Darf das Jobcenter nach sechs Jahren Geld zurückfordern?

6 Antworten

Hallo StormyBlade,

wer was gezahlt hat oder zahlen muss: weiß ich nicht, aber vielleicht ein Tipp zum Weiterarbeiten:

Stell mal fest, anhand der früheren Unterlagen, ob es sich um einen Zuschuss oder um einen (zurückzuzahlenden)  Vorschuss handelt.

Stell mal fest, ob die Angaben deines Vaters zum damaligen Zeitpunkt akzeptiert worden sind oder ob das Jobzenter da etwas bemängelt hat.

Auf den damaligen Antrag müsste dein Vater ja einen schriftlichen Bescheid bekommen haben. Stelle mal fest, ob sich daraus etwas ergibt.

Was stelle ich mir unter einem Alter von 20 - 22 Jahren vor?

Setze dich mal direkt mit dem Jobzenter in Verbindung und frage nach.

Hoffentlich finde ich den Bescheid. Ich werde den mal suchen und dort anrufen. Danke.

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Hallo StormyBlade,

gerade war zu lesen, dass nicht das Jobzenter, sondern eine Inkassostelle hier aktiv ist.

Das geht nur, wenn bereits vorher mehrere Mahnungen bei deinem Vater oder dir eingetroffen sind und ihr nicht reagiert habt. Das solltet ihr direkt beim Jobzenter klären.

Ihr solltet übrigens mal feststellen, ob die Beträge, die da angefordert sind, mit dem übereinstimmt, was ihr damals bekommen habt.

Wenn ohne Vorankündigung direkt eine Inkassostelle auftaucht könnte das auch nach einem Betrugsversuch riechen, vor allem dann, wenn die Schreiben nicht per Post sondern per E-Mail kommen. Dann auf die E-Mail nicht antworten, nicht telefonieren und auch keine Anlagen öffnen (Virus...)!

Wenn ihr über das Jobzenter direkt geklärt habt, dass alles korrekt läuft, würde ich vom Jobzenter eine schriftliche Begründung fordern, auf welcher Rechtsgrundlage die Rückforderung besteht. Dann habt was in der Hand, wenn ihr Widerspruch einlegen wollt.


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Also aus deinem Text werde ich nicht schlau. Zum Zeitpunkt des Antrages warst du also etwa ~15 Jahre alt? Das ganze kann nicht stimmen. Wende dich mal direkt an das Jobcenter und frag an was da los ist. Hatte mal etwas ähnliches, da wurde eine Forderung die eigentlich an meinen Vater gerichtet war "ausversehen" an mich verschickt. Mit war natürlich direkt klar das da etwas nicht stimmt, weshalb ich direkt ein Schreiben an das Amt aufgesetzt hatte und humorvollerweise noch eine Bearbeitungsgebühr in Rechnung stellte (wurde natürlich nicht bezahlt). Es stellte sich dann schnell heraus, dass sie mich nut ausversehen angeschrieben hatten und das schreiben wie erwartet eigentlich an meinen Vater gerichtet war.

Bei denen geht es eben auch oft chaotisch zu.

Das dachte ich mir auch schon seit dem letzten Jahr. Ich rufe mal an.

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@StormyBlade

Ein auskunft amn telfon ist nichts wert gehe  hin und verlange was schriftliches was da los ist.

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Bei falschen Angaben und bei Unterlassung von Veränderungsmitteilungen besteht ein Rückforderungsanspruch des Amtes für einen Zeitraum von 10 Jahren ab Kenntnis.

Was ist mit falschen Angaben gemeint?

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@StormyBlade

Wenn z.B. bei Antragstellung Vermögen oder vorhandene Werte verschwiegen worden sind.

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