die Beleidigungen als auch die Unzuverlässigkeit, was ich auch angesprochen habe, erst im sachlichen Ton und irgendwann auch ziemlich genervt, aber dazu kam von ihm nur "Mach keinen Terror". Leider ist er der Geschäftsführer und ich kann auch nicht einfach so mal den Fahrlehrer wechseln, er arbeitet allein. Die Fahrschule zu wechseln würde bedeuten, dass ich wieder eine Grundgebühr zahlen muss. Das wird mir langsam wirklich zu teuer. Für das Geld hätte ich einen kompletten Motorradführerschein machen können.

Ich weiß, man kann nicht viel gegen eine solche Handelsweise tun. Aber gibt es nicht doch rechtliche Schritte, die ich einleiten kann? Schließlich hat er dem Vertrag nach eine Ausbildungspflicht. Und die vernachlässigt er offensichtlich.

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Wie kann ich frei sein?

Jeden Tag schlepp ich mich zur Schule. Komme gelangweilt nach Hause. Erwartungen, Erwartungen, Pflichten. Schon wieder wurde ich dort missbraucht. Massenzucht, alle lernen das Gleiche, trotz individuellen und verschiedenen Interessen. Ich bin nicht schlecht in der Schule, bin sogar sehr pflichtbewusst, aber irgendwie fehlt mir was. Woraus soll mein Leben bestehen? Wofür lebe ich überhaupt? Für Arbeit? Für 30 freie Tage und einmal in der Woche das Wochenende? Was bringt mir bitteschön die ganze Kohle, wenn ich nichts von all den Sachen will, die ich mir davon kaufen könnte? Rente, bald vielleicht mit 70? Dann ist mein Leben auch schon vorbei. Mein Leben. Ich weiß nicht, was ich tun soll... am liebsten würde ich irgendwohin weg und das Leben in freier Wildbahn einfach mal austesten, ausprobieren, wie es ist, wirklich frei zu sein, trotz all den Gefahren und Anstrengungen. Utopie, ich weiß. Deswegen sagte ich probieren. Alleine? Was ist mit Freundin und Familie? Das müsste ich mir halt abschreiben, hätte damit aber kein Problem. Aber ich wär endlich weg von den Zwängen und Erwartungen, die mir jeden Tag gestellt werden, denen ich zwar bis jetzt gewachsen bin, deren Lohn mich aber nicht innerlich ausfüllt. Endlich weg. Bis jetzt nur in meinen Träumen...

Freiheit ist für mich das Wichtigste im Moment! Ich komme mir gefangen vor, wie in einem 'goldenen Käfig'.

"Weckt euere Sehnsüchte und brecht aus; denn ein wildes freies Leben ist besser als ein bequemes mit samtenen Fesseln."

"Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Sterben müssen wir sowieso.)

Ich halte es so nicht mehr aus, ich will weg, KANN aber nicht. Was soll ich machen? Soll ich diese Einstellung ändern? Die Sehnsucht nach Freiheit aufgeben? Oder das Leben ausprobieren, welches ich mir vorstelle? Ich mag zwar nicht wollen, aber ist das vernünftig?

Helft mir!

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