Dampf mit Überdruck auf Normaldruck kondensieren und abkühlen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Druckänderung ist (wahrscheinlich) nicht irrelevant, wenn es sich nicht nur um ein paar wenige Millibar handelt. Irgendetwas muss ja mit dem Dampf geschehen, damit er von dem Überdruck auf den Atmosphärendruck entspannt wird.

Ich würde in der Tat ein hs-Diagramm nehmen, die beiden Endpunkte eintragen - und schauen, welche Zustandsänderungen möglich sind.

Was Du beschreibst könnte durchaus zu einem Arbeitsprozess in einer Dampfanlage passen: Heißdampf wird einer Turbine zugeführt, die den Dampf entspannt, dabei gegebenenfalls auch in das Nassdampfgebiet hinein arbeitet. Im Kondensator wird der jetzt eventuell nasse Dampf bei praktisch konstantem Druck weiter gekühlt, bis er vollständig kondensiert ist.

Hallo und danke für die Antwort, das habe ich befürchtet. Aber eigentlich soll es wirklich nur eine Leitung sein, keine Arbeitsmaschine. Aber die Druckdifferenz ist immerhin fast 13 bar, das verwirrt mich. Leider muss ich das morgen fertig haben. Aber ich versuche es mal, wie du beschrieben hast.

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@JOberst

In einer einfachen Leitung ist diese Zustandsänderung wohl nicht zu erreichen, wenn sie nicht ewig lang und dabei ziemlich dünn ist (Aufzehrung des Arbeitsvermögens durch Reibung). Man kann sicher durch Kühlung den Dampf kondensieren, aber der Druck bleibt hoch.

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Enthalpie und Entropie habe ich mal vor 40 Jahren auf der Hochschule gehabt!
Aber vielleicht eine Anregung:
Die Formel ist ja p1V1/T1 = p2V2/T2 (2 Systeme).
Jetzt musst du festlegen, welche Größe konstant ist: isobarer, isochorer oder isothermer Vorgang.
Für die Enthalpie muss es aber noch eine Hochschulformel geben.

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