Dachterrasse vom Vermieter einfach weggemacht, darf der das?

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5 Antworten

danke ich glaub werd da mal was mit dem Anwalt machen, da Terrasse mit im Mietvertrag steht bzw die qm

Dann würde ich auf jeden Fall eine Mängelanzeige an den Vermieter schreiben und gleichzeitig angemessen die Miete mindern:

  • Man muss den Vermieter über die Mängel in Kenntnis setzen.(Per Einwurfeinschreiben)

  • Setzen Sie ihm eine angemessene Frist zur Behebung der Mängel.Bei nicht schwerwiegenden Mängeln 2-4 Wochen. Bei Schwerwiegenden kürzer.

  • Die Frist muss datumsmäßig bestimmt oder bestimmbar sein. Also nicht schreiben „umgehend“ oder „sofort“, sondern „bis zum [Datum in drei Wochen].

  • Kündigen Sie dem Vermieter an,dass Sie bei fruchtlosem Ablauf der Frist eine Ersatzvornahme(Selbstbeauftragung) vornehmen werden und die Kosten ab übernnächsten Monat mit der fälligen Mietzahlung aufrechnen werden.

Ist der Vermieter nicht erreichbar oder nicht rechtzeitig erreichbar, etwa, wenn er gerade in Urlaub ist und be- oder entsteht ein Mangel, dessen Behebung zur Abwendung einer Gefahr für den Mieter oder die Mietsache nicht aufgeschoben werden kann, kann der Mieter ebenfalls entsprechende Maßnahmen veranlassen und vom Vermieter Aufwendungsersatz verlangen. www.anwalt-im-netz.de/mietrecht/mangel-der-mietsache.html

Anstatt der Ersatzvornahme kann die Miete angemessen gemindert werden.

Die Höhe einer Minderung sollte ein Anwalt oder Mieterbund festlegen.

•Kündigen Sie dem Vermieter an,dass Sie bei fruchtlosem Ablauf der Frist eine Ersatzvornahme(Selbstbeauftragung) vornehmen werden und die Kosten ab übernnächsten Monat mit der fälligen Mietzahlung aufrechnen werden.

Das könnte bei einer Terrasse mit fehlender Brüstung ein teurer Spaß werden. Ich denke, dass hier die - von dir genannte - Mietminderung der bessere Weg ist.

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Ganz klar: Der darf das! Der Maßnahme ging sicher voraus, dass das darunter liegende Dach überprüft wurde und man irgendwie zu dem Schluss kam, dass hier mit sehr viel Aufwand etwas saniert werden müsste, was in keinem Verhältnis zum Wert des Hauses insgesamt steht. Man kann also den Vermieter nicht dazu zwingen, eine Dachterrasse neu zu bauen, wenn das möglicherweise konstruktiv gar nicht mehr geht, weil es entweder statisch nicht wirklich sicher machbar ist oder eben viel zu teuer wird.

Allerdings muss er dann in Kauf nehmen, dass er künftig weniger Miete bekommt.

Besteht ihr auf einer Terrasse, müßt ihr Euch ggf. was neues suchen. Vielleicht will Euch der Vermieter los werden.

nee es wurde gar nichts vorher überprüft es wurde einfach gemacht und fertig, naja nach anderem Mietobjekten haben wir schon geschaut ist nur bissel schwierig mit Tierhaltung, da der Vermieter gar nichts hier am Haus macht, obwohl er es am Anfang mündlich versprochen hat,

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@Din80
irgendsowas Schwarzes mit Balken befestigt,

Ich tippe darauf, dass das irgend wie schwarze Dachpappe auf Balken ist, die dafür sorgen soll, dass kein Wasser darunter eindringt. (Könnte sein.)

Wenn aber keine Überprüfung statt gefunden hat und somit auch kein undichtes Dach die Ursache für den "Umbau" ist, nehme ich an, dass Euch der Vermieter einfach los werden will. Das entnehme ich auch daraus, dass er am Haus gar nichts macht, obwohl er das wohl irgendwann vor hatte.

Meine Erfahrung: Reicht man einem Mieter den kleinen Finger, reißt er gleich den ganzen Arm aus. Eine schlechte Erfahrung dieser Art, kann dazu führen, dass man als Vermieter nichts mehr macht, was für den Mieter irgendwie nützlich wäre. Geht dann das Mobbing (gefühlt) durch den Mieter weiter, will man den irgendwie los werden und dann überlegt man sich, was man machen könnte. Die Umwandlung der Dachterrasse könnte so eine Maßnahme sein.

Gab es in der Vergangenheit Vorfälle oder Auseinandersetzungen mit dem Vermieter, die eine solche Vorgehensweise provoziert haben könnte?

Damit meine ich noch nicht einmal, dass ihr irgend etwas unrechtes getan oder gefordert habt, sondern nur solches, was vielleicht beim Vermieter so angekommen ist.

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wir sind momentan per Rechtsanwalt dran, und die Miete wurde mitlerweile gemindert

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Die Wohnung wurde mit Terrasse vermietet. Also habt ihr Anspruch darauf. Das m. E. auch dann, wenn sie bei der Wohnflächenberechnung nicht berücksichtigt wurde. Wenn sie nicht neu errichtet wird, könnt ihr eine Mietminderung durchführen. So 5% allemal (von der Bruttomiete). Soeben lese ich, dass die Fläche doch berücksichtigt wurde. Also die Terrassenfläche von der Wohnfläche abziehen und gleiches bei der Berechnung der Betriebskosten, welche nach Wohnfläche umgelegt werden. Selbstverständlich reduziert sich da auch die Nettomiete.

Die Frage ist ob die Terasse im Vertrag bzw die qm hier hinzugerechnet wurden. Wenn ja: Miete ensprechend kürzen. Wenn nicht: Pech gehabt

Die Terrasse ist nicht nur eine Fläche in m². Sie ist auch eine wesentliche Eigenschaft des Hauses und wenn man diese weg nimmt, wird man auch eine Mietminderung dafür durchsetzen können.

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nu meine Frage darf der das???

Nein.

Da verringert sich ja auch die Qm oder täusch ich mich jetzt???

Nicht unbedingt. Was steht denn als Wohnfläche im Mietvertrag?

Was können wir da machen???

Mieterverein oder Anwalt aufsuchen. Die Mietsache ist nachteilig verändert worden. Das kann nicht ohne Konsequenzen bleiben: Entweder neue Terasse oder Mietminderung.

danke ich glaub werd da mal was mit dem Anwalt machen, da Terrasse mit im Mietvertrag steht bzw die qm

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