Darf Arbeitsunfall abgelehnt werden ?

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5 Antworten

Ich hatte auch mal einen Arbeitsunfall  der erst anerkannt wurde und nach drei Wochen wurde es revidiert.

Man schrieb mir:

Ein Arbeitsunfall ist ein zeitlich von außen auf den Körper einwirkendes zeitlich begrenztes Ereignis.( Ich hatte 180 KG in vorgebeugter Stellung angehoben und dabei ist der Halswirbel kaputt gegangen.)

Man hätte mir ein Leben lang eine Rente zahlen müssen.

Da man bei Dir Vorschädigungen gefunden hat schiebt man es darauf.

Ich würde Widerspruch einlegen, Gutachter einschalten bzw. notfalls klagen.

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Hoi.

Es dürfte sich hierbei um eine "Gelegenheitsursache" handeln.

"Für den Fall, dass die kausale Bedeutung einer äußeren Einwirkung mit derjenigen einer bereits vorhandenen krankhaften Anlage zu vergleichen und abzuwägen ist, ist darauf abzustellen, ob die Krankheitsanlage so stark oder so leicht ansprechbar war, dass die "Auslösung" akuter Erscheinungen aus ihr nicht besonderer, in ihrer Art unersetzlicher äußerer Einwirkungen bedurfte, sondern dass jedes andere alltäglich vorkommende Ereignis zu derselben Zeit die Erscheinung ausgelöst hätte. Bei der Abwägung kann der Schwere des Unfallereignisses Bedeutung zukommen. Dass der Begriff der Gelegenheitsursache durch die Austauschbarkeit der versicherten Einwirkung gegen andere alltäglich vorkommende Ereignisse gekennzeichnet ist, berechtigt jedoch nicht zu dem Umkehrschluss, dass bei einem gravierenden, nicht alltäglichen Unfallgeschehen oder besonderen Problemen in der anschließenden Heilbehandlung, ein gegenüber einer Krankheitsanlage rechtlich wesentlicher Ursachenbeitrag ohne weiteres zu unterstellen ist (vgl. insgesamt zum Vorstehenden BSG, Urteile vom 09.05.2006 - B 2 U 1/05 R, B 2 U 40/05 R, B 2 U 26/04 R -, jeweils m. w. H.)."

 

Lange Rede, kurzer Sinn: das dein Knie auf der Arbeit knackte, war reiner Zufall und hätte ebenso bei Wäsche aufhängen oder bei der Gartenarbeit passieren können. Dadurch ist die Arbeit eben nicht die wesentliche Ursache, sondern der Vorschaden.

Aber warum hast da ein Problem mit? Die Krankenkasse zahlt doch die OP's und dein Krankengeld.

Ciao Loki

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Ein Arbeitsunfall ist ein plötzliches Ereignis. Auch wenn die Vorschädigung durch die Arbeit kommt (was aber wohl nicht sicher festgestellt werden kann), wäre die Schädigung dann über einen längeren Zeitraum entstanden, und somit ist es per Definition kein Unfall mehr, als auch kein Arbeitsunfall.

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Geht es etwas genauer? Wer lehnt den Arbeitsunfall ab?

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julecollin 12.03.2016, 20:01

Die Dame sagte die Bg hätte es abgelehnt 

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Allexandra0809 12.03.2016, 20:14
@julecollin

Wenn Du bereits etwas am Knie hattest, dann hat das mit dem Arbeitsunfall nichts zu tun. Ob die Schädigung, die schon vorhanden war, mit Deiner Arbeit zu tun hat, kann Dir hier keiner sagen. Jedoch wird das die BG immer ablehnen, da Du ja bisher nie beim Arzt warst und das als Arbeitsunfall angegeben hast.

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johnnymcmuff 12.03.2016, 20:45
@Allexandra0809

da Du ja bisher nie beim Arzt warst und das als Arbeitsunfall angegeben hast.

Den Text seiner Antwort hast Du anscheinend nicht richtig gelesen, dort steht unter Anderem:

Ich wurde ins Krankenhaus gebracht 

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Allexandra0809 12.03.2016, 21:35
@johnnymcmuff

Doch hab ich gelesen, nur wohl etwas schlecht ausgedrückt. Nie beim Arzt bei den vorigen Verletzungen, sondern erst jetzt und da wurde eben die Vorgeschichte erkannt.

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Wenn du im Knie schon Vorschäden hattest, dann ist es auch kein Arbeitsunfall!

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julecollin 12.03.2016, 20:50

Ich hatte aber vorher nie schmerzen war nie in Behandlung. 

Die Abnutzung gen am Knorpel können doch auch durch meinen Job entstanden sein

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turnmami 13.03.2016, 00:04
@julecollin

Dann ist es aber auch kein Arbeitsunfall, weil Abnützung nicht von einem UNFALL erkommen können

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