Dachfonds – für wen sinnvoll?

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3 Antworten

Dachfonds haben den großen Vorteil, dass sie die Anlage noch besser steuen und somit das Anlagerisiko minimieren. Da immer wieder einmal eine Branche oder ein Land, wie zuletzt China, in einen Abwärtssog geraten kann, ist eine größere Streuung der Anlagen, die über einen Dachfonds möglich ist, sinnvoll. Die Gebühren für Dachfonds sind auch sehr unterschiedlich. Am besten vor dem Kauf gut vergleichen, dann kann man auch viel Geld durch geringere Gebühren (fees) sparen.

Das ist ein Expertenstreit. Es gibt sowohl gute als auch nichts so gute Gründe für die Zeichnung von Dachfonds.

Es ist richtig, dass bei den meisten Dachfonds die Verwaltungsgebühr der einzelnen Zielfonds und die des Dachfonds zum Ansatz kommen. Weiterhin ist es von enormer Bedeutung, in welche Zielfonds der Dachfonds investiert. Bei großen Fondsgesellschaften sind es meistens eigene Zielfonds. Da keine Fondsgesellschaft nur gute Fonds hat, hat man dann auch schlechter Fonds im Dachfonds. Auch können die eigenen Präferenzen nicht richtig dargestellt werden.

Die Vorteile die Dachfonds aufweisen, ist der Service der Umschichtung innerhalb eines Fonds. Der Anleger und sein Berater brauchen sich nicht ständig um das richtige Asset Allocation zu kümmern das übernimmt der Dachfondsmanager. Ein weiterer Vorteil ist, dass es quasi für jeden Anleger vom Risiko her geeignete Dachfonds gibt.

Sicher streuen Dachfonds das Risiko stärker als Einzelfonds, aber dafür reduzieren sie natürlich auch die Gewinnaussichten, weil unter den integrierten Einzelfonds neben guten auch miese sind.

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