Darf das Jugendamt einen Betreuer ignorieren?

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6 Antworten

Hallo FrauFanta,

bitte entschuldige, dass ich vielleicht nicht
konkret genug war. Der Vater des Kindes ist die zu betreuende Person. Er
ist nicht geistig behindert.Er kommt nur mit einigen wichtigen Dingen
im Leben nicht so ganz klar. Und deshalb hat er selbst beim Amtsgericht
um einen Betreuer gebeten.

Er ist ein sehr liebevoller Vater. Die
Eltern leben seit letztem Jahr in Trennung. Die Noch-Ehefrau wollte die
Scheidung haben. Die beiden haben 4 Jahre lang zusammengelebt, dann
geheiratet. Kaum war erste Ehejahr rum, wollte die Ehefrau die
Scheidung.Der Grund: sexuelle Unzufriedenheit. Das erfuhr der Ehemann
während seines Reha-Aufenthaltes. Die Ehefrau betrog ihren Mann schon
seit geraumer Zeit in sexueller Hinsicht.

Der Mann durchlebte die
wahre Hölle auf Erden, nachdem er gezwungenermasen nach der Rückkehr von
der Reha wieder in die gemeinsame Wohnung zurückkehrte. Denn in der
Wohnung lebte mittlerweile auchder neue Lebensgefährte seiner
Noch-Ehefrau. Nach ca. 8 Tagen schaffte es der Betreuer im eine
Notunterkunft zu besorgen.

Das Ganze liegt schon vor dem
Familiengericht "Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungrecht" wurde für den
Vater beantragt. Termin ist nächsten Monat.

Nun, wie schon
erwähnt, verweigert die Sachbearbeiterin vom Jugendamt dem Betreuer die
Auskunft, ob die Noch-Ehefrau dem Jugendamt Bescheid gegeben hat, dass
sie umtzieht. Dem Jugendamt liegt der aktuelle Betreuerausweis vor. Erst
einen Tag nach dem Telefonat zwischen Betreuer und Jugendamt wurde die
zu Betreuende Person von seiner Noch-Ehefrau darüber informiert, dass
sie mit dem gemeisamen Kind und ihrem neuen Lebensgefährten in 8 Tagen
umzieht.

Im Raum steht auch Kindeswohlgefährtung seitens der Mutter des Kindes. Das Jugendamt sieht das nicht so.

Im Betreuerausweiß ist enthalten:

Vermögenssorge,
Entgegennahme, Öfnnen und Anhalten der Post, Vertretung bei
Gerichtsverfahren, Vetretung gegenüber Behörden, Versicherungen usw. Und
zu guter letzt noch Vetretung in Kindschaftssachen.

Der Betreuer vetritt den Betroffenen im Rahmen seines Aufgabenkreises grichtlich und außergerichtlich

Hallo FrauFanta,

bitte entschuldige, dass ich vielleicht nicht konkret genug war. Der Vater des Kindes ist die zu betreuende Person. Er ist nicht geistig behindert.Er kommt nur mit einigen wichtigen Dingen im Leben nicht so ganz klar. Und deshalb hat er selbst beim Amtsgericht um einen Betreuer gebeten.

Er ist ein sehr liebevoller Vater. Die Eltern leben seit letztem Jahr in Trennung. Die Noch-Ehefrau wollte die Scheidung haben. Die beiden haben 4 Jahre lang zusammengelebt, dann geheiratet. Kaum war erste Ehejahr rum, wollte die Ehefrau die Scheidung.Der Grund: sexuelle Unzufriedenheit. Das erfuhr der Ehemann während seines Reha-Aufenthaltes. Die Ehefrau betrog ihren Mann schon seit geraumer Zeit in sexueller Hinsicht.

Der Mann durchlebte die wahre Hölle auf Erden, nachdem er gezwungenermasen nach der Rückkehr von der Reha wieder in die gemeinsame Wohnung zurückkehrte. Denn in der Wohnung lebte mittlerweile auchder neue Lebensgefährte seiner Noch-Ehefrau. Nach ca. 8 Tagen schaffte es der Betreuer im eine Notunterkunft zu besorgen.

Das Ganze liegt schon vor dem Familiengericht "Umgangs- und Aufenthaltsbestimmungrecht" wurde für den Vater beantragt. Termin ist nächsten Monat.

Nun, wie schon erwähnt, verweigert die Sachbearbeiterin vom Jugendamt dem Betreuer die Auskunft, ob die Noch-Ehefrau dem Jugendamt Bescheid gegeben hat, dass sie umtzieht. Dem Jugendamt liegt der aktuelle Betreuerausweis vor. Erst einen Tag nach dem Telefonat zwischen Betreuer und Jugendamt wurde die zu Betreuende Person von seiner Noch-Ehefrau darüber informiert, dass sie mit dem gemeisamen Kind und ihrem neuen Lebensgefährten in 8 Tagen umzieht.

Im Raum steht auch Kindeswohlgefährtung seitens der Mutter des Kindes. Das Jugendamt sieht das nicht so.

Kindschaftssachen ist nicht gleich elterliche Sorge.

Wenn der Vater betreut wird, dann hat er nicht die Spur einer Chance auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Der Vater hat keinen Anspruch darauf zu wissen, ob das Jugendamt von dem Umzug wußte oder nicht.

Eine Kindeswohlgefährdung ist hier nicht zu erkennen.

Hallo SaVer,

ganz einfach. Da die ganze Angelegenheit vor gericht liegt, wegen genannten Gründen, muss die Ehefrau normalerweise beimGericht und/oder beim Jugendamt Bescheid geben, wenn sie umzieht. Ob der Umzug für den Vater in fininazieller Hinsicht auf die Umgansregelung zumutbar ist. Der Vater ist Erwerbsminderungsrenter und lebt von Grundsicherung.

Wunderbar. Wenn er von Grundsicherung lebt, kann er einen Antrag auf Erstattung der Kosten des Umgangs stellen.

Dann bekommt er Fahrkarte und Lebensmittel bezahlt.

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Mir ist nicht ganz klar, um was es geht....warum Interessiert den Vater denn, ob das Jugendamt von dem Umzug weiß?

Grundsätzlich hat der Betreuer nur dann einen Anspruch auf Auskunft, wenn auch dem Betreuten ein solcher zusteht

Man versteht null wo das Problem ist. Wer ist denn in Betreuung, das Kind oder ein erwachsener wegen einer geistigen Behinderung?

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