Dachboden voller Schlacke

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4 Antworten

Wundert mich, dass es schwarz ist. Vielleicht ist es alter Heustaub. Das wurde zu dieser Zeit oft zur Wärmedämmung verwendet. Tatsächlich wurde damals auch Sand in die Zwischendecken gegeben; zwecks Trittschalldämmung. Ich bezweifle, dass, was auch immer in der Zwischendecke ist, schädlich ist, wenn das Haus von 1895 errichtet worden ist. Kurioserweise mußt Du Dir mehr Sorgen machen, wenn das Haus zwischen 1960 und 1991 gebaut worden wäre (Asbest, etc). Ich denke Du kannst es bedenkenlos entsorgen, weil zu dieser Zeit noch natürliche Materialien verwendet worden sind.

Hiermit bedanke ich mich bei allen Antworten, sie waren durchaus hilftreich. Ich habe mir im nächsten Baumarkt den Atemschutz gekauft , den Teppich rausgeworfen und das Zeug etwas nassgesprüht und aufgekehrt. Diese Sauarbeit wünsche ich wirklich keinem ! Auf der Deponie gab es wie gesagt keine Probleme. Grüße Scutum

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entweder schlacke oder staub,schlacke sind meist so wie steinbrocken nur schwarz,ich würde ohne nachzudenken alles in die tonne klopfen,guten industriesauger im baumarkt holen oder kaufen dann wird das zeug weniger

aschen und schlacken sind "inerte abfälle, die sich unter witterungseinflüssen nicht mehr verändern und dürfen deshalb auf bauschutt-deponien "endgelagert" werden.

Hatte letztes Jahr das gleiche Problem. Bei der Renovierung eines Altbaus stieß ich im Hohlraum der obersten Geschoßdecke auf Schlacke und Schlackebrocken als Verfüllung. Bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts eine normale Art der Dämmung (Lärmdämmung ok...Wärmedämmung nicht ok). Da ich aber nun richtig dämmen wollte, entschied ich mich für die Entsorgung. Die Entsorgung war "Sträflingsarbeit". Staub und Dreck ohne Ende...am Abend mehrmaliges Duschen nötig. Laut Abfallberater der Stadt musste ich das Material als Sondermüll entsorgen (bei mehr als zwei Kubickmetern wäre sogar eine Analyse fällig gewesen). Fazit: Falls nicht unbedingt nötig, Verfüllung belassen und ggf. darüber eine Wärmedämmung errichten. Vor der Entsorgung den Abfallberater von Stadt / Landkreis kontaktieren. Von geeigneter Fachfirma Angebot machen lassen. Bei Eigenleistung komplette Schutzkleidung (inkl. Augen und Nase/Mundschutz) tragen.

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