Darf das Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber zur Vernichtung eingefordert werden?

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10 Antworten

Warum bist du noch nicht beim Anwalt? Wenn das stimmt, was du schreibst, ist das Mobbing. Dagegen kannst du vorgehen, zumindest solltest du eine Abfindung erhalten. Das Zeugnis würde ich vorher kopieren und die Kopien von der Polizei "als echt" beglaubigen lassen, für alle Fälle.

Ich würde sagen, dass du es zurückschicken solltest. Geh am Besten persönlich hin und lass dir auf eine Kopie des Zeugnisses quittieren, dass du es eingereicht hast. (Dann hast du deinen Beweis zur Not ja immer noch) Wenn du dich jetzt in dieser Angelegenheit wieder quer stellst, dauert es möglicherweise nur länger, bis du ein ordentliches Zeugnis erhältst.

Wow danke erstmal für die schnellen, vielen Antworten echt Klasse. Werd auf jedenfall erstmal abwarten bis ich mein neues Zeugnis hab bevor ich mein altes zurück schicke. Und ja gegen die Kündigung angehen hab ich mir auch schon oft überlegt, aber im grunde ist das ja eine rechtlich korrekte Kündigung die ich da bekommen hab auch wenn kein Grund angegeben ist. Und Anwalt ist doch gleich wieder mit kosten verbunden oder? Wobei die ganze Kündigung mit allen Hintergründen doch sehr fraglich ist und ich mir meine Chancen vor Gericht eigentlich recht gute Chancen ausrechnen würde. Aber was für eine Abfindung oder Entschädigung wären denn für so ein Fall angemessen?...

Hey,

hab grad ein ähnliches Problem mit meinem Arbeitszeugnis. Ich an deiner Stelle würde selbst eins aufsetzen, um ein ewiges hin und her zu vermeiden. Hilfe findest du zum Beispiel bei http://www.arbeitszeugnis-beratung.de/ die sind recht gut.

Ich an deiner Stelle würde das Arbeitszeugnis kopieren und die Kopie zu denen hinschicken. Klar willst du erst ein neues haben, bevor du das alte selbst vernichtest (wenn du möchtest). Wüsste nicht, warum es eine gesetzliche Grundlage geben sollte, das Zeugnis zurückzufordern.

Viel Erfolg!

Wenn Du ein überarbeitetes Zeugnis erhälst, schickst Du das alte zurück, dies hat nichts mit Dir zu tun, sondern ist so üblich, allerdings würde ich an Deiner Stelle schriftlich, nicht groß Tamtam machen, sondern nur höflich mitteilen, dass Du das alte Zeugnis gerne zurücksendest, sobald Du das neue überarbeitete Zeugnis hast... im Übrigen möchte ich Dir als Führungskraft für die Zukunft folgendes mit auf den Weg geben... wenn solche "pikanten" Vorwürfe zu Dir gebracht werden, wie Du sie oben beschrieben hast, ist es als "rechte Hand", des Beschuldigten, Hochverat, sich hier dann für die Mitarbeiterinnen einzusetzen und an den Vorgesetzten Deines Chefs heranzutreten, das war nicht Deine Aufgabe und ist ganz klar eine Anmassung, damit möchte ich als Frau nicht schmälern, dass es überhaupt nicht geht, wenn männliche Vorgesetzte, weibliche Angestellte in irgend einer Form begrabschen, das geht nämlich gar nicht, aber in jeder Firma gibt es einen Betriebsrat, oder eine Ombuz- oder Vertrauensperson für die Mitarbeiter, es ist deren Aufgabe, solche Vorwürfe entsprechend entgegenzunehmen und weiterzuleiten, DU solltest auch darauf vorbereitet sein, solltest Du Dich erneut in eine Führungsposition bewerben, dass es üblich ist, bei Führungspersonen, welche ohne Angaben von Gründen gekündigt werden, dass die neue Stelle bei Bewerbung, die alte Stelle telefonisch kontaktiert und über Dich Auskunft einholt, denn jeder weiß, dass Zeugnisse nicht SCHLECHT geschrieben werden dürfen...es wird also auf alle Fälle früher oder später auf den Tisch kommen was man Dir dort vorgeworfen hat..deshalb in Bewerbungsgesprächen, sollte die Sprache auf das Thema kommen, ehrlich sein, denn das währt am Längsten. Ich wünsche Dir alles Gute .. drücke die Daumen.

Ich habe zurück geschrieben ich werde das alte Zeugnis zurück schicken sobald ich das neue hab. Sie meinte aber ich bekomm das neue erst, wenn sie das alte hat. Vorher rückt sie das neue nicht raus. Naja bleibt mir wohl nichts anderes übrig außer das Zeugnis zurück zu schicken und die ganze Geschichte ruhen lassen. Denke eh nicht dass ich irgendeine Möglichkeit hab irgendwas zu erreichen....außer zu hoffen dass das neue Zeugnis besser ist...

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@Donyi

Dann gehe zum Anwalt schreibe denen das auch nochmal ich würde zur eigenen Sicherheit auch alle Schreiben per Einschreiben mit Rückantwort machen, dann hast Du den Beweis diese Schreiben versendet zu haben, ein Arbeitgeber darf nicht das alte Zeugnis zurückfordern bevor ein neues ausgestellt wurde, das geht gar nicht, denn Du darfst zu Recht darauf plädieren, was Dein Anwalt dann auch machen wird, dass Dein Vertrauensverhältnis zu Recht zu diesem Betrieb nachhaltig geschädigt ist, Du also jedes Recht der Welt hast, das alte Zeugnis erst dann zurückzusenden, wenn Du ein NEUES erhalten hast.. übrigens, da Du diesen Prozess problemlos gewinnen dürftest, mache Dir auch über Anwaltskosten keine Gedanken, auf diesen bleibt die Gegenpartei dann nämlich auch sitzen..... wer auch immer dort Chef ist hat wirklich NULL Kenntnisse der Rechtslage

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Das ist tatsächlich Beweisvernichtung! Behalte es auch auf die Gefahr hin, daß Dir dann kein ordentliches ausgestellt wird. Gesetz ist aber: In einem Zeugnis darf nichts nachteiliges stehen! -> gesetzwidriges Verhalten -> setzt die Firmenleitung vor Gericht in ein schlechtes Licht -> Deine Aussagen werden gegenübergestellt glaubwürdiger. Ich plädiere für nicht hergeben! ;)

Antworte: Nach Eingang meines neuen Zeugnisses werde ich unaufgefordert das alte Zeugnis zurück senden.

Ich würde abwarten bis ich ein neues Zeugnis bekommen hätte. Vom jetzigem Zeugnis kannst du ja einige Kopien machen...

Weigere dich das Zeugnis zurückzuschicken. Ich wäre sowieso gegen die Kündigung angegangen.

Das ist echt ne gute Frage. Sag halt, dass du das Zeugnis erst zurück schickst, wenn du das neue bekommen hast.

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