Dämmung dach und außendämmung?

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6 Antworten

Spar Dir lieber das Geld und fahre in den Urlaub.

Dämmungen sind in der Regel unwirtschaftlich, denn sie kosten mehr, als das sie sich über die Einsparungen an Heizkosten refinanzieren. Wer das Gegenteil behauptet ist nur auf Geschäftemacherei aus. Einzig lohnen könnte sich die Dämmung der oberen Geschoßdecke, wobei jedoch kapillaraktive Dämmmaterialien hier zu bevorzugen sind (Holzfaserdämmstoffe).

Wirtschaftlich ist die Umstellung von Heizkörperheizung auf wärmestrahlungsintensive warmwasserbasierende Heizsysteme. Neben Wandheizungen bieten sich hier Heizleisten besonders gut nur Nachrüstung in Bestandsbauten an. Fußbodenheizungen werden eher selten nachgerüstet.

Diese wärmestrahlungsintensive Heiztechnik sorgt für eine Trocknung der Baussubstanz, wodurch automatisch der Dämmwert steigt. Daher sind Heizkosteneinsparungen bis zu 30% gegenüber der Heizkörperheizung möglich und mit der hydraulischen Heizleiste am preiswertesten zu realisieren.

Schon J.S. Cammerer hat vor Jahrzehnten ermittelt, wie stark der Dämmwert der Ziegelwand bereits bei leichten Feuchten absinkt. Seine Ergebnisse sind leicht mit seinem Namen zu ergoogeln und sehr aufschlussreich.

Daher nützt es nichts, Dämmschichten auf die Bestandswand zu kleben, ohne diese vorher ordentlich getrocknet zu haben. Zur Trocknung nutzen Fachfirmen Mikrowellentechnik oder eben die Wärmestrahlung.

Letzteres kann man selbst dauerhaft in den Räumen haben, durch die Umstellung der Heizanlage und man spart sich die Kosten für die "Profi-Trocknung" und genießt ein dauerhaft trockenes Haus.

Mittels WDVS auf der Fassade lassen sich in der Praxis zu hohen Investitionskosten offenbar 20-25% an Heizkosten einsparen, oft aber auch weniger. Theoretischen Energieeinspar-Berechnungen sollten immer mit großer Skepsis betrachtet werden, da der U-Wert im Labor unter Ausschaltung der Wärmespeicherung der Baustoffe ermittelt wurde, in der Praxis aber die Wärmespeicherung eine große Rolle spielt, da es im Tag-Nacht-Rhythmus der Natur keine stationären (Labor-)Bedingungen gibt.

Nach 10 Jahren müssen wärmegedämmte Fassaden oftmals schon überarbeitet werden (Neuanstrich wegen Veralgung, Rißbildung, etc.), nach 20 Jahren sollte man mal die Dämmwirkung überprüfen, da diffusionsoffenes, aber nicht kapillar leitendes Dämmmaterial (Mineralwolle, Styropor, etc.) am Taupunkt auffeuchtet. Aufgefeuchtet sollte das WDVS schon entsorgt werden. Wenn ggf. verbautes Styropor mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelt wurde, wird es zum Sondermüll.

Kleine Rechnung zum Nachdenken:

Das Einfamilienhaus besitzt bei 100qm Wohnfläche eine Fassadenfläche von 150qm. Die jährlichen Heizkosten betragen 2000,-EUR. Nach der Sanierung betragen die Heizkosten 1500,-EUR. Es wurden also 500,-EUR im Jahr eingespart.

Wirtschaftlich ist eine Maßnahmen, wenn sich die Investition innerhalb von 10 Jahren amortisiert (Festlegung durch Gerichte).

Demnach dürfte die Sanierung 5000,- Euro nicht überschreiten, wenn es wirtschaftlich bleiben soll. Für 5000,- Euro gibt es aber nur ca. 50qm Wärmedämmung an der Fassadem bei einen Quadratmeterpreis von 100,-EUR.

Man kann seine Amortisationsgrenze aber auch auf 30 Jahre hoch setzen. Dann kann man die 150qm Fassade vollständig bekleben und ab dem 30sten Jahr fängt man an, Kosten zu sparen. Wenn dann das WDVS so lange ohne weitere Investitionen hält. Die Wahrscheinlichkeit ist also sehr hoch, dass sich das WDVS auf der Fassade NIE (!) rechnet.

http://www.club-of-home.de/site/wp-content/uploads/2013/12/Artikel-23-W%C3%A4rmed%C3%A4mmung-Sinn-oder-Unsinn.pdf

Im Gegensatz die Umrüstung von Heizkörpertechnik auf Heizleisten:

Umrüstungskosten bei vier Zimmern, plus Küche und Bad: 4000,-EUR (man rechnet ca. 500,-EUR Kosten pro ersetzten Heizkörper). Bei 25% Einsparung von 2000,-EUR Heizkosten spart man 500,-EUR im Jahr ein. Nach 8 Jahren hat sich die Umrüstung bereits amortisiert und man spart Kosten ein. Diese Maßnahme ist also wirtschaftlich.

also ich finde es auch unsinnig das zu verallgemeinern. Vor allem durch konstant neue Methoden und Techniken lässt sich viel rausholen und außerdem das dach muss auch alle paar Jahrzehnte generell neu gemacht werden. Wasserschäden kosten meist deutlich mehr. 

du bekommst ja steuerlich ziemlich viel Unterstützung. aber wie grundludwigpia schrieb ist es eine Einzelfall Entscheidung. wenn du das haus verkaufen würdest in zukunft mal, können solche investitionen auch angerechnet werden und von vorteil sein. auf der Bank bekommt man ja eh keine zinsen mehr, daher ins eigenheim investieren und effiziente wertsteigerung zu betreibung ist nie verkehrt. vom urlaub hast du ja auch nicht mehr außer schöne Erinnerungen. das zumindest meine Meinung

Der anbieter Purtec www.purtec-dachsanierung.com berät ziemlich gut und die haben auch eigene und gute produkte wie den polyurethan hartschaum. nach einem angebot weißt du es genau...hoffe das hilft

Dämmung ist in der Regel unwirtschaftlich? Dann ist Ihre Regel wohl schon länger ausgeblieben! Wenn Sie keine Dachdämmung haben, dann amortisiert sich eine Dämmung mit Mineralwolle innerhalb kürzester Zeit. Das garantiere ich Ihnen. Sie können unthttps://daemmstoffeimnetz.de/klemmfilz-kaufen/en/ aktuelle Quadratmeterpreise für Dämmstoffe einsehen. Unter https://daemmstoffeimnetz.de/verarbeitungs-hinweise-und-anleitungen/ können Sie sich anschauen, wie es funktioniert..

Bei der Außendämmung kannst du, incl. Gerüstbau, Dämmung, Gewebe und Außenputz, mit 100 € pro Quadratmeter rechnen.

wir haben vor einiger Zeit ca 60 qm ausgebaut , Innen gedämmt, gipsplatten und laminat verlegt und ca. 5000 € gezahlt kann mich also dem wert von 100 € pro qm anschließen ist ein guter Richtwert

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m²-Preis kann man schlecht sagen, da die Dämmstoffe zu unterschiedlich sind. Ich empfehle hier Neopor, da dieses - bei gleicher Stärke - besser dämmt als Polystyrol.

Lasse dir von mehreren Firmen Kostenvoranschläge machen. 

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