Darf der Arbeitgeber am Ende des Folgemonats trotz anderer Vertragsklausel zahlen?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Wenn das vertraglich vereinbart wurde, muss man sich auch daran halten - egal ob das nun "klar" ist oder nicht. Ansonsten hätte das anders vereinbart werden müssen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
wiestvi 08.08.2016, 15:41

Das habe ich mir auch gedacht, aber was soll ich tun?

Ich will den Job auch nicht verlieren. ^^

0
DarthMario72 08.08.2016, 16:05
@wiestvi

Ggf. kannst du einen Vorschuss bekommen?

Wurde eine Probezeit vereinbart? Wenn ja und wenn du den Job behalten willst, musst du wohl oder übel die Füße stillhalten und dir das Geld anderweitig - legal! - beschaffen.

Ansonsten wenn du es darauf ankommen lassen willst und evtl auch für den Fall der Fälle eine Alternative hast, kannst du deinen AG auch abmahnen, weil er seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

0
Familiengerd 08.08.2016, 17:24

Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Standard-Vertragsformulierung handelt und schlicht die Tatsache vergessen wurde, dass die gearbeiteten Stunden bei variabler Stundenzahl erst am Ende des Monats feststehen und das entsprechende Geld auch erst danach angewiesen werden kann - wenn der "Durchlauf" für die Arbeitnehmer mit fester Stundenzahl/festen Entgelten schon erledigt ist.

Von der finanziellen Situation her spielt die "Verzögerung" eigentlich nur beim ersten mal eine Rolle - Hauptsache, das Geld kommt danach in regelmäßigen Abständen.

Es ist wie bei der Umstellung der Rentenzahlung vom Anfang auf das Ende eines Monats: es gab einmal eine Lücke, danach war die Situation praktisch wieder wie vorher.

Im Prinzip ist das - wenn es sich so verhält - nichts, weswegen man sich "aufregen", beunruhigen muss!

0

Was möchtest Du wissen?