Darf der Arbeitgeber solch eine Frage über das Privatleben stellen?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du kannst deinem Chef sagen, dass deine Oma nicht im Krankenhaus liegt, sondern zuhause dringend der Pflege bedarf, weil es ihr nicht gut geht.  Dein Chef möchte den Namen des Krankenhauses und den Nachnamen deiner Oma wahrscheinlch deshalb wissen, um dort anzurufen und nachfragen, ob es tatsächlich stimmt, dass das der Grund für deinen Urlaubsantrag ist. Was anderes kann ich mir nicht vorstellen. Notfalls könntest du dir vom behandelnden Arzt bestätigen lassen, dass es sich hier um einen "Notfall" handelt.

All das geht den Chef aber nichts an! Man muß einen Urlaubsantrag nicht begründen und der Chef hat da nichts nachzuprüfen!

Und er würde vom KH sowieso keine Auskunft kriegen.

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Der Urlaub wurde bereits genehmigt, du solltest also auf jeden Fall auf der sicheren Seite sein.

Die Frage ist eher unangemessen und wahrscheinlich auch nicht zulässig, wenn es sich dabei nicht um "Smalltalk" handelt. Zumal das Vorgehen sehr dumm scheint, da selbst das Krankenhaus nach Angabe des Namens (hoffentlich) keine Angaben machen wird...

Fragen darf er, antworten mußt du aber nicht. Deine Oma geht deinen Chef gar nichts an. Wenn der Urlaub regulär ist, geht es ihn auch nichts an wie, wo und mit wem du ihn verbringst.

Nur, wenn du Sonderurlaub hättest, wegen Hochzeit oder todesfall oder dergleichen und dann weder bei der Hochzeit noch bei der Beerdigung bist, aknn der AG das vielleicht reklamieren.

Was dann aber durchaus zum Ergebnis haben könnte, dass beim nächsten Mal so kurzfristigen Urlaubswünschen mit einer solchen begründung nicht entsprochen wird.

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@AalFred2

... nicht entsprochen wird

... sofern der Arbeitgeber die Verweigerung einer Urlaubsgenehmigung stichhaltig begründen kann!

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@Familiengerd

Natürlich, wobei man sich durchaus einen Personalmangel während der Ferienzeit vorstellen kann, der zur berechtigten Verweigerung des Ansinnens führt.

Ich habe bei der ganzen Frage irgendwie das Gefühl, wir kennen nicht die ganze Geschichte.

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@AalFred2

Bloßer Personalmangel in der Urlaubszeit rechtfertigt aber noch keine Ablehnung.

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@Familiengerd

Reden wir hier aneinander vorbei? Wenn die Geschäftstätigkeit wegen ansonsten schon fehlenden Personals durch zusätzlichen Urlaub massiv beeinträchtigt wird, sind das keine dringenden betrieblichen Belange?

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@AalFred2

Nein, wir reden nciht aneinander vorbei.

Ich sprach vom "bloßen" Personalmangel.

Ein dringender betrieblicher Belang läge dann vor, wenn dadurch der Betriebsablauf "massiv", wie Du schreibst, also in unzumutbarer Weise beeinträchtigt würde. 

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@Familiengerd

Okay, das meinte ich damit. Und wenn der AG so etwas erst einmal behauptet, ist es mit kurzfristigem Urlaub Essig, selbst wenn man hinterher bei einer Klage Recht bekäme.

Es ist eben alles ein Geben und Nehmen und es könnte ja auch sein, dass der AG durchaus Gründe für seine Rückfrage hat.

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@AalFred2

Dann sind wir uns einig.

Um es aber "auf die Spitze zu treiben":

In kurzfristigen dringenden Fällen muss ein Arbeitnehmer dann eben zum Mittel einer einstweiligen Verfügung greifen.

Die Frage des Klimas zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer sei einmal dahin gestellt.

Von Betriebsratsseite aus konnte ich in unserem Betrieb in allen (an weniger als fünf Fingern abzuzählenden) Fällen, in denen es - ganz allgemein - zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kam, feststellen, dass der Arbeitgeber die Angelegenheiten zum Glück immer rein sachlich gesehen hat: als Entscheidungen eines unabhängigen Dritten (des Gerichts) bei unterschiedlichen rechtlichen Auffassungen!

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Urlaubstage, Resturlaub beim Arbeitgeber Fehler der Firma?

Hi zusammen,

ich hab folgendes Anliegen:

Seit 2011 arbeite ich für ein Modehaus. Dort ist es so gehandhabt.. dass wir für's gesamte Jahr unseren Urlaub planen und diesen (falls wir einen unbefristeten Vertrag haben) auch direkt komplett genehmigt bekommen.

Nun ist es so:

Letzte Woche hatte ich 5 Tage Urlaub! Offiziell der genehmigt wurde... ... kurz vor meinem Urlaub sagte mir das Personalbüro ich hätte noch 5 Tage Resturlaub zum verplanen. (obwohl ich alles bereits letztes Jahr verplant hatte :) )

Also sagte ich.. dass kann nicht sein, mein Urlaub ist verplant und man würde sicher meinen anstehenden damit meinen :)

Alles gut also!

Nun ist das gleiche nochmal einer anderen Kollegin passiert. Diese hat jedoch direkt gesagt "Jawohl! Dann nehm ich sofort meinen Resturlaub" Ohne zu kontrollieren ob das nun richtig ist oder nicht..

Letzte Woche hatte sie also den "Resturlaub" und nächste Woche geht sie nochmal in den offiziellen den wir bereits letztes Jahr genehmigt bekommen hatten.

Ich hoffe mal das ist einigermaßen verständlich. Was ich also meine ist... unser Personalbüro hat ihr quasi Urlaub geschenkt der nicht mehr zur Verfügung stand.

Wenn das nun raus kommt, darf das Personalbüro dann einfach die Stunden nachfordern oder die Tage NICHT bezahlen? Oder wäre das einfach Eigenverschulden der Firma?

Dann noch eine andere Sache:

Meine Firma verbietet es Kopien vom Urlaubsplan zu machen.

D.h. ich bekomme einen Urlaubsschein, den fülle ich aus und gebe ihn ab. Wenn alle ihren Schein abgegeben haben wird geschaut wer wann Urlaub nehmen kann und welcher von UNS verschoben werden muss (eventuell)... und dann bekommen wir die Scheine unterschrieben (genehmigt) zurück.

Und wir dürfen unsere Scheine nicht kopieren.. warum auch immer. Darf der Arbeitgeber das so einfach bestimmen? Denn wir würden den ja nur kopieren oder in meinem Fall abfotografieren damit ich weiß wann ich meinen Urlaub genommen habe :)

Danke fürs viele Lesen ^^

Kathy

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