darf arbeitgeber nach erfolgter kündigung,noch solche forderung stellen

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19 Antworten

Wieso braucht ein Arbeitgeber eine Lebenslauf bei Beendigung des Vertragsverhältnisses? Das ist doch nur Schikane um die Zahlung hinaus zu zögern. Ich würde diese sofort dem zuständigen Arbeitsgericht mitteilen, dass die vereinbarte gütliche Trennung nicht eingehalten wird.

Also die Nachfrage nach dem Lebenslauf ist total unüblich nach einer Beschäftigung. Einzige Gründe, außer den zuvor genannten Hinhaltegründe des AG, können für mich nur sein:

  • Der AG meint das bei EInstellung Unwahrheiten gesagt wurden und will nun schriftlich Lebenslauf damit er das beweisen kann (faalsche Angaben zu vorherigen AG'S oder falsche Angaben über Beschäftigungszeiten)
  • Ihr Lebenspartner wurde als Facharbeiter eingestellt, der AG zweifelt aber an ob eine Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen wurde und will nun den Lebenslauf als Beweis.

Beim letzten Fall aäre es auch nachvollziehbar das er es vor der Lohnzahlung verlangt. Denn dann könnte er ihren Lebenspartner als Helfer bezahlen und müsste keinen Facharbeiterlohn bezahlen und könnte wegen arglistiger Täuschung sogar Kürzungen vornehmen.

Wenn keine dieser 2 Gründen zutrifft (dann kann es ansonsten bitter werden) auf jeden Fall zum Rechtsanwalt oder Arbeitsgericht und klagen.

blondy53 09.10.2010, 20:30

danke sehr, er kann keine unwahrheiten gesagt habe,da er als kraftfahrer eingestellt und auch schon bezahlt wurde,jetzt erst nach erfolgter klage bzw aussergerichtlichen einigung mit unserem anwalt verlangt er diese sachen. gericht hat der einigung zugestimmt und bestätigt.liebe grüße

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Äh, nö! Persönlichkeitsrecht! Lückenloser Lebenslauf, ganz abgesehen von "wozu", Den Arbeitgeber hat nur mein direktes Beschäftigungsverhältnis zu interessieren. In deinem Fall ist dies belanglos und daher hat er Überstunden und Urlaubstage, sofern nicht anders im Arbeitsvertrag verankert, auszuzahlen.

Ich würde mir sofort einen Anwalt nehmen! Ist mit Lebenslauf der normale Lebenslauf oder eine Aufstellung der Arbeitsstunden Ihres Lebenspartners gemeint? Wenn der normale Lebenslauf, welcher einer Bewerbung beiligt gemeint ist, dann verstehe ich die Aussage des Arbeitgebers nicht. Ein Lebenslauf trägt nicht zur Sache bei, es geht schließlich um Urlaubsauszahlung und Gehaltszahlungen, dafür ist ein Lebenslauf unerheblich. Allerdings hat man leider ohne Anwalt kaum eine Chance.

guten abend

hat dein partner dem arbeitegber noch keinen lebenslauf zukommen lassen? das passiert ja meistens bei der bewerbung.

möglicherweise hat dein partner da die unwahrheit geschrieben oder ähnliches zumindest vermutet der arbeitgeber sowas. was der arbeitgeber nun ausnutzen möchte. möglicherweise hat der arbeitgeber garkeinen lebenslauf von deinem partner verlangt oder bekommen.

aber das macht alles nichts. der arbeitgeber hat nun überhaupt keine forderungen oder irgendwelche hahnebüchenen bedingungen mehr zu stellen, die nur darauf zielen, deinem partner zu benachteiligen. er hat die noch offenen forderungen zu zahlen, so wie eben aussergerichtlich vereinbart wurde. der rest ist schikane oder einfach verzögerungstaktik. die vereinbarungen sind ja irgendwo niedergeschrieben, was jeder noch zu leisten hat an zahlungen oder ähnlichem.

interessant wären die summen um die es geht und der grund der kündigung und was überhaupt aussergerichtlich vereinbart wurde. musst du natürlich nicht hier schreiben.

nervt der arbeitgeber weiter, geht zu einem anwalt. wenn es die fehlenden beträge wert sind.

tschüss burki

ein lebenslauf ist vertraglich nicht zwingend erforderlich und nein er darf sich nicht auf den lebenslauf berufen da dieser keine auswirkungen auf seine bereits geleistete arbeit hat. was is das für ein komischer arbeitgeber?? er hat deinen lebenspartner unter berücksichtigung aller damals vorhandenen infos (berwerbung, lebenslauf, qualifikationen,...) eingestellt und war sich dessen bewusst.

die erbrachte arbeitsleistung muss entlohnt werden.sofort zum anwalt..eventuelle nachteile die durch die nichtzahlung entstehen(z.b mietrückstand usw) sofort einklagen..

Was bitteschön soll ein ausführlicher Lebenslauf mit der Abrechnung des Arbeitsverhältnisses zu tun haben? Mit Verlaub, das ist gequirlte Affenkacke.

Ich bin davon überzeugt, dass der ehemalige Arbeitgeber Ihren Lebenspartner ärgern möchte, weil es mit der Kündigung nicht so gelaufen ist, wie er sich das vorgestellt hat.

Ihr Lebensgefährte hat nun zwei Möglichkeiten:

  1. Er spielt das Spiel mit und lässt seinem ehemaligen Arbeitgeber den ausführlichen Lebenslauf zukommen und hofft dass seinem ehemaligen Vertragspartner nicht noch andere Spielchen einfallen.

  2. Er mahnt den Arbeitgeber schriftlich ab und fordert die Zahlung der ausstehenden Gehälter (Gelder), binnen einer Woche nach Zugang der Mahnung. Für den Fall dass der ehemalige Arbeitgeber nicht zahlt, werden arbeitsrechtliche Schritte angedroht. Das Mahnschreiben per Einschreiben mit Rückschein zustellen.

An der Stelle Ihres Lebensgefährten würde ich Variante 2 wählen. Zudem würde ich empfehlen einen Fachanwalt für Arbeitsrecht einzuschalten, damit dem rachsüchtigen Ex-Arbeitgeber das Handwerk gelegt wird.

Peter Kleinsorge

Wofür soll der denn sein??? Der AG hat den lohn zu zahlen und fertig, da würde ich mich auf nix einlassen und alles vom Anwalt regeln lassen.

In der aussergerichtlichen Einigung steht sicherlich, was beide Seiten noch zu leisten haben. Das muss erbracht werden und sonst nichts.

Was hat denn der Lebenslauf mit dem Lohn zu tun? Habt ihr denn keinen Rechtsanwalt (besteht eine Rechtsschutzversicherung?)?

Was hat ein Lebenslauf mit Abrechnungen pp zu tun? Der Arbeitgeber weiß doch, wie lange dein Lebensgefährte da beschäftigt war ... das ist m. E. Hinhaltetaktik ... würd ich mich nicht drauf einlassen ...

Hi, Schikane. Sollte normalerweise sofort verboten werden. Gehe zur Gewerkschaft, zum RA. Kannst RA auch online anfragen (geringe Kosten, vorher aushandeln). Die RA Kosten muß der Unterlegene zahlen. Aber: vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand. Link nur als Beispiel aufzufassen. Gruß Osmond http://www.e-recht24.de/

Wie ist es um dem (Ex)Arbeitgeber bestellt?

Droht vielleicht eine Insolvenz?

Vielleicht will er die Zahlungen nur hinauszögern, um im Falle einer Insolvenz nichts zahlen zu müssen.

Ich würde schnellstmöglich zu einem Anwalt gehen!

so etwas verlangt man vor der einstellung, nicht nach der kündigung, reine schikane, zum anwalt, damit die sache vor gericht geht. er muß einen auf den deckel kriegen.

Völliger Unsinn!

Ihr habt einen Vergleich geschlossen und da steht alles drin.

Wenn der AG den Vergleich nicht einhält, ab zum Anwalt!

Kurze Frist setzen und Wumm!

Nein, darf er nicht! Er hat das Gerichtsurteil ohne Wenn und Aber zu erfüllen.

Nein, der Lebenslauf ist dafür nicht relevant.

Reine Schikane.

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