Darf der Arbeitgeber einseitig die Arbeitstage bestimmen?

3 Antworten

Solange es keine konkrete Regelung zur Arbeitszeitverteilung in vertraglicher Schriftform gibt, würde eine beweiskräftige Argumentation seitens des Arbeitnehmers schwer fallen. Mündliche Vereinbarungen sind heutzutage mehr oder weniger "Kehricht"...du warst laut eigenen Angaben bislang freiwillig sehr flexibel. DAS könnte bei mündlicher Nebenabrede nachträglich ein Schwachpunkt werden. Dann ginge es nur noch um einen zulässigen Rahmen in der gesamten Arbeitszeit pro Woche oder Monat, bzw. auch angemessene Ruhephasen zwischen den Arbeitseinsätzen.

Was vertraglich geregelt ist, wäre eine 5-Tage-Woche. Ich frage mich halt, ob das so korrekt ist, dass man mal 10 Tage hintereinander arbeitet, dann wieder nur zwei Tage, dann wieder mal 12 usw. Das konterkariert doch eine "5-Tage-Woche"?

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@RamonaFranke

Und hier bin ich auf "die Schnelle" nun etwas überfragt. Da kommt es auch auf den Zusammenhang von schriftlicher Vereinbarung und dahingehend der Verteilung der Arbeitszeiten an. Da muss zwischen den Einsätzen zumindest 12h Ruhe sein. Aber der EXPERTE bin ich da jetzt allgemein nicht. Bei näherer Beschreibung der Arbeitszeitverteilung zum Vertrag haben die wirklichen Themencracks noch konkretere Hinweise.

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Die Vereinbarung lautet 5-Tage Woche mit 30 Stunden und ist von beiden Seiten unterschrieben.

...also 6 Stunden am Tag das ist jetzt aber Deine persönliche Auslegung? Ansonsten ist das nicht vereinbart.

Aber wie ganz oben gesagt kannst Du auf die Vereinbarung schon bestehen, dafür werden Verträge geschrieben. Meistens mit einigen Vereinbarungen für Mehrarbeit.

Aber das müßtest Du vor dem Arbeitsgericht durchsetzen müssen. Abzuraten wäre, wenn ihr ein Kleinbetrieb seit. Dann würde vermutlich eine Kündigung kommen.


Ich persönlich wäre aber mit 4Tagen frei pro Woche eher zufrieden, aber ich kenne ja Deine Beweggründe nicht.

Es gilt die 5-Tage Woche bei 6 Stunden/Tag. Über die Verteilung dieser 6 Stunden ist nichts vereinbart; das ist genau mein Problem.

Eine 5-Tage-Woche bedeutet für mich, dass ich innerhalb einer Arbeitswoche eben 5 Tage zu arbeiten habe und 2 Tage frei habe. Dies wird nun ausgeweitet, dass man 10 Tage arbeitet und 4 Tage frei hat.. das könnte man ja munter so weiter machen (15 Tage arbeiten, 6 Tage frei... usw. usf.).

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Da wirst du überhaupt nix machen können.... außer dein Chef zeigt Einsicht.

Rechtlich hast du keine Handhabe.

Schon richtig, aber: "Man kann nicht alles auf einmal tun - aber alles auf einmal lassen" :))

Soll heißen: Sie könnte sich ggf. etwas Anderes suchen...!

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@Nightstick

Darauf wird es vermutlich auch hinauslaufen....

Falls man sich nicht selbst was anderes sucht.

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Hallo auch,

ich arbeite ganz normal eine 40-Stundenwoche, soweit so gut. Mein Problem ist jetzt, dass unser Chef für morgen (also Samstag) eine Schulung anbeordert hat. Wir wissen im Betrieb jetzt schon über einen Monat über diesen Samstag bescheid, man hat uns aber erst heute gesagt, was wir dafür als "Ausgleich" bekommen.

Die Schulung dauert von 9:30 bis ca. 16:00 Uhr (das ca. wurde extra betont und durch die Blume wurde gesagt, dass es sehr wahrscheinlich länger dauert) und als Ausgleich bekommen wir die wahnsinnige "Großzügigkeit" von einem halben Tag gutgeschrieben...

Ich könnte mich darüber herzlich aufregen, da ich an einem eigentlich freien Tag wieder früh aufstehen und in die Arbeit fahren muss und wir da drinnen garantiert genau so lange wie an einem normalen Arbeitstag sitzen werden. Mein ganzer Samstag ist kaputt und ich habe praktisch eine 46 (oder aber mit Sicherheit 48)-Stundenwoche vor mir.

Meine Frage wäre nun, ob es berechtigt ist dass ich mich aufrege oder ob die Kompensation in Form eines halben Tages von meinem Chef ausreichend ist? Ich würde gerne wissen ob die Entscheidung von meinem Arbeitgeber mit Rechten Dingen zugeht oder ich und meine Kollegen Einspruch erheben dürfen. Das würden nämlich so gut wie alle gerne tun :'D

Vielen Dank schon mal für die Antworten!

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