Darf der Arbeitgeber anhand des Lebenslauf einen Arbeitnehmer sagen das er in der Vergangenheit zu viele Betriebe durchlaufen hat?

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11 Antworten

Inwiefern? 

Beim Vorstellungsgespräch? Natürlich wird er dich Fragen warum da soviele verschiedene AG vor ihm waren, was dein Problem mit denen war. Es muß ja einen Grund geben warum man sooft wechselt.

Du bist schon eingestellt, in der Probezeit? Auch dann kann er wenn er selbst Probleme mit dir hat nachfragen was denn da los ist um vielleicht zusammen eine Lösung zu finden das du endlich länger durchhältst .

Willst du schon wieder einen Job auf die Liste setzen, den du nicht durchgehalten hast?

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Natürlich dürfen Arbeitgeber ihre Meinung äußern. Und sie dürfen Bewerber ablehnen. Sogar ohne Angabe von Gründen.

Ich glaube nicht, das sich das Anti-Diskriminierungsgesetz auch auf häufig gewechselte Arbeitsplätze bezieht. Aber selbst wenn: wie willst du beweisen, dass das der einzige Grund war, dass du einen Job nicht bekommst?

Hat man dir das gesagt, als du am Telefon nachgefragt hast? Oder beim Vorstellungsgespräch? Wenn nämlich das zweite zutrifft, muss es noch andere Gründe geben. Kein Mensch lädt einen Bewerber ein, um ihm persönlich abzusagen...

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Im Regelfall sucht ein Arbeitgeber Mitarbeiter für eine gemeinsame Zukunft, eine lange Zusammenarbeit.

Ein Mitarbeiter mit häufig wechselnden Arbeitgebern ist da dann sicher nicht das, was der Arbeitgeber sich vorstellt.

Und es ist sicherlich nicht schlecht, wenn man dann ein entsprechendes Feedback erhält.

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Sagen darf er alles! Und einstellen darf er auch den/diejenige/n, den/die er will.

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Johannisbeergel 02.04.2016, 10:12

Richtig. Gibt nur Begründungen, die nicht zulässig sind, da diskriminierend (Geschlecht, Nationalität usw)

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eine frage der branche , ein kaufmännischer mitarbeiter sollte seltener wechseln.

ein dynamischer handwerker  wechselt quer durch europa um mit 44 dann festen boden unter den füßen und und erfahrung international zu haben .

wer im dorf sehr oft wechseln muß , auf den kann sich keiner verlassen.

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wenn der Wechsel z.B. alle 2 bis 3 Jahre erfolgte könnte es sogar positiv gewertet werden da du damit sehr viel Erfahrungen in verschiedenen Firmen gesammelt hast

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camillasophie 02.04.2016, 10:11

Oder so, dass er es in keiner Firma ausgehalten hat, sich schlecht anpasst, zu sprunghaft ist. Oder sogar, dass er ein schwieriger Mensch ist, weil die Firmen ihn nicht lang behalten haben.

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Militaerarchiv 02.04.2016, 10:11

"..zu viele Betriebe" Na ja, ob das positiv gemeint ist? ;) 

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Ja sicher darf er das. Ist ja eine Tatsache.

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Warum denn nicht? Was soll daran verboten sein?

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Wieso sollte er das nicht sagen dürfen? Ich kenne Leute, die schon seit 30 Jahren in einem Betrieb versauern. Ich wechsel ca jährlich bedingt durch Umzüge. Wenn es nicht aufgrund von "rausgeflogen" oder "nicht loyal" geschehen ist, hat man sich da überhaupt nichts vorwerfen zu lassen. 

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Warum nicht , doch dies sollte keine negativen Auswirkungen auf die Vergabe der Arbeitsstelle haben .

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skychecker 02.04.2016, 23:13

Das sehe ich anders.

Durch die Rekrutierung entstehen einem Arbeitgeber nicht unerhebliche Kosten. Kosten, die ein Arbeitgeber ungern ausgeben möchte.

Ein Arbeitgeber wird daher normalerweise immer versuchen Mitarbeiter einzustellen, bei denen ein langer Verbleib in der Firma wahrscheinlich ist.

Bei Bewerbern, die per se schon viele wechselnde Arbeitgeber aufweisen, wird dann sicher nicht zwangsweise nicht zur ersten Auswahl gehören. Ausnahmen werden hier sicher die Regel bestätigen.

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Natürlich darf er das. Es verstößt weder gegen das AGG noch andere Gesetze.

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