Darf der Arbeitgeber bei einer Dienstreise mein Fortbewegungsmittel festlegen?

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4 Antworten

Dein Arbeitgeber muss Dir die Kosten für den Weg zur Berufsschule nur dann bezahlen, wenn die vertraglich oder durch einen entsprechenden Tarifvertrag vereinbart ist.

Wenn Dein Arbeitgeber Dir die Bahnfahrt erstattet, tut er mehr als er muss, wenn es keine andere, anwendbare Regelung dazu gibt.

Du kannst das Angebot annehmen und mit der Bahn fahren oder eben ohne Zuschuss, bzw. Kostenübernahme, des AG Deinen Pkw benutzen. Im letzten Fall hast Du dann die Möglichkeit Dir Dein Geld über den Lohnsteuerjahresausgleich zu holen. Beim Berufsschulbesuch bekommst Du übrigens mehr als für Fahrten in den Betrieb.

https://www.buhl.de/steuernsparen/fahrtkosten-von-azubis/

 

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Kommentar von Hexle2
10.11.2016, 10:54

Danke fürs Sternchen

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Du hast sehr wohl die Wahl, welches Verkehrsmittel Du nehmen möchtest. Das kannst Du selbst entscheiden.

Dein Arbeitgeber ist aber nicht verpflichtet, Dir Fahrgeld zu zahlen. Das ist seine freiwillige Sache. Daher kann er auch festlegen, dass er Dir die Fahrkarte für die Bahn zahlt, mehr aber auch nicht.

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Die Fahrt zur Schule ist doch keine "Dienstreise". Sowenig, wie der Weg zum Arbeitsplatz. Dein AG kommt dir entgegen, indem er dir ein Ticket zahlt, wenn du es nicht willst, mußt du eben selber sehen, wie du klarkommst.

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Er zwingt dich doch nicht. Du kannst ruhig mit dem Auto fahren. Allerdingst gibt es dann kein Fahrgeld vom Arbeitgeber.

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Kommentar von Quickwarrior1
09.11.2016, 09:30

Indirekt zwingt er mich ja.

Nehme ich die Bahn bekomme ich die Erstattung.

Nehme ich das Auto keine Erstattung.

Gibt es dafür denn kein Gesetz, ob mir im allgemeinen Fahrgeld zusteht?

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