Da Erdogan die Todesstrafe wiedereinführen will, können politische Flüchtlinge in Europa einfach so ausgeliefert werden auch wenn ihnen die Todesstrafe droht?

6 Antworten

Bereits jetzt ist ein rechtsstaatliches Verfahren in der Türkei nicht mehr zu erwarten, das ist ein Asylgrund.

Wir die Todesstrafe eingeführt, ist das ein Asylgrund.

Die EU hat sich Erdogan, mit dem Flüchtlingsdeal, ausgeliefert.
Rudert die EU zurück öffnet Erdogan die Schleusen.
Er kann die EU nach belieben zerlegen, die Notenbank der Türkei hat bereits unbegrenzte Liquidität zugesichert.

Die EU hat sich niemandem ausgeliefert. Auch nicht Erdi. Bricht der gültige Vereinbarungen, übernehmen die Griechen gegen großzügigere Schuldenregulationen den Türkenjob. Die Türkei wiederum bekommt dann keine Milliardengelder mehr und die EU-Länder setzen die Türkei auf "nicht bereisbar". Die Visapflicht bleibt bestehen, Visaanträge werden nicht mehr bearbeitet. Eine Wiedereinführung der Todesstrafe zur Bestrafung der Putschisten würde als Staatsterrorismus betrachtet werden und Erdi würde zur internationalen Fahndung ausgeschrieben...:-)

Der Hebel, an dem "Adolf" Erdogan sitzt, ist gegenüber der EU denkwürdig kurz...

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@atzef

Grienchenland hat aber vo sich aus diesen "Job" gar nicht ausgeführt. Nur durch die Grenzschließung in Mazedonien sah sich Griechenland am Ende genötigt, die "Flüchtlinge" temporär aufzunehmen, anstatt sie einfach nur weiter zu schicken.

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von den milliarden hat die türkei aber noch nichts gesehen oder irre ich mich ?

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Bereits jetzt ist ein rechtsstaatliches Verfahren in der Türkei nicht mehr zu erwarten, das ist ein Asylgrund.

Korrekt !

Wird die Todesstrafe eingeführt, ist das ein Asylgrund.

JA

Wir die Todesstrafe eingeführt, ist das ein Asylgrund.

JA

Die EU hat sich Erdogan, mit dem Flüchtlingsdeal, ausgeliefert.
Rudert die EU zurück öffnet Erdogan die Schleusen.
Er kann die EU nach belieben zerlegen, die Notenbank der Türkei hat bereits unbegrenzte Liquidität zugesichert.

d.h. erst muss eine Mauer gebaut werden & dann erst kann die EU zurück rudern

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@surfenohneende

Das ist die Folge eines voreiligen Bücklings gegenüber Erdogan.
Noch in der Nacht des Putsches tönte Merkel "die Demokratie in der Türkei muss respektiert werden" da war 4:00 Uhr Morgens.
Um 4:25 Uhr kündigte Ergonan seine Säuberungen an.

Als Kanzlerin, möchte man meinen, hat man ausreichend Zeit, Morgen danach abzuwarten, erst einmal die eigenen Ministererien befragen, bevor man in irgendwelche Mikrofone plaudert.

Erdogan sprach von einem "Geschenk Gottes".
Was nun Gott mit seinen Säuberungen und der Demokratie zu tun haben könnte erschließt sich nicht.

Es darf nicht einen Tag gewartet werden mit deutlichen Ansagen:
- Asylangebot für jeden verfolgten Türken
- EU-Sanktionen gegen die Türkei
- Truppenabzug aus Ircilic
- Abzug des deutschen Botschafters

Bevor sich die Geschichte wiederholt und Erdowahn sich einen kleinen Schnauzbart unter die Nase zaubert.

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@soissesPDF

"Die Demokratie in der Türkei muss respektiert werden" - da hat Mutti doch geradezu blattschussmäßig den Tenor der Stunde ausgegeben! Ich weiß nicht, was du dagegen hast. :-)

Deine Maßnahmeliste sollte man in der Hinterhand und im -kopf behalten, ansonsten aber zusehen, dass man Erdi vorher ruhig stellen kann...:-)

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@atzef

Das meinte Mutti noch, dass die AKP durch Wahlen legitmiert sei.
Nur 25 Minuten später verkündete Erdogan seine Säuberungen, nur 8 Stunden später gab es die ersten 6.000 Verhaftungen.
24 Stunden später will Erdowahn die Todesstrafe wiedereinführen.

36 Stunden später bricht in der EU allgemeine Sprachlosigkeit und Hilflosoigkeit aus.
48 Stunden danach verkündet die Notenbank der Türkei unbegrenzte Liquidität für die Banken.

Haben wir schon etwas gehört von einem EU-Gipfel?
Nichts.

"Des Kaisers neue Kleider", die EU steckt nackt da, vor der Öffentlichkeit.
Noch keine 60 Stunden danach heizt Erdogan den Mob an.

Finden die Politiker nur keine Buchhandlung mit einem Buch zur Geschichte von 1933?

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Deutschland zumindest nicht.

In Deutschland wurde festgelegt, dass keine Leute in Länder abgeschoben werden dürfen in denen die Todesstrafe herrscht.

Nein.

Niemand würde dann an die Türkei ausgeliefert werden, dem dort die Todesstrafe drohte.

Allerdings wird "Adolf" Erdogan die Todesstrafe nicht wiedereinführen. Selbst der dürfte dafür nicht dämlich und hasardeurhaft genug sein.

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