Darf das jobcenter UHV im vorraus bezahlen? obwohl ich es beantragt hab?!

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2 Antworten

Natürlich kann das Jobcenter in Vorleistung gehen !

Dann wird das Jobcenter einen Erstattungsantrag für die Vorleistung beim Jugendamt stellen,die machen das dann unter sich aus.

Du bist doch sicherlich auf diese Leistungen angewiesen,man stellt doch nicht umsonst einen Antrag auf UHV - beim Jugendamt.

Wenn du den Antrag schon im September 2013 gestellt hast und dieser bis jetzt noch nicht abschließend bearbeitet wurde,würden dir ja jeden Monat Gelder fehlen,die durch das Jobcenter als Vorleistung ( Sozialgeld ) geleistet werden.

Du machst dadurch nichts gut und auch kein minus,denn diese Leistungen werden zu 100 % auf den Bedarf deines Kindes angerechnet.

Es sei denn,du hättest eine eigene Versicherung auf den Namen deines Kindes abgeschlossen,dann könntest du die angemessenen Beiträge vom Kindergeld oder vom UHV - geltend machen.

Dieser dürfte aber nicht über der 30 € Versicherungspauschale liegen ( pro Monat ) !

Das Jobcenter zahlt keinen Unterhaltsvorschuss, sondern ganz normal Alg2/Sozialgeld.

Es muss ggf. für Jugendamt in Vorleistung treten bis der UHV-Anspruch abschließend geklärt ist und darf sich dann das Geld direkt vom Jugendmt erstatten lassen.

Hmm ... abe das versteh ich nicht ganz , warum dann in vorkasse tretten ??? Wenn der doch beantragt ist ?!

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@natalie11813

Alg2 ist eine nachrangige Leistung.
Heißt, rein rechtlich muss das Jobcenter erst dann leisten, wenn es niemand anderes tut.
Bist du UHV-berechtigt, müsste also eigentlich erst das Jugendamt leisten und das Jobcenter quasi den Rest übernehmen.
Da du jedoch irgendwie deinen Lebensunterhalt bestreiten musst und Alg2/Sozialgeld per Definition das Existenzminimum darstellen, darf das Jobcenter, solange das Jugenamt tatsächlich nicht zahlt, weil bspw. der Antrag noch in Bearbeitung ist, nicht einfach sagen, "Nö ... wir zahlen nicht und rechnen den UHV schon mal an, obwohl du ihn noch gar nicht auf dem Konto hast".

Das JC muss also voll das zahlen, was dir nach SGB II-Recht zusteht, und darf sich später den Teil der Gesamtleistung, den das Jugendamt hätte tragen müssen, nachträglich per Erstattungsanspruch vom Jugendamt zurückholen.

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