Darf der Arbeitgeber Gehalt abziehen?

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3 Antworten

Wenn Du Dir vom Hausarzt immer eine Krankschreibung hast geben lassen, und Du diese auch immer an den Arbeitgeber geschickt hast, dann ist der Arbeitgeber verpflichtet, das Gehalt weiter zu zahlen. Nur wenn Du länger als 6 Wochen wegen ein und der selben Krankheit krankgeschrieben bist, dann braucht der Arbeitgeber nicht mehr zahlen, und stattdessen musst Du Krankengeld bei Deiner Krankenkasse beantragen.

Ich würde einen Brief per Einschreiben an den Arbeitgeber senden, mit der Aufforderung, bis z.B. zum 21.07.2017 das fehlende Gehalt zu überweisen.

Wenn nichts passiert, musst Du wohl oder übel einen Anwalt einschalten oder Dich an das Arbeitsgericht wenden. :-(

PS: Das gilt auch für ein FSJ, siehe hier:

http://www.freiwilligendienste-muenster.de/fileadmin/user_daten/muenster/pdf/freiwillige/Infos_f%C3%BCr_Neue.pdf

Krankenschein war immer noch am selben Tag da bin immer nach dem Arzt hin.

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@chriistinaxyz

OK, das hört sich gut an, dann darf es auch keine Abzüge geben. :-)

PS: Statt dann gleich zum Anwalt / Arbeitsgericht, kannst Du natürlich auch erst die Chef's vom Kindergarten / Träger abklappern, um erstmal den "kleinen Dienstweg" zu probieren.

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Da du sagst es ist ei FSJ solltest du einen Träger haben, der dir das alles genau erklären kann. Ruf dort an und frag nach.

Das habe ich schon getan, aber mir wurde nur gesagt sie will mir dazu nichts sagen ich bekomme einen Brief wieso, weshalb, warum das so ist. Darauf warte ich seit sehr langer Zeit.

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@chriistinaxyz

Oh, dann wollen die Dich bestimmt nur hinhalten, und es wird vielleicht nie ein Brief kommen. Dann würde ich tatsächlich schriftlich mit Frist das fehlende Gehalt einfordern. Gerne mit dem Hinweis, das bei Arbeitsausfall kein Gehalts-Abzug erfolgen darf.

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Ich stimme da absolut zu. Sende denen das schriftlich, fordere Sie auf dir das Geld zu überweisen oder dir alternativ zu sagen, warum nicht. Ich selbst war während meines Dienstes mehrere Wochen arbeitsunfähig geschrieben, da ich einen üblen Arbeitsunfall hatte. Ich habe nie Abzüge bekommen; das war auch nie Thema. Ich finde es ehrlich gesagt unmöglich wenn ich das höre, du bist freiwilliger, da bekommt man schon wenig genug für die Arbeit die man im allgemeinen oft leistet. Das Taschengeld sollte meiner Meinung nach nur in Ausnahmefällen gekürzt werden. Soweit ich weiß geht das nur wenn der freiwillige mehrfach unentschuldigt länger fehlt.

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Rede doch mal mit deinem Chef und was habt ihr im Vertrag ausgemacht?

Meine Chefin in der Einrichtung kann mir dazu leider auch nichts sagen. Die in der Personalabteilung geben mir auch keine Antwort.

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