Darf das Arbeitsamt mir das Geld sperren , weil ich mein unbefristetes Arbeitsverhältnis gegen ein befristetes Arbeitsverhältnis gekündigt habe?

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3 Antworten

Grundsätzlich kann eine Sperrzeit bei Eigenkündigung eintreten, wenn diese bis zu einem Jahr in der Vergangenheit liegt. Daher kann grundsätzlich wegen der Eigenkündigung eine Sperrzeit eintreten.

Allerdings hattest du die Möglichkeit, durch den neuen Vertrag den Eintritt der Arbeitslosigkeit abzuwenden (auch wenn der neue Vertrag befristet war). Du hast daher mit der Eigenkündigung erstmal die Arbeitslosigkeit verhindert. Deswegen kann von einer Sperrzeit abgesehen werden (egal ob der neue Arbeitgeber vor Ende des Vertrags eine Kündigung ausspricht). Um diesen Grund nachzuweisen, müsstest du bei der Antragsabgabe auch die ursprüngliche Kündigung vom alten Arbeitgeber vorlegen, damit der Sachverhalt bei der Entscheidung vollständig vorliegt.

Da bereits ein Bescheid erstellt wurde, unbedingt innerhalb der Frist Widerspruch einlegen, dann kann alles nochmal geprüft werden.

Da kannst ggf. überbrückend Arbeitslosengeld II beantragen (beim zuständigen Jobcenter oder Landkreis/Gemeinde), bis entsprechend über die Sperrzeit entschieden wurde.

Infolge einer Bertriebsbedingten Kündigung ist keine Sperre Möglich.Widerspruch einlegen,falls verpasst Antrag auf Überprüfung und Klagen bei Sozialgericht.Weitere Infos: www bmas de

Nee, da kann man nix streichen. Du hast dich doch vor dem Auslaufen des bereits gekündigten ersten Vertrages erfolgreich um eine Anschlussarbeit bemüht.

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