Darf das der Hauswart verlangen?

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14 Antworten

Eine Wohnungsbaugesellschaft schickt keinen Hauswart, der während der Mietdauer prüft ob die Lichtschalter und Fenster geputzt sind. Auch Fingerabdrücke an der Tapete gehen ihn gar nichts an.

Schlicht der Typ hat nichts in der Wohnung zu suchen.

Wenn überhaupt teilt die Wohnungsbaugesellschaft vorher schriftlich mit, das eine Begehung aus dem Grund XX am 44.44. stattfindet.

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Wie kommt der Hauswart dazu "spontane" Besichtigungen zu machen?

Wenn überhaupt darf das der Vermieter bzw. muß dieser zumindest ankündigen, warum und wer die Wohnung besichtigt. Und das nach Terminvereinbarung.

Tip für die Schwester, Hauswart nicht mehr rein lassen wenn er mal wieder "spontan" vor der Tür steht.

Noch ein Tip, Schließzylinder der Wohnungstür austauschen.

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Ein Hausmeister/Hauswart hat gar nicht die Befugnisse, irgendwas zu Dir zu verlangen, solange er keine Originalvollmacht vorliegt.

das war nur ne spontane besichtigung und die vormieterin hatte auch probleme mit sollchen sachen beim hausward.

was heißt denn spontane Besichtigung? Der Hausmeister hat gar nicht das Recht, irgendwelche grundlosen Wohnungsbesichtigungen durchzuführen.

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Die Pflichten des Hauswartes werden durch die Hausverwaltung oder den Eigentümer modifiziert und önnen auch Kontrollaufgaben beinhalten, die sich auf Außenbereiche der Immobilie und gemeinschaftlich durch Mieter benutzte Räume im Mietobjekt richten. Für Kontrollen in den Mietwohnungen muss der Hauswart mit einer speziellen Vollmacht des Eigentümers/Vermieters ausgestattet sein. 

Sollte der Hasuwart also in Vollmacht eine derartige Kontrolle ausführen, so wird in der Regel eine Besichtigungsprotokoll angefertigt, das dem Eigentümer /Vermieter zu übergeben ist. Der Hauswart kann vom Mieter keinen Piep verlangen. 

Du solltest deiner Schwester mitteilen, dass sie den Vermieter über die Kompetenzüberschreitungen des Hauswartes informieren und gleichzeitig Protest einlegen möge. Ein derartiges Verhalten eines Angestellten ohne Befugnis darf nicht toliert werden.

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Einen solchen "nächsten Termin" gibt es nicht. Solcherlei Kontrollen stehen dem Vermieter, gleich gar nicht dem Hausmeister, nicht zu. Kein Mieter muss dazu die Tür öffnen. Er ist schließlich Besitzer der Wohnung und hat das Hausrecht. Nur er allein entscheidet, wer wann und warum seine Wohnung betritt. Lediglich aller 5 Jahre darf der Vermieter prüfen (nach vorheriger Anmeldung mit Begründung) ob sein Eigentum sich noch in vertragsgemäßem Zustand befindet um gegebenenfalls Reparaturen etc. zu veranlassen. Ob Staub gewischt, Fenster geputzt oder Fingerabdrücke, all das ist für ihn kein Grund zu drohen oder Neuanstrich zu fordern.

Um zu verhindern, dass Unbefugte ohne Zustimmung oder ohne  Wissen deiner Schwester die  Wohnung  betreten, unbedingt den Zylinder wechseln. Den alten vor Auszug wieder einbauen.

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Nicht einmal der Vermieter kann einem Mieter vorschreiben, wie intensiv die Bude geputzt werden soll.

Solange es keinen Schaden an der Bausubstanz wegen unhygienischen Zuständen gibt oder die Nachbarn sich wegen Geruchs und Insektenplagen (oder schlimmeres...) beschweren gibt es keinen Grund, sich ins Privatleben eines Mieters einzumischen.

Erst, wenn man auszieht muss die Bude wieder so aussehen, wie an dem Tag, als man einzog. Also ggf. renoviert, wenn man allzusehr abgehaust hat.

Ansonsten sieht man die Kaution nicht wieder und muss eventuell noch was nachzahlen.

Ein Hausmeister kann sich so wichtig machen, wie er will. Deshalb ist er es aber nicht auch. Ohne trifftigen Grund (die Probleme vorheriger Mieter sind keine!) hat der sich nicht einmal der Wohnungstüre von Mietern zu nähern, außer er putzt grad das Treppenhaus.

warehouse14

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Ohne Termin muss sie schonmal niemanden rein lassen. Ich Zweifel sogar an, ob der Hauswart überhaupt solche Besichtigen machen darf. Ich würde schnellstmöglich in den Mieterverein eintreten ind mich beraten lassen. Eintreten deshalb, wer weiß was er sich noch alles einfallen lässt 

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Die Schönheitsreparaturen sind bei Bedarf - und der scheint hier mehr als gegeben -, durchzuführen. Befolgt die Mieterin diesen Hinweis des Vermietervertreters nicht, kann dies in letzter Konsequens die Wohnugnskündigung nach sich ziehen.

Vielelicht helfen Sie Ihrer Schwester beim Streichen, damit die wieder unter normalen und anständigen Bedingungen in der Wohnbung leben kann.

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Kommentar von anitari
17.06.2016, 11:39

Die Schönheitsreparaturen sind bei Bedarf - und der scheint hier mehr als gegeben -, durchzuführen. Befolgt die Mieterin diesen Hinweis des Vermietervertreters nicht, kann dies in letzter Konsequens die Wohnugnskündigung nach sich ziehen.

So lange der Mietvertrag läuft geht es Hauswart und Vermieter einen Feuchten ab ob Renovierungsbedarf besteht oder nicht.

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wäre mir neu das ein Hauswart so was verlangen kann. Wäre vielleicht sinnvoll mal ein paar Bilder von den Zimmern zu machen und den Vermieter mit der Tatsache das der Hauswart unmögliches verlangt ihr/ihm die Bilder zukommen zu lassen.

Man  kann auch vorsichtig dazu formulieren das man sich genötigt fühlt von diesem Mensch.

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Warum lässt sie jemand Fremden in IHRE Wohnung und lässt sich dann noch vorschreiben das sie renovieren und putzen soll? Warum tun Leute sowas?

Wie ist das mit den Besichtigungen und de Renovierung im Mietvertrag geregelt?

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Ich wüsste noch nicht mal mit welcher Begründung ein Hauswart überhaupt die Wohnung besichtigen darf.

Einfach nur mal gucken ob alles ok ist, ist für mich keine ausreichende Begründung.

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Nein, solche Dinge darf der Hauswart nicht bestimmen.

Wurde Deine Schwester vorher angeschrieben und haben die um einen Termin gebeten?

Ich würde da der Hausverwaltung schreiben und mich über den Typen beschweren.

Und klipp und klar mitteilen, dass es keine unbegründete Wohnungsbesichtigungen mehr bei Dir gibt.

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Der Hausward kann Deiner Schwester sagen, wie spät es ist. Ansonsten muß er die Füße still halten. Das ist schon mehr ails eine Anmaßung. Essen darf er auch alles.


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Kommt auf den Mietvertrag an. Sollte da nichts drinnen stehen muss sie garnichts machen, vorallem nicht die tür auf.

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