Darf der Arbeitgeber eine versprochene Entschädigungszahlung auf den Bruttolohn legen, so dass davon Steuern abgezogen werden?

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3 Antworten

Wofür ist denn die Entschädigung?

Spesen und Mehraufwand für Verpflegung, kann der Arbeitgeber brutto für netto auszahlen.

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Kommentar von Marcuzie
03.12.2016, 16:13

Mein Freund arbeitet als Reifenmonteur bei einer großen Kette und wurde Anfang des Monats an eine andere Filliale ausgeliehen, da dort ein Engpass war. In solchen Fällen bekommt man eine Aufwandsentschädigung, je nach Fahrstrecke (ca. 50 km). In seinem Fall waren 200 Euro ausgemacht. Der Fillialleiter der ausleihenden Filliale wollte den Betrag in Bar auszahlen, aber der Chef meines Freundes sagte, dass er den betrag mit dem nächsten Lohn überweist. Das hat er auch, allerdings eben auf das Bruttogehalt draufgeschlagen, so dass Lohnsteuer und Versicherung mit abgerechnet wurden. Dadurch hat mein Freund jetzt weniger Geld rausbekommen...

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Ich weiß zwar jetzt nicht, was eine Entschädigungszahlung sein soll, aber alle Beträge, die aus arbeitsvertraglichen Gründen zu zahlen sind, fallen unter die Steuerpflicht und müssen natürlich auf den Bruttolohn aufgeschlagen werden.

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Kommentar von Nightstick
30.11.2016, 19:23

(Zitat) ... fallen unter die Steuerpflicht (Zitat Ende) ... und somit in den allermeisten Fällen auch unter die Sozialversicherungspflicht.

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Alles was seitens Deines Arbeitgebers an Dich gezahlt wird, unterliegt der Steuer- und Sozialversicherungspflicht.

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Kommentar von kevin1905
30.11.2016, 14:05

Nope.

Vgl.: u.a. § 3 EStG.

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