Darf der Arbeitgeber den Vertrag kündigen wegen Internetnutzung?

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11 Antworten

Man kann z.B. die aufgerufenen Internetseiten zentral (am Router) protokollieren lassen (nur die URL). Wenn aus diesem Logfile hervorgeht, dass von einem bestimmten Account regelmäßig z.B. Facebook-Seiten aufgerufen werden, kann es - soweit die private Internetnutzung verboten oder durch eine Betriebsvereinbarung zumindest eingeschränkt wurde - durchaus Ärger für den Accountinhaber geben.

Der Datenschutz ist dann kein Problem, wenn die private Internetnutzung ausdrücklich und vollständig untersagt ist.

http://www.lawbster.de/internet-arbeitsplatz/

In jeder Firma gibt es oder sollte es klare Richtlinien in Bezug auf privaten Internetzugang und Nutzung geben. Wenn der Chef sagt Internetnutzung für private Zwecke ist verboten, dann ist das so. Und selbstverständlich hat der Chef das Recht zu kontrollieren, was auf seinen Rechnern so gespeichert ist und wer wo und mit wem komuniziert. Er bezahlt deine Arbeit und nicht dein Privatvergnügen. Sollte es erlaubt sein in der Mittagspause z.B. private Mails o.Ä. abzurufen, dann ist auch dementsprechend ein privates Benutzerkonto auf dem Rechner eingerichtet (so ist das bei uns) und das kannst du da´nn mit einem Passwort schützen. Aber, wie gesagt, bei Missbrauch von betriebsmittel kann und wird dein Chef dich abmahnen oder kündigen.

Dann fehlen Deinem Vater die erforderlichen Informationen..selbstverständlich kann ein Arbeitgeber eine Kündigung aussprechen wenn das Internet..ohne Genehmigung.. vom Arbeitnehmer für private Zwecke genutzt wird.

Das hat absolut nicht´s mit Datenschutz zu tun..denn der Computer ist ein "Arbeitsmittel" und ausschließlich für betriebliche Zwecke zu nutzen!!

In deiner Arbeitszeit sollst du arbeiten. Du darfst auch keine nicht-arbeitsrelevanten Programme installieren. Klar ist das ein Kündigungsgrund. Für ne Verwarnung reichts allemal.

wer heue in seiner Arbeitszeit am Betriebsrechner sitzt und dann noch während seiner Arbeitszeit privaten Interessen am Rechner nachgeht dem ist einfach nicht zuhelfen. Da ist ja eine Kündigung schon fast wieder wie eine Auszeichnung.

einfach kündigen darf der AG nicht. Er muss erstmal eine Abmahnung schreiben. Nach 3 Abmahnungen kann er kündigen.

BellaKasimir 17.10.2012, 10:14

Das stimmt so glaub ich nicht ganz - wenn schriftlich festgelegt wurde das die private Internetnutzung währen der Geschäftszeit untersagt ist und zu einer fristlosen Kündigung führt - und unterschrieben wurde - ist es m.E. rechtmäßig.

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Malustra 17.10.2012, 10:16

Daumen runter für diesen Kommentar von leowolf!

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man darf die Mitarbeiter durchaus kontrollieren, es gibt sogar spezielle Software dazu, der Computer ist ein Arbeitsmittel das für berufliche Zwecke zur Verfügung gestellt wird. der AG hat jederzeit das Recht die Effizienz seiner Mitarbeiter zu kontrollieren. Da private ja wohl Nutzung nicht erlaubt ist, ist auch eine Kontrolle kein Eingriff in den Datenschutz

Der Arbeitgeber darf z.B. nicht persönliche Mails lesen, die du schreibst, auch wenn du sie nicht schreiben dürftest. Der Arbeitgeber darf aber natürlich feststellen, ob du sein Geld verschwendest, indem du herumsurfst anstatt zu arbeiten. Und dann darf der dich feuern.

meiner Meihnung nach hat das nichts mit schüffeln zu tun. Wenn im Betrieb.Internetnutzung nicht erlaubt ist,ist das ein Kündigungsgrund.

Der Computer ist ein Betriebsmittel, die Nutzung dient dem Geschäftszweck. Wenn der Mitarbeiter das betriebsmittel für private Zwecke nutzt, ohne dass es vom Chef genehmigt wurde, dann ist dies sehr wohl ein Kündigungsgrund. Ich kann mir auch nicht mal eben das Flugzeug ausleihen, auf dem ich Dienst verrichte, und damit mal eben zu meiner Mutter fliegen.

Da der Computer dem Betrieb gehört, darf der Betrieb alle Daten einsehen, die auf diesem Computer laufen, ob surfen oder Datei, ganz egal. Ich denke, es wäre mal and er Zeit, dass du ein echtes Rechtsverständnis entwickelst.

Wenn es verboten ist, dann verstößt eine Kontrolle nicht gegen den Datenschutz.

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