Darf der Arbeitgeber meinen Lohn teilen?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Das ist eine sehr komplizierte Frage und hängt von meheren Faktoren ab.

  1. Ist der Betrieb Tarifgebunden? Dann ist das schon mal nicht zulässig.

  2. Es sei denn der betriebsrat hat dem zugestimmt und es ist bei allen AN so geregelt.

  3. Der Betrieb ist nicht tarifgebunden, aber alle werden mit Zustimmung des betriebsrates so bezahlt

Unzulässig ist das Ganze, wenn das ohne die Mitwirkung des Betriebsrates zustande gekommen ist oder gesagt wird, entweder sie akzeptieren diese regel oder Sie bekommen keine Stelle und die übrigen kollegen normal bezahlt werden.

Auf jeden Fall würde ich den Arbeitsvertrag einem Anwalt für Arbeitsrecht zur Prüfung vorlegen.

vielen Dank für die schnelle Antwort

0

Da stimmt etwas nicht, bzw. die Fragestellung ist unpräzise/unvollständig.

Grundsätzlich muss der Lohn / das Gehalt am letzten Arbeitstag auf dem Konto des Mitarbeiters sein. Aus abrechnungstechnischen Gründen (z.B. bei variablen Lohnbestandteilen wie Überstunden, Provisionen usw.) ist es zulässig, zum Ultimo einen Abschlag (in angemessener Höhe zum Auszahlungsbetrag, i.d.R. 80% bis 90%) zu zahlen, und den Rest dann bis zum 10. oder 15. des Folgemonats.

Um die Frage zu beantworten fehlen Informationen...

0

Zunächst ist das ganze eine "Vereinbarung" die du akzeptierst und unterschrieben hast. Somit 1 u. 2 mit ja beantwortet. Das du sozusagen zu dieser Vereinbarung gezwungen wurdest, müsstest du in einem Rechtsstreit nachweisen, Zeugen ?

Die Situation ist jetzt zwar ärgerlich für dich aber die einfachste Lösung ist, du richtest dich dementsprechend auf die Lohnzahlungen ein und änderst einige Lastschriften auf mitte oder Ende des Monats.

Diese Art der Lohn/Gehaltszahlung wird in vielen Betrieben so gehandhabt,zum Beispiel wenn man auf Fixum und Provision arbeitet,oder wenn die Berechnung nach Leistung erfolgt.

In manchen Betrieben wird der gesamte Lohn erst zum 15. eines Monats ausgezahlt.

Wie Ueberall im Geschaeftsleben, gilt auch Angebot unnd Annahme . Dein Chef hat Dir ein Angebot gemacht. Das hattest Du annehmen koennen oder nicht. Mit Deiner Annahme ist der Vertrag rechtsgueltig . Da Spielt es auch keine Rolle,ob es eine Tarifvereinbarung gibt oder nicht.

Wenn Du deutlich wenig verdienst ist das natürlich schlecht. Du könntest mit Deinem Vermieter ausmachen, dass er die Miete erst am 15. jeden Monat abbucht. Bei meinem Freund ist das auch so. Er bekommt am 11. jeden Monat seinen Lohn, also den Großteil, und am 20. jeden Monat nochmal 500 Euro. Er fährt damit ziemlich gut, aber - es kommt immer auf den komplett-Verdienst an.

Wo ist eigentlich das Problem an der Sache?

Du bekommst den selben Lohn im selben Zeitraum? Von daher hätte es eigentlich nicht zu Problemen kommen dürfen Wenn der Vermieter immer am 1. abbucht hättest du zu dem Zeitpunkt doch genug Geld vom letzten Monat auf den Konto haben dürfen? Oder bekommst du den Lohn im Vorraus?

Bei uns wird das auch so gehandhabt, z.B. im Vertrag steht die 40 Stunden Woche ohne Feiertrage, Überstunden etc.

  1. gibt es den 1. Abschlag also Grundlohn für die = 80 Stunden (2 Wochen)

und zum

  1. dann die "Nachzahlung" bzw. Korrektur mit Stunden = 80 Stunden + evlt. Überstunden etc.

Du kannst aber doch mit deinem Vermieter reden dass Du die Miete zum 15 zahlst oder jetzt die nächsten Monate anderst mit dem Geld haushalten musst damit das nicht vorkommt mit dem überziehen

gesetzlich steht ein Monatslohn erst am Ende des Monats zu.

Eine Vereinbarung, dass der Lohn ingeteilt am Anfang und 15. des Monats gezahlt wird, ist nicht zu beanstanden. Außer im Tarifvertrag oder der Betriebsvereinbarung ist eine andere Zahlungsweise vereinbart.

Wenn der Lohn für November aber erst Mitte Dezember gezahlt wird, ist das NICHT in Ordnung!

Wenn der Lohn für November am 1. und am 15. November gezahlt wird, ist das okay!

0
@hundsgemein1
Wenn der Lohn für November am 1. und am 15. November 

Ich kenne keinen AG, der den Lohn im voraus zahlt.

0
@Hexle2

@Hexle2 - das gibt es in Ausnahmefällen wirklich. Ich habe acht Jahre in der internationalen Schifffahrt gearbeitet, und der Chef unserer Reederei hat uns tatsächlich im Voraus bezahlt - mit dem Argument, dass er dann auch gute Arbeit von uns verlangen kann. Allerdings sollte man sich das erste Gehalt dann zurücklegen, da bei einem AG-Wechsel dann eine "Durststrecke" eintritt :-)

0

ja, es ist rechtlich in ordnung...und nein, du musst das nicht mitmachen, nur dann hättest du es VOR unterschrift klären müssen....letztendlich bekommst du doch deinen lohn nur mit einer verschiebung von 14 tagen....frage deinen chef doch mal nach einem kleinen arbeitnehmerdarlehen für drei, vier monate, so kannst du langsam die umstellung ausgleichen...

Früher war es so, daß ein Vorschuß gezahlt wurde und am Ende des Monats der Rest mit der Abrechnung.

Was möchtest Du wissen?