Darf der Arbeitgeber pauschal Arbeitszeit abziehen?

2 Antworten

So Probleme kenne ich nicht. Ab einer gewissen Gehaltsklasse wird ohnehin erwartet dass "eventuell anfallende Überstunden" mit dem Gehalt abgegolten sind. 

Da zählt auch keine Anwesenheitszeit sondern Leistung und dass Dinge erledigt werden. Nennt sich Vertrauensarbeitszeit.

Und im digitalen Zeitalter erledigt man ja auch einiges von unterwegs oder Zuhause.

Wenn der Monatslohn stimmt machen die meisten mehr als 40 Stunden in der Woche.

Danke für die Antwort.

Wie du bereits sagst, "ab einer gewissen Gehaltsklasse", das ist aber bei 90% der Kollegen nicht der Fall. Bevor die Stempeluhr eingerichtet wurde, war der Zustand noch katastrophaler. Da waren ungezählte Überstunden an der Tagesordnung und es wurde extrem schief geschaut, wenn man nicht mind. eine Stunde dranhing, wohlgemerkt ohne, dass das quittiert wurde. Die Vertrauensarbeitszeit funktioniert ab einer bestimmten Betriebsgröße nicht mehr. Und der Hinweis auf die Digitalität gilt sicher für Bürojobs, aber nicht für Handwerksbetriebe o. Ä.

0
@Miauzgenau13

Jedenfalls solltest Du Dich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und auf den Überminuten rum reiten.

Wenn Du mehr Geld willst begründe dies mit Leistung und nicht mit Kleinkariertheit.

Oder such Dir einen anderen Job und kündige.

0
@Gerneso

Es geht dabei nicht um das Geld, sondern um Wertschätzung von Arbeitsleistung. Wäre Kündigung eine Option, hätte ich es nicht vorgezogen, vorerst um Rat zu fragen. Die Überminuten, die sich innerhalb kürzester Zeit zu Stunden und Tagen summieren, dienen weniger dazu, auf etwas rumzureiten, sondern das Problem zu konkretisieren. Es ist eben nicht immer alles schwarz-weiß.

1
@Miauzgenau13

Es geht nicht ums Geld? Ich dachte Dir gefällt es nicht dass die Zeit nicht bezahlt sondern verschenkt ist?

Wenn die Kohle stimmt passt es doch!

0
@Gerneso

@ Gerneso:

Wenn Du mehr Geld willst begründe dies mit Leistung und nicht mit Kleinkariertheit.

Man kann wohl kaum von "Kleinkariertheit" reden, wenn dem Arbeitnehmer - wie hier beschrieben - regelmäßig 30 Minuten seiner tatsächlich geleisteten Arbeitszeit verlorengehen!!

Würdest Du dem Arbeitgeber denn auch "Kleinkariertheit" vorhalten, wenn er nicht damit einverstanden ist, dass Arbeitnehmer 30 Minuten früher gehen, diese Zeit aber trotzdem bezahlt haben wollten mit dem Argument: "Was wollen sie, Chef? Wenn die Leistung stimmt, passt es doch!"?!?!

0
@Familiengerd

Ich schrieb ja bereits dass es solche Probleme nunmal nur in Jobs gibt wo mit Stechuhr gearbeitet wird.

Ich persönlich komme und gehe wie ich will und kann mich da sehr flexibel organisieren je nachdem was anliegt.

Jeder sucht sich nunmal seine Arbeitsstelle selbst aus.

0

Was steht denn in deinem Arbeitsvertrag?
Wenns heißt "Bis zu x Über-Stunden inklusive" und sich das mit deinen Berechnungen deckt, hast du "Pech gehabt".
Deinen Ärger kann ich trotzdem verstehen. Hier wird jede einzelne Minute mitgezählt, was aber dazu führt, dass Kaffee-, Raucher- und Toilettenpausen sehr lange ausfallen...

Arbeitgeber will keine Überstunden auszahlen?

Hi Leute. Hab gekündigt jetzt will mir mein AG 100 überstunden nicht auszahlen. Wo soll ich mich beschwerden. Muss das ein Awalt sein was natürlich kostet oder kann ich noch irgendwo? Danke

...zur Frage

Arbeitsrecht: Wie viele Überstunden darf mein Chef anordnen?

Hallo zusammen,

Folgende Situation:Ich arbeite als Lagermitarbeiter in einer Firma mit über 50 Personen (Ohne Betriebsrat). Ich habe ein Arbeitsvertrag in dem unter dem Absatz "Arbeitszeit" dies steht:

"Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt - ohne Brücksichtigung von Pausen - 40 Stunden pro Woche bei einer 5-Tage-Woche. Darüber hinaus geleistete Arbeitsstunden, die vom Arbeitgeber angeordnet werden, gelten als Überstunden. Der Arbeitgeber ist berechtigt, dem Arbeitnehmer Überstunden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere des Arbeitzeitgesetzes anzuordnen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, nach einer entsprechenden Vorankündigung aus betrieblichen Gründen auch für Samstag ausnahmsweise Überstunden anzuordnen. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, Überstunden bis zur zeitlichen Grenze des Arbeitszeitgesetzes zu leisten. Geleistete Überstunden werden nach vorheriger Absprache mit dem Arbeitgeber in Freizeit ausgeglichen."

Mein Arbeitgeber hat angeordnet, dass jeden Montag und Dienstag 3 Überstunden (Von 6-18 Uhr) gemacht werden. Dies war diese Woche z.B. mal wieder der Fall. Nun hat mein Arbeitgeber angeordnet, dass wir (wegen eines neuen Kunden) von Mittwoch-Freitag ebenfalls jeweils eine Überstunde machen sollen und zusätlich noch am Samstag von 7-14 Uhr kommen sollen.

Dies habe ich verweigert und habe anstatt von 7-17 Uhr von 7-16 Uhr (normale Arbeitszeit) gearbeitet. Nun möchte mein Chef, dass ich Morgen früh zu ihm ins Büro soll. Ich bin der Meinung, dass wenn man jeden Montag und Dienstag schon 3 Überstunden macht (24 monatlich) es schon langt. Aber wie sieht es das Gesetz? Ist es alles rechtens was mein Chef da anordnet?

Liebe Grüße, Tim

...zur Frage

Darf der Arbeitgeber Verspätungen von den geleisteten Überstunden abziehen?

Eine Kollegin kam letztens 30 Min zu spät, die wurden ihr dann von den Überstunden abgezogen. Was bei anderen Kollegen nicht passiert, die fast täglich 5-10 Minuten zu spät kommen. Kann sie dagegen vorgehen? Und ist es überhaupt rechtens, dass die Verspätung von den Überstunden einfach abgezogen wird?

...zur Frage

Arbeitsrecht Reha Überstundenabbau?

Bei mir steht eine fünfwöchige Reha an. Diese wurde meinem Arbeitgeber ordentlich und fristgerecht mitgeteilt.

Nun habe ich gesehen, das er die Reha Zeit nutzt, um meine vielen Überstunden ab zu bauen. Es gibt einen Jahresdienstplan an den sich eigentlich der AG halten müßte.

Weil er jetzt weiß das ich fünf Wo im nöchsten Monat fehle hat er mir nur noch frei eingetragen so das ich automatisch von meinen Überstunden runter gefahren werde.

Wie seht Ihr diese Angelegenheit? Danke für Eurer Ratschläge.

...zur Frage

Darf mein Arbeitgeber mir bei vorzeitigem krankheitsbedingtem Dienstabbruch Überstunden abziehen?

Hallo,

ich arbeite in einem Call-Center und wir arbeiten in Schichten mit Regelfall 8 Stunden pro Tag mit 7 Minuten Rüstzeit vor Dienstbeginn zum Starten der Systeme. Überstunden sind hin und wieder gern gesehen, aber nicht zwingend notwendig ;).

Ich gehe selten und ungern zum Arzt und schleppe mich noch mit Fieber zum Arbeitsplatz, wenn es das Allgemeinbefinden zulässt. Was ist jetzt aber, wenn ich während der Arbeitszeit merke, dass es nicht mehr geht?

Beispiel: Ich beginne meinen Dienst um 8:53 Uhr und bin regulär bis 17:30 Uhr geplant. Um 12:00 Uhr merke ich, dass es mir immer schlechter geht und ich zum wohle meiner Gesundheit meinen Dienst für heute beenden möchte.

Darf mein Arbeitgeber mir nun die nicht getane Arbeitzeit von meinen Überstunden abziehen, wenn ich nicht am gleichen Tag zum Arzt gehe? Denn manchmal reicht ein Tag und eine Nacht Erholung zumindest so weit, dass man den Rest der Arbeitswoche ohne "gelben Zettel" übersteht.

Wir haben keinen Tarifvertrag und regeln unsere Arbeitszeit über eine systeminterne Stechuhr. Danke im Voraus für Antworten.

...zur Frage

Arbeitsrecht Lenk und Ruhezeiten

Hallo..........In der Firma in der ich arbeite herrschen ganz merkwürdige Gesetze. Wir sind ein Servicepartner der Post und haben demnachzufolge im Dez. viel zu tun. Da die Mitarbeiter immer weniger werden läßt der Chef die Leute teilweise bis zu 16 Std. fahren. Da die Autos KEINE Fahrerkarte oder dergleichen haben, kann man leider nichts nachweisen. Einem Kollegen der 14 Tage Krankenschein wegen Bandscheibenvorfall hatte (wahrscheinlich wegen der Arbeit) hat er pauschal schonmal 250 Euro vom Lohn abgezogen :-0 !!! In den Arbeitsverträgen steht das wenn wir einen Unfall verursachen man mit 500 EURO :-0 selber haften muß, egal ob verschuldet oder nicht. Er zahlt KEINE Nachtzulagen, Sonn-od. Feiertagszuschläge und die Stunde 6,20 Euro. Ich bin leider NICHT rechtschutzversichert sonst wäre ich schon lange zu einem Rechtsanwalt gegangen......Kann man denn gar nichts dagegen machen ????? Kann doch nicht sein das man als Arbeitnehmer gar keine Möglichkeiten hat ??? Wer weiß Rat oder hat einen ähnlichen Fall erlebt ??? Würde mich freuen !!!! Danke

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?