Darf der Arbeitgeber eine Kündigung ablehnen, weil sie beleidigend ist?

8 Antworten

Eigentlich nicht... eine Kündigung ist eine Kündigung. Wenn inhaltlich klar dargestellt ist, dass man kündigen will, ist der restliche Inhalt vielleicht beleidigend, hat aber mit der Kündigung selbst nichts zu tun. Die Aussage der Kündigung steht neben den Beleidigungen und ist gültig, ob ihm das passt oder nicht. Er kann dann selbst entscheiden, was er mit den Beleidigungen anfangen soll. Aber die Kündigung ist als Inhalt rechtskräftig.

Der Arbeitgeber wird die Kündigung bestimmt annehmen. Wenn er den Arbeitnehmer dann nicht mehr bis zum Ende der Kündigungsfrist bezahlen will (was wahrscheinlich ist), kündigt er ihm selbst fristlos. Grund genug hat er dann ja und das noch schriftlich.

Ich habe die Nase voll, ich möchte kündigen. Brauche ich einen Grund bei Arbeitgeber geben. Darf der Arbeitgeber meine Kündigung ablehnen?

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liebe grüsse gueler

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Arbeitgeber erlaubt sich zu viel?

Guten Tag,

Seit längerer Zeit haben einige meiner Kollegen und ich immer häufiger Probleme mit unserem gemeinsamen Arbeitbeitgeber. Bezüglich mehrerer Punkte, welche ich nacheinander ausführlich auflisten werde, würden wir uns gerne erst einmal eine Meinung einholen, bevor wir evtl. den Schritt zum Arbeitsgericht nehmen.

Punkt Nr. 1.

Betriebsratsgründung: Diese hat unser Arbeitsgeber im Arbeitsvertrag verboten/untersagt. Ist diese Klausel im Arbeitsvertrag gültig? Ist eine Kündigung eines Mitarbeiters, welcher eine Betriebsratswahl (erstmalige) ins Leben ruft, rechtens und legitim? Oder handelt der Arbeitgeber dann rechtswidrig?

Punkt Nr. 2.

Stundenabzüge/Sanktionen: Unser Arbeitgeber zieht, bei Verstößen gegen den von Ihm aufgestellten "Maßnahmekatalog", seinen Mitarbeitern Stunden vom geleisteten Dienst ab.

Als Beispiel: Wir haben eine Arbeitszeit von 12 Stunden pro Schicht (Sicherheitsgewerbe). Hat ein Mitarbeiter nun zum Beispiel die vorgeschriebene Kleiderordnung nicht vollständig, sieht der Maßnahmekatalog vor, dass ihm 6 Stunden seines Dienstes nicht vergütet, also abgezogen werden.

Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

Lohn nicht zahlen: Diesen Fall haben wir momentan aktuell. Für unsere Arbeit verlangt der Arbeitgeber jährlich ein erweitertes Führungszeugnis (FZ). Ist das aktuelle FZ nun "veraltet" verlangt der Arbeitgeber die Beantragung eines neuen FZ, wofür er ein entsprechendes Schreiben für die Beantragung an den ArbeitNEHMER übermittelt. Wird dieses neue FZ, trotz Beantragung und einreichen der Quittung über die Beantragung und Bezahlung der zuständigen Behörde beim Arbeitgeber, nicht bis zur nächsten Lohnzahlung bei der Firma eingereicht, sperrt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn und lässt die im Arbeitsvertrag festgesetzte Lohnzahlung aus. Lohn bekommt der Arbeitgeber erst mit einreichen des FZ beim Arbeitgeber. Meines Wissens nach ist das rechtwidrig. Ein Mitarbeiter musste, da nach der ersten Beantragung kein FZ bei ihm einging, sein FZ zweimal beantragen. Hier bitte beachten, bis zum Erhalt des FZ können zwei Wochen vertreichen.

Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

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Kündigung der Ausbildung wegen Krank sein

Wie lange darf man hintereinander krank sein bis der Arbeitgeber die Kündigung aussprechen darf ??

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