darf der AG einseitig die Gleitzeit in Schichbetrieb im Büro für alleinerziehende Mütter (12) ändern

4 Antworten

Wenn es einen Betriebsrat gibt, würde ich mal mit dem bezüglich der Arbeitszeit sprechen. Normalerweise gelten die Zeiten die im Arbeitsvertrag stehen. Der Betriebsrat hat bei der Verteilung der Arbeitszeit ein Mitspracherecht.

Wenn der Arbeitgeber im Arbeitsvertrag keine Schichten vereinbart hat macht er evtl. eine Änderungskündigung bezüglich der Arbeitszeit. Das Alter eines Kindes ist für Alleinerziehende nur dann maßgebend, wenn es sich um Nachtschichten handeln würde und dann wäre die Tochter mit 12 Jahren als Grund die Schicht abzulehnen auch schon zu alt.

Zur Temperaturfrage kann man nur sagen dass ihr keine Schüler seid die ab einer bestimmten Gradzahl "hitzefrei" bekommt. Da müsst ihr wohl durch. Wenn sich allerdings bei den MA gesundheitliche Probleme ergeben und der Krankenstand steigt (Hitzekollaps, Kreislaufprobleme.....)wird sich der Chef vielleicht was überlegen müssen um die Arbeitsbedingungen angenehmer zu gestalten

muss eine alleinerziehende Mutter (Tochter 12 Jahre alt) sich einen Schichtplan eingliedern lassen wenn sie lt. Arbeitsvertrag Gleitzeit hat?

Ja, so wie jeder andere Mitarbeiter auch. Und eine 12-jährige kann ein paar Stunden nach der Schule nicht unbaufsichtigt sein?

und wie warm darf es im Sommer in einem Büro sein? bei dreißig Grad können wir uns alle nicht mehr konzentrieren,

Das wäre bei Schlechtleistung ein Abmahnungsgrund, kein Anspruch auf eine Klimaanlage.

Schon mal daran gedacht, daß andere für dich bei den gleichen Bedingungen schuften, ohne zu jammern: Lehrer, Landwirte, Notärzte, Friseure...?

Dein Kind ist 12, kein Säugling mehr, und es gibt kein Gesetz, dass dich schützt vor unangenehmer Arbeit.

hallo, meine Kollegin glaubt das aber leider. und ich befürchte, dass sie Ärger bekommen wird, wenn unser Chef mitbekommt, dass sie sich nicht an dem Schichtsystem beteiligt. die Kollegin, mit der ich das System jetzt mache, ist auf die andere nicht gut zu sprechen. Sprich: es herrscht Zickenterror im Büro.

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Tägliche Ausbildungszeit 38h Woche statt 40?


ich habe eine Frage, auf die ich leider keine Antwort weiß. In meinem Ausbildungsvertrag steht, dass meine tägliche Arbeitszeit Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr ist und Freitags von 8 Uhr bis 15 Uhr. Hier komme ich auf eine Wochenstundenzeit von 38 Stunden. Daraufhin sprach mich mein Chef an, dass ich eine 40 Stunden Woche hätte. Nun meine Frage, leider kann ich dort nirgends lesen, dass ich eine 40 Stunden Woche habe oder dies so von der Steuerberaterkammer festgelegt wurde. Der Vertrag wurde von der Steuerberaterkammer so vorgegeben. Daher meine Verwunderung. Denn die 38 Stunden Woche hat ja mein Chef so in den Vertrag vermerkt. Er hätte ja statt der 6 Stunden Freitags, einfach die 8 Stunden schreiben können, so müsste ich die übrigen zwei Stunden in der Woche noch ableisten. Aber laut meinem Vertrag, finde ich leider meinen Fehler nicht. Sind die 40 Stunden fest festgelegt und muss man sich an diese Stundenzahlt halten oder kann der Arbeitgeber diese individuell nach seinen Öffnungszeiten angeben, wie in meinem Fall. Ich brauche da dringend Hilfe, denn ich komme einfach nicht mehr weiter. Zudem wäre meine Frage, kann man den Vertrag jederzeit wieder ändern, wenn es einseitig ist? Ohne meine Zustimmung? Und muss ich als Azubi länger als die vereinbarte Arbeitszeit arbeiten? Denn mein Chef verlangt von mir, dass ich länger bleibe. Ist da ein Ausgleich für die Überstunden möglich? Muss diese mein Chef leisten, wenn ich ihm das widerlege wie viel Überstunden ich geleistet habe? Ich bitte um Rückmeldung und bedanke mich herzlich für antworten


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