Darf / Kann man seinen Mieter fragen ob man Tier in seiner Wohnung halen darf?

14 Antworten

du mußt den VERmieter fragen , nicht den Mieter ;) ;) ..............allerdings macht es wohl wenig Sinn wenn im Mietvertrag schon Hundehaltung ausgeschlossen ist.......... da wird er sicher bei dir keine Ausnahme machen..........

Natürlich kannst du fragen. Eigentlich gibt es gar kein allgemeines hundehalteverbot mehr aber der vermieter hat da das letzte wort. Du meinst doch deinen VERmieter,oder?

Im Falle des BGH-Urteil von 2013 hatte der Vermieter nicht das letzte Wort. Die Haltung des betreffenden Hundes wurde vom Gericht erlaubt, eine Kündigungsmöglichkeit durch den Vermieter wurde ausgeschlossen.

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@Georg63

Das ist nur ein Urteil und kein Gesetz. Würde bedeuten, dass der Mieter "sein Recht" gerichtlich einfordern müsste - was Geld kostet und kaum Erfolg verspricht. Also wäre doch der Rat, sich eine Wohnung zu suchen, wo das Halten von Hunden vom Vermieter erlaubt ist, deutlich stressfreier, zumal der Vermieter immer noch Eigentümer ist und bestimmen kann, was mit seinem Eigentum geschieht.

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/h1/hund.htm

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@KaeteK
Würde bedeuten, dass der Mieter "sein Recht" gerichtlich einfordern müsste - was Geld kostet und kaum Erfolg verspricht.

Bitte erstmal das Urteil lesen, bevor man tippt: Der BGH hat in dem Urteil die Pflicht des Mieters zur Vorausklage ausdrücklich verneint, klagen muss der Vermieter...

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@KaeteK
zumal der Vermieter immer noch Eigentümer ist und bestimmen kann, was mit seinem Eigentum geschieht.

Wenn der Mietvertrag unterschrieben ist, gilt diese Aussage nur sehr eingeschränkt. Das Gesetz gibt dem Mieter sehr großen Freiraum im Umgang mit einer Wohnung und dem Vermieter nur minimale Einflussnahme.

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@Mephisto2343

http://www.immonet.de/service/wohnung-hund.html

Ausschnitt daraus:

  • Was passiert, wenn sich Vermieter und Mieter uneinig darüber sind, was Störfaktoren sind bzw. unterschiedlicher Meinung sind, wie sehr das Tier Nachbarn stören würde?

Breiholdt: Ein solcher Fall endet in aller Regel vor Gericht. Je nach mietvertraglicher Ausgestaltung ist eine Klage des Mieters auf Zustimmung zur Tierhaltung erforderlich oder aber der Vermieter erhebt eine Beseitigungs- und Unterlassungsklage gegen seinen Mieter. Dabei liegt die Entscheidung beim Richter, der stets im Einzelfall alle vorgetragenen Kriterien abwägt.

  • Wie gehe ich am besten vor, wenn ich meinen Vermieter auffordern will, eine Einzelfallentscheidung zu treffen?

Breiholdt: Wichtig ist zunächst, den Mietvertrag anzuschauen. So gilt die Entscheidung des BGH nur für formularvertragliche Regelungen, nicht hingegen für ein individuell vereinbartes Hunde- oder Katzenverbot. In aller Regel jedoch sollte der Mieter an seinen Vermieter oder den beauftragten Verwalter herantreten und um die Zustimmung bitten, sowie gegebenenfalls auch schon seine Beweggründe darlegen.

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@Georg63

Wenn der Mietvertrag unterschrieben ist, gilt diese Aussage nur sehr eingeschränkt. Das Gesetz gibt dem Mieter sehr großen Freiraum im Umgang mit einer Wohnung und dem Vermieter nur minimale Einflussnahme.

Das ist bei mir wohl noch nicht angekommen - sicher hat ein Mieter Rechte, aber ein Mieter hat auch Pflichten - umgekehrt genauso.

Du meinst also, sobald der Mietvertrag unterschrieben ist, steht es dem Vermieter nicht mehr zu, Rechte zu haben, auf sein Eigentum? Oder wie darf ich das verstehen?

Man muß sich nicht wundern, wenn es immer mehr Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter gibt - Wir haben ein Generation, die immer weniger unterscheiden kann, was deins und meins ist...

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@KaeteK

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&nr=63818&pos=0&anz=1

Zitat:

"b) Soweit die Revision bei der Abwägung des Berufungsgerichts schließlich die Berücksichtigung des Umstandes vermisst, dass ein Mieter nach § 241 Abs. 2 BGB zwar vom Vermieter Rücksichtnahme verlangen könne, hierfür aber eine auf die individuellen Umstände und konkreten Bedingungen bezogene Klage auf Zustimmung zu der gewünschten Tierhaltung erheben müsse, geht sie von unzutreffenden rechtlichen Prämissen aus. Es trifft zwar zu, dass die Zulässigkeit der Hunde- und Katzenhaltung in Anbetracht der Unwirksamkeit der streitgegenständlichen Formularklausel von einer an den Umständen des Einzelfalls ausgerichteten Interessenabwägung abhängt, deren rechtliche Grundlage allerdings nicht in § 241 Abs. 2 BGB, sondern in der mietrechtlichen Regelung des § 535 Abs. 1 BGB zu suchen ist (vgl. Senatsurteil vom 14. November 2007 - VIII ZR 340/06, aaO). Die gebotene Interessenabwägung ist jedoch nicht nur im Rahmen einer vom Mieter angestrengten Klage auf Zustimmung zur Tierhaltung, sondern auch bei einer vom Vermieter erhobenen Beseitigungs- und Unterlassungsklage vorzunehmen."

Auszug aus dem Original-Urteil, der Mieter muss NICHT auf Zustimmung klagen...

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Sollte man sich aber dennoch einen Hund anschaffen. Und der Vermieter bekommt davon wind. Belastet das sehr das Mietverhältnis

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@Einafets2808

Solange der Vermieter nicht im gleichen Haus wohnt, würde das für mich keine große Rolle spielen. Außerdem könnte man darüber diskutieren, wer die "Belastung" herbeigeführt hat ....

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@Georg63

Dennoch sitzt der Vermieter am längeren Hebel...

Was bringt dir das Diskutieren, wer die Belastung herbeigeführt hat, wenn der Stress erst mal da ist? In dem Fall hast sie du herbeigeführt, weil du dich über den Wunsch deines Vermieters hinweggesetzt hast.

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Ich wollte mal wissen ob man seinen Mieter fragen kann ob man einen Hund in der Wohnung halten darf, obwohl im Mietfertrag steht das man KEINE Tiere in der Wohung halen darf. Damit meine ich ob man das bringen kann und den Mieter wenigstens fragen kann...!Ich würde mich über viele Antworten freuen!!!

Fragen kann man immer.

Zumal generelles Tierhaltungsverbot unwirksam ist und der Vermieter die Interessen aller Parteien berücksichtigen muss.

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