Darf das Jobcenter den Umzug verbieten?

13 Antworten

Einen Umzug kann man euch natürlich nicht verbieten, man kann aber die beantragte Zusicherung zur Kostenübernahme für den Umzug und die höheren Wohnkosten ablehnen, wenn der Umzug nicht als notwendig angesehen wird !

Wie viele Zimmer die Wohnung hat ist eigentlich irrelevant, hier kommt es nur auf die Angemessenheit bzw.Zumutbarkeit an, wenn die Wohnung groß genug ist, dann wird so ein Antrag in der Regel ablehnt.

Zieht ihr dann trotzdem ohne diese Zusicherung um, dann müsst ihr einige Einschränkungen hinnehmen, dann würde es keine Hilfe für den Umzug geben, keine Hilfe für evtl.Renovierungen, kein zinsloses Darlehen für die Kaution, eine evtl.später zu zahlende BK - Nachzahlung würde auch nicht übernommen und ihr würdet max.eure derzeitige alte KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) weiter bekommen.

Müsstet dann also den Differenzbetrag selber zuzahlen.

Den Umzug verbieten kann es nicht, aber sie verweigern dann die Kostenübernahme.

Ihr müsst zum Jobcenter (ein größeres Kind sollte mit zum besseren Verstehen) und dort nachfragen, wie viel qm die Wohnung haben darf und vor allem, wie viel Miete es kosten darf. Dann sucht nach einer solchen Wohnung. Habt ihr eine gefunden, dann muss das Jobcenter das okay geben.

  • Bei Hartz-IV-Bezug: Eine Wohnungsgröße für fünf Personen sollte nicht mehr als 97 m² betragen.
  • Bei Hartz-IV-Bezug: Die Wohnungsgröße für jede weitere Person sollte nicht mehr als 12 m² zusätzlich betragen.

zusätzlich muss die Miete angemessen sein .. was angemessen ist, ergibt sich aus dem örtlichen Mietspiegel ....

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es ist nicht für jeden ein eigenes Zimmer vorgesehen

wobei sich die auch die Frage stellt, ob du mit deinem Einkommen noch zur Bedarfsgemeinschaft zählst ...

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