Dampfen im Restaurant und in/an öffentlichen Plätzen?!

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5 Antworten

Zuerst einmal: Dampfen (also der Gebrauch einer E-Zigarette) fällt eigentlich nicht unter die Nichtraucherschutzgesetze, denn:

"Rauchen ist definiert als bewusstes Einatmen von Rauch verbrennender Pflanzenteile bis in die Mundhöhle oder bis in die tieferen Atemwege und Lunge." Quelle [1]

Bei der E-Zigarette verbrennt nichts, also greift de Nichtraucherschutz nicht.

Im Restaurant gilt aber auch das Hausrecht des Wirtes - also sollte man ggfs. nachfragen, bevor man losdampft. Der Wirt kann verschiedene Gründe haben, wenn er es verbietet, z.B.

  • Mangelnde oder falsche Information (es gab ja eine regelrechte Desinformationskampagne)
  • Irritation anderen Gäste ("Der darf, ich nicht?!?")
  • Vermeintliche Belästigung durch Dampf oder Aromastoffe

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Bisher haben alle Wirte, bei denen ich nachgefragt habe, zugestimmt. Bis auf einen. Und jetzt rate mal, wo ich nicht mehr essen gehe...

Übrigens: Ausnahme ist die Stadt Köln, hier ist man der Meinung, daß auch E-Zigaretten in Gaststätten verboten sind, Quelle [2]. Diese Aussage dürfte aber einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten. Stichwort: Desinformationskampagne

Zum Thema Bundesbahn. Die DB hat zumindest in dern Zügen selbst das Dampfen verboten. Siehe Beförderungsbedingungen S. 14:

www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2012/mdb_92968_befoerderungsbedingungen_31_10_2012.pdf

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Paddy1977 25.11.2012, 09:08

aber darf die bahn das dampfen verbieten???

das wäre so als wenn die bahn das kaugummikauen (nikotinkaugummi) verbieten würde....

ein kunde der geduld und geld hat würde sicherlich einen positiven richterspruch erreichen, denke ich.

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Theoretisch würde ich dich mit Wasser übergiessen - das ist auch nicht schädlich oder verboten.

G imager761

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aber mit welchen gründen wird das dampfen verboten?

wie ich schon schrieb, könnte die bahn ja auch das kaugummi oder mineralwassertrinken verbieten?!

es würde sicherlich gerichtlich keinen bestand haben wenn sich ein kunde auf freie entfaltung der persönlichkeit UND dem gericht nachweist, dass es für gäste/kunden keine gefahr im sinne des nichtraucherschutzgesetz darstellt.

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Die gute Kinderstube lässt grüssen, eine Entscheidung fürs leben, auch in der Öffentlichkeit.

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