Darf das AQ´rbeitsamt so "unverschämt" sein?

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5 Antworten

Wenn deine Mutter arbeitet, dann darf sie auf keinen Fall weniger Geld haben als vorher, da ja eben 100.- € und die 20% des darübergehenden Verdienstes als Freibetrag bleiben.

"Irgend etwas abziehen" darf die ARGE gar nicht. Wenn deine Mutter überzahlt wurde, muss sie darüber einen Bescheid mit der Rückforderung bekommen. Und vom laufenden ALG II darf in so einem Fall nur etwas abgezogen werden, wenn deine Mutter zuvor damit einverstanden war und dies auch unterschrieben hat.

Sie sollte also schnellstens Widerspruch einlegen und den letzten Bescheid noch einmal überprüfen lassen.

Die Leute vom Arbeitsamt verhalten sich oft wie Götter, vor denen man Kniefälle machen muss. Alles dürfen die aber auch nicht und Fehler passieren da ziemlich häufig. Ich würde mal googlen, ob es in deiner Region evtl. Selbshilfegruppen gibt, die Unterstützung anbieten.

das ist normal wenn man arbeite bekommet man weniger geld weil man das geld ja dann von der arbeitsstelle bekommt man hat genausoviel wie vorher nur man arbeitet jetzt dafür als nichts zu tun...bei uns ist das auch so ^^

Sojana 10.02.2011, 16:34

Da verstehst du was falsch :) Es wurd erklärt das man 100 euro und noch paar protzente von dem verdienten behalten darf... aber wenn es wenigstens genauso viel wie ohne arbeiten wäre , wärs auch ganz gut Aber wir bekommen weniger als wenn sie nicht arbeitet ;P

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trabzon6161 10.02.2011, 16:48
@Sojana

jaich weiß..es ist auch so ..sagen wir ihr bekommt 1000 euro pro monat dann geht deine mutter arbeiten für 400 euro..100 euro darf sie bekommen damit sie weiterhin 100 bekommt und noch paar prozente halt sagen wir mal 150 euro darf sie bekommen ohne dass es abzüge gibt..so jetzt verdient sie aber nicht 150 euro sondern 400 euro ...also 250 mehr:) das heißt das diese 250 euro die ihr dann durch ihre arbeit von der arbeitsstelle bekommt das arbeitsamt euch nicht mehr bezahlt weil ihr sie ja von woanders schon zur verfügung habt also von der arbeitsstelle...somit bekommt ihr nur noch 750 euro vom arbetsamt und 400 von der arbeitstelle und habt immernoch genügend geld nur diesmal durch extra arbeit

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"Ihr wird irgendwas abgezogen und die vom Arbeitsamt versuchen einem was zu erzählen sie hätten meiner mutter zu viel geld gegeben ..Sie bekommt nichts nachgezahlt obwohl es ständig heißt es kommt bald"- Ohne den Bescheid zu sehen und die genauen Umstände und Beträge zu kennen, kann man da nur im Nebel stochern. Nach dem, was du schreibst, scheint zumindest irgendeine Überzahlung stattgefunden zu haben, die die ARGE dann anschließend verrechnet bzw. einbehalten hat. Deine Mutter kann sich den Bescheid und die Berechnung bei der ARGE erklären lassen; darauf hat sie ein Anrecht. Wenn sie meint, dass der Bescheid nicht stimmt, kann sie (nachweislich) gegen den Bescheid Widerspruch einlegen. Sie kann sich zur Unterstützung an eine Beratungsstelle wenden oder auch sich beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen und einen Sozialrechtsanwalt aufsuchen, der sie dann berät und vertritt (Eigenbeitrag max. 10 €). Wenn deine Mutter Einkommen aus Erwerbstätigkeit hat, kann bzw. darf sie rechnerisch nicht weniger Geld in der Hand zur Verfügung haben als ohne Erwerbstätigkeit/ rein mit ALG2. Im Gegenteil.. durch die Freibeträge müsste sie mehr in der Hand haben.

Sollen wir jetzt die Glaskugel einschalten und damit die Bescheide einsehen, um sie nachzurechnen?

Oder willst Du Trost und Bestärkung?

Sojana 11.02.2011, 21:07

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