darf das jobcenter ne überhöhte miete weiterzahlen obwohl der leistungsempfänger es nicht will und dabei kaum mehr hat als 50 euro mtl hilft da nur ein anwalt?

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5 Antworten

1.die überhöhte wurde 10 monate gezahlt und da wurde mir auch ein neuer bescheid zugeschickt aber da steht, das ich den regulären regelsatz bekommen würde und die angemessene miete bezahlt wird ! und nicht dass irgendwie aufeinmal über 200 glocken an dem ´mieter überwiesen wird. 

Du hast eine Abtretungserklärung unterschrieben und Du weißt schon seit 10 Monaten dass die Miete zu hoch ist.

Außerdem hast Du Glück gehabt, wenn man Dir 10 Monate die zu hohe Miete gezahlt hat, normalerweise sind es 6 Monate.

2. nach ansicht des jobcenter hat die miete hööchste prirorität und danach kommt der leistungempfänger egal obs 100 euro weniger sind oder 350 euro. 

Das ist richtig.

3. die überhöhte miete ist betrug aber schwer halt nachzuweisen

Woher weißt Du dass es Betrug ist? Was daran ist Betrug, die Nebenkosten?

wenn man keinen endjahreszählerstand notiert hat. 

In Zukunft darauf achten.

so jetzt meine frage auch wenn ich ne abtretungs erklärung unterschrieben habe, gibt dass wohl dem leistungsträger noch lange nicht dass recht dass ich kein mehr geld zum leben habe und im endeffekt mehr schulden bekomme durch diese aktion.

Du hast Dir eine zu teure Wohnung gemietet und wenn es in dem Ort keine günstigen Wohnungen gibt, muss man halt in Kauf nehmen woanders hinzuziehen.

4. so jetzt meine frage ich will nicht noch paar monate von nur reis und wasser mich ernähren gibts da irgendwelche nützliche paragraphen für mich???oder hilft es nur vor gericht zu gehen????



Nicht vor Gericht, aber einen Beratungshilfeschein für einen Anwalt beim Amtsgericht holen und sich vom Anwalt für Sozialrecht beraten lassen.

achja falls irgendein neunmalkluger schreibt ich soll doch ausziehen..ne umzug geht leider nicht da überwiegend alle wohnungen bei mir im dorf zu teuer sind.

Es gibt andere Dörfer.

Und bitte keine neunmalklugen Kommentare von Dir. Hier bekommst Du in der Regel sachlichen Rat und Vorschläge( auch wenn Dir mal ein Vorschlag nicht gefällt.)

LG

johnnymcmuff

Wenn deine Wohnkosten zu hoch sind,dann zahlt das Jobcenter im Regelfall die unangemessenen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete) nur für weitere 6 Monate,da hast du schon mal Glück gehabt das sie dann 10 Monate voll übernommen worden !

Man hat dir doch sicher schriftlich mitgeteilt das deine KDU - unangemessen ist und du diese senken sollst ?

Dann macht man sich doch schon mal Gedanken,wie das dann finanziell zu bewältigen wäre,wenn dann nur noch die angemessenen KDU - übernommen werden und man den Rest selber zuzahlen müsste,wenn man keine Möglichkeit zur Kostensenkung hat und auch nicht umziehen möchte.

Wenn es in deinem Dorf keine angemessenen Wohnungen gibt,dann muss man eben wo anders suchen,es ist nur wichtig das es im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters bleibt.

Würde es bei dir nachweislich keinen angemessenen Wohnraum geben,dann würde ich über das Sozialgericht klagen,denn dann müsste das Jobcenter auch die unangemessenen KDU - weiter zahlen.

Warum hast du denn die Abtretung nicht wieder zurück genommen oder war diese nicht freiwillig ?

Denn nur dadurch wird dann die volle,wenn auch unangemessene Miete weiter an den Vermieter überwiesen,dass wäre nicht mehr der Fall,wenn du diese Erklärung dann zurück nehmen würdest,wenn es geht,nur dann hast du das Problem das Mietschulden entstehen und dann sitzt du irgendwann auf der Straße,wenn du dann Mietschulden hast.

Du bekommst ja das was in deinem Bescheid steht,dir steht dein voller Regelsatz + die angemessene KDU - zu und nur weil du diese Abtretung hast, überweist das Jobcenter erst mal die Miete und dann wird der Rest als dein Regelsatz überwiesen.

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben geht der Anteil für die Miete an den Bedürftigen.

Erst wenn dieser die Miete nicht weiterleitet bzw. eine Auftrag dem Jobcenter erteilt für die Überweisung, darf diese direkt ausgekehrt werden, so lese ich die gesetzlichen Vorgaben und so meine Erlebnisse (Rückstand derzeit durch Hartz IV in meinem Bestand rd. 150.000 EUR).

Ein "endjahreszählerstand" hat damit nicht zu tun.

Schaue bitte in Deinen >Bescheid, denn dort wird ja die weitere Vorgehensweise vorgeschlagen. Gibt es daraus schon Ergebnisse?

Du hast offenbar dem Vermieter eine Abtretungserklärung über die volle Miethöhe gegeben ...

die Miete ist nicht angemessen wurde aber bisher in voller Höhe gezahlt - jetzt nicht mehr .. das war eigentlich von Anfang an klar und stand auch sicher schon im vorherigen Bescheid .. und man hat Dich sicher auch aufgefordert die Kosten zu reduzieren (d.h. eine günstigere Wohnung zu suchen) ...

das Problem hast Du mit der Abtretung selbst geschaffen ... das Jobcenter kann nichts dafür ...

1. Das Jobcenter muss nur 6 Monate die höhere Miete bezahlen.

2. Inwieweit das Jobcenter dir Geld abzieht steht mir nicht zu, zu beurteilen. Und dafür muss hab ich habe auch zu wenig Informationen.

Geh mit deinem Bescheid zum Amtsgericht und beantrage Beratungshilfe. Geh damit zum Anwalt für Sozialrecht. Dann hast du nur noch ein Zuzahlung von 15 Euro für den Anwalt.

Viel Glück.

frodobeutlin100 08.08.2016, 22:29

Das Jobcenter zieht nichts ab .. es hält sich lediglich an die Abtretung ... (Abtretung des Anspruchs gegen das Jobcenter an den Vermieter in voller Miethöhe) .. das ist offenbar das Problem ...

jetzt fehlt offenbar der Teil zwischen angemessener un zu zahlender Miete ...

der Vermieter wird auf die Abtretung freiwillig nicht verzichten, weil er sonst die Miete nicht mehr in voller Höhe bekommt ..

also bleibt nur Reduzierung der kosten ...

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Schneefall222 08.08.2016, 22:38

Einen Tipp hab ich doch gerade gegen. Was willst du hören? Und deine Frage lautet wie folgt? Wie ist es zu dieser Erklärung gekommen.

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